Schnellübersicht der aktuellen Belletristik-Couch

Patria von Fernando Aramburu

Aktuelle Empfehlung: Patria

In „Patria“ schreibt Aramburu über die baskische ETA (Euskadi Ta Askatasuna; Baskenland und Freiheit) und deren Auswirkungen auf das Leben der Menschen. Die Organisation wurde 1959 als Widerstandsbewegung gegen das Franco-Regime gegründet und radikalisierte sich erheblich Mitte der 1970er Jahre.

Interview: Melanie Brandl

Interview: Melanie Brandl

Pünktlich zum Erscheinen ihres Roman-Debüts "Mittendrin ein neuer Anfang" traf Belletristik-Couch.de die Autorin Melanie Brandl zum Interview.

Lieblingsbuch: Hamid Sulaiman. Freedom Hospital

Lieblingsbuch: Hamid Sulaiman. Freedom Hospital

In Schwarz und Weiß, in einfachen Bildern erzählt Hamid Sulaiman eine Geschichte über den syrischen Bürgerkrieg und unternimmt dabei den schwierigen Versuch, dem Leser die Realität der Geschehnisse in seinem Heimatland zu erklären und nachvollziehbar zu machen. Eine schwere Aufgabe mit vielen Hürden, denn der Alltag und das Grauen sind kaum zu vermitteln.

Weitere aktuelle Besprechungen auf der Belletristik-Couch:

Das schönste Mädchen der Welt von Michel Birbaek

Das schönste Mädchen der Welt (Michel Birbaek)

er Tod seines Idols Prince bringt den Musiker Leo Palmer dazu, sich mit den Altlasten seiner Vergangenheit auseinander zu setzen. Dieser Weg ist hart und schürt erneut Ängste. Und doch muss er ihn gehen, diesen Weg, will er eine Zukunft mit Mona haben. Von Monika Wenger

Mittendrin ein neuer Anfang von Melanie Brandl

Mittendrin ein neuer Anfang (Melanie Brandl)

So hat sich Franka ihr Leben nun wirklich nicht vorgestellt. Statt in den Semesterferien mit einem Job Geld zu verdienen, muss sie verschiedene Untersuchungen über sich ergehen lassen. Statt das Leben zu geniessen, verbringt sie ihre Zeit in der Klinik mit Abklärungen und Vorbesprechungen. Von Monika Wenger

Von dieser Welt von James Baldwin

Von dieser Welt (James Baldwin)

James Baldwin hat sein Debüt „Go Tell it on the Mountain“ im Jahr 1953 mit Ende zwanzig als semi-autobiographischen Roman veröffentlicht. Das Buch erlebte 1966 in der Übersetzung von Jürgen Manthey bei Rowohlt seine deutsche Erstveröffentlichung als „Gehe hin und verkünde es vom Berge“. Kürzlich ist er in einer neuen Übersetzung von Miriam Mandelkow als „Von dieser Welt“ bei dtv herausgekommen. Von Almut Oetjen

Kind ohne Namen von Christoph Poschenrieder

Kind ohne Namen (Christoph Poschenrieder)

Die hübsche und kluge Tochter kehrt wieder heim. Nicht triumphal und leuchtend, sondern verlegen und geknickt. In der Stadt hat sie nicht den Erwartungen entsprechen können, hat nicht das große Los gezogen und aus ihren Möglichkeiten etwas gemacht. Vielmehr hat sie versagt und sich als doch nicht so klug und einzigartig erwiesen. Von Sebastian Riemann

Außerdem neu rezensiert:

Stöbern auf Belletristik-Couch.de

Weitere Informationen

Diesen Monat neu in den Regalen Ihrer Buchhandlung: