Edith Wharton 

Edith Wharton wurde am 24. Januar 1862 in New York City als Tochter einer wohlhabenden Patrizierfamilie geboren und wuchs in New York und Europa auf. Sie genoss eine sorgfältige Erziehung, ihre frühen literarischen Neigungen wurden jedoch kaum gefördert; schriftstellerische Ambitionen ziemten sich für Töchter aus ihren Kreisen nicht. 1885 heiratete sie Edward Robbins Wharton, von dem sie sich 1913 wieder scheiden ließ. Danach übersiedelte sie nach Paris und widmete sich nun ganz ihrer dichterischen Aufgabe, schrieb Romane, Erzählungen, Reiseberichte, kulturhistorische Essays. Zu ihren berühmtesten Romanen zählen »Zeit der Unschuld« und »Die Freibeuterinnen«. Einige ihrer Romane wurden – auch in jüngster Zeit – verfilmt.

Ihre Vielseitigkeit und ihr Erzähltalent wurden mehrfach geehrt: 1921 erhielt sie den Pulitzerpreis (für »Zeit der Unschuld«), 1923 verlieh ihr die Yale University als erster Frau die Ehrendoktorwürde; es folgten die Goldene Medaille des National Institute of Arts and Letters und die Aufnahme in die American Academy of Arts and Letters.

Edith Wharton gehört zu den bedeutendsten Schriftstellerinnen Amerikas. Sie starb am 11. August 1937 in Saint-Brice-sous-Forêt bei Paris.

Werke von Edith Wharton:

Mehr über Edith Wharton:

  • Edith Wharton: Backward glance, New York/London 1934 (Autobiographie)
  • Shari Benstock: Ich gehe meinen Weg. Das Leben der Edith Wharton. München 1995 (No gifts from chance)