Milan Kundera

Milan Kundera wurde am 1. April 1929 in Brno (Brünn)/Tschechien als Sohn des Musikwissenschaftler uns Rektor der Musikhochschule Brünn geboren. Nach dem Krieg schlug er sich als Arbeiter und Jazzmusiker durch, bevor er begann, Musik, Filmwissenschaften und Literatur an der Karls-Universität in Prag zu studieren. Danach arbeitete er als Dozent, später als Professor an der Filmfakultät der Prager Akademie für Musik und Dramatik. In dieser Zeit veröffentlichte er auch Gedichte, Essays und Theaterstücke und war Redaktionsmitglied bei verschiedenen Literaturzeitschriften. Nach dem sowjetischen Einmarsch 1968 verlor er seine Dozentur, die Bücher wurden aus allen öffentlichen Bibliotheken des Landes entfernt. 1970 erhielt er Publikationsverbot. 1975 folgte Kundera einem Lehrauftrag der Universität Rennes/Frankreich. Nachdem ihm 1979 die tschechoslowakische Staatsbürgerschaft entzogen wurde, durften seine Romane nicht mehr auf tschechisch erscheinen.

Kunderas bekanntester Roman ist Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins, der 1988 mit Daniel Day-Lewis und Juliette Binoche verfilmt wurde.

Kundera lebt heute mit seiner Frau als französischer Staatsbürger in Paris. Er schreibt tschechisch und seit 1994 auch französisch.

Romane und Erzählungen von Milan Kundera: