Schnellübersicht der aktuellen Belletristik-Couch

Das Feld von Robert Seethaler

Aktuelle Empfehlung: Das Feld

Paulstadt ist der Name der Provinz, in der Robert Seethaler seinen neuen Roman ansiedelt und ein Panorama der Lebensentwürfe zeichnet. Eine beliebige Stadt stellvertretend für alle Städte, in denen die Menschen sich auf die Füße treten, mit Ellbogen um mehr Platz und Geld kämpfen, sich lieben und streiten. Nicht einen Bewohner der Stadt nimmt er sich als Protagonisten, sondern gleich mehrere Dutzend.

Lieblingsbuch: Hamid Sulaiman. Freedom Hospital

Lieblingsbuch: Hamid Sulaiman. Freedom Hospital

In Schwarz und Weiß, in einfachen Bildern erzählt Hamid Sulaiman eine Geschichte über den syrischen Bürgerkrieg und unternimmt dabei den schwierigen Versuch, dem Leser die Realität der Geschehnisse in seinem Heimatland zu erklären und nachvollziehbar zu machen. Eine schwere Aufgabe mit vielen Hürden, denn der Alltag und das Grauen sind kaum zu vermitteln.

Weitere aktuelle Besprechungen auf der Belletristik-Couch:

Die Frauen von Long Island von Zoe Fishman

Die Frauen von Long Island (Zoe Fishman)

Maggie lebt mit ihrer zweijährigen Tochter in New York. Als Alleinerziehende verdient sie sich ihren Lebensunterhalt mit Putzen. Das Einkommen ist gering und sie kommt mehr recht als schlecht über die Runden. Und dann erbt sie eines Tages völlig überraschend ein Haus in den Hamptons. Von Monika Wenger

Doktor Pascal von Émile Zola

Doktor Pascal (Émile Zola)

Mit der Familie Rougon-Macquart befasste sich Émile Zola in insgesamt zwanzig Bänden. Er schilderte die Höhen und Tiefen der illustren Familienmitglieder, ihre Verstrickungen untereinander und mit dem Schicksal Frankreichs. Ein kolossales Projekt, das die großen Zusammenhänge aufzeigen sollte, durch die das menschliche Schicksal im Großen und im Kleinen bestimmt wird. Von Sebastian Riemann

Main Street von Sinclair Lewis

Main Street (Sinclair Lewis)

In Main Street, erstveröffentlicht in den USA im Jahr 1920, bezieht sich Sinclair Lewis auf seine Kindheitserinnerungen an Sauk Centre in Minnesota. Der Roman liest sich als Satire über die US-Mittelschicht und ihren Wunsch nach Anpassung an ihr implizites Regelwerk. Wie jede gute Satire, behandelt auch Main Street seine Charaktere mit Zuneigung. Von Almut Oetjen

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