Narziss und Goldmund von Hermann Hesse

Buchvorstellung

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Originalausgabe erschienen 1930 bei Fischer.

Bibliographische Angaben

  • Berlin: Fischer, 1930.417 Seiten.
  • Zürich: Manesse, 1945.450 Seiten.
  • Berlin: Suhrkamp, 1947.417 Seiten.
  • Wien: Bermann-Fischer, 1948.405 Seiten.
  • Zürich: Fretz & Wasmuth, 1956.451 Seiten.
  • Berlin: Aufbau, 1957.Ausgabe für die DDR und andere sozialistische Länder.3225 Seiten.
  • Frankfurt am Main: Fischer, 1962.329 Seiten.
  • Frankfurt am Main: Suhrkamp, 1975.ISBN: 3518067745.319 Seiten.
  • Frankfurt am Main: Suhrkamp, 1981.ISBN: 3518010654.320 Seiten.
  • Frankfurt am Main: Suhrkamp, 1983.ISBN: 3518367749.319 Seiten.
  • Frankfurt am Main: Suhrkamp, 1986.ISBN: 3518031457.417 Seiten.
  • Frankfurt am Main: Suhrkamp, 1996.ISBN: 3518391402.327 Seiten.
  • Frankfurt am Main: Suhrkamp, 1998.ISBN: 3518394614.305 Seiten.
  • Frankfurt am Main: Suhrkamp, 2000.ISBN: 3518396471.304 Seiten.
  • Frankfurt am Main: Suhrkamp, 2002.304 Seiten.
  • Frankfurt am Main: Suhrkamp, 2003.Kommentar von Heribert Kuhn.ISBN: 3518188402.406 Seiten.
  • Frankfurt am Main: Suhrkamp, 2007.304 Seiten.
  • Frankfurt am Main: Suhrkamp, 2007.Nachwort von Volker Michels.ISBN: 978-3518419007.383 Seiten.
  • Frankfurt am Main: Suhrkamp, 2008.Großdruck.ISBN: 978-3518459850.517 Seiten.
    • [Hörbuch] München: Der Hörverlag, 2005.Gesprochen von Ulrich Noethen.gekürzt.ISBN: 978-3899406320.4 CDs.

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    In Kürze:

    Im späten Mittelalter tritt der junge Goldmund als Schüler ins Kloster Mariabronn ein, wo Jungen erzogen und auf ihren Beruf vorbereitet werden. Er trifft hier auf den sensiblen und intellektuellen Narziß, einen der begabtesten Schüler, der sich für ein asketisches Leben innerhalb der Klostermauern berufen fühlt und eine geistliche Karriere anstrebt. Wenngleich Goldmund ein völlig gegensätzlich veranlagter Mensch ist, schließen die beiden Freundschaft. Wie der von ihm zutiefst bewunderte Narziß möchte Goldmund Mönch werden. Doch Narziß erkennt, dass sein Freund von verdrängten, gleichwohl mächtigen inneren Trieben bewegt wird, die ihn eher für ein ungebundenes, der Liebe und der Kunst gewidmetes Leben prädestinieren. Er hilft Goldmund dabei, sein Seelenleben zu erforschen und seine inneren Antriebe zu erkennen, und ermutigt ihn, das Kloster zu verlassen. ! Goldmund, der nun für lange Strecken allein im Zentrum des Geschehens steht, begibt sich auf eine unstete Wanderschaft. Er erlebt den Zauber der Liebe und des Eros, lernt die Freiheit kennen und schätzen, tötet einen Vagabunden und erkennt eines Tages beim Betrachten eines Marienbilds in einer Kirche, dass er sich zum Künstler berufen fühlt. Beim ehrwürdigen Meister Niklas geht Goldmund in die Lehre und erlernt das Bildhauerhandwerk. Doch bald zieht es ihn wieder hinaus auf Wanderschaft, und eine Reihe wilder Abenteuer schließt sich an. Nachdem die Pest eine Geliebte hingerafft hat, will er zu Meister Niklas zurückkehren, doch auch dieser ist bereits gestorben. Als Goldmund bei der Verführung der Geliebten des kaiserlichen Statthalters ertappt wird, wird er zum Tode verurteilt. Erst im letzten Moment wird er begnadigt – auf das Einwirken Narziß’ hin, der mittlerweile Abt geworden war und seinen alten Freund dank seines Einflusses retten kann. Für kurze Zeit lebt Goldmund nun! bei Narziß im Kloster und ist dort als Bildhauer tätig, doch er hält es nicht lange aus und bricht bald wieder auf. Erst sterbenskrank kehrt er zu Narziß ins Kloster zurück, der ihn wie stets voller Liebe aufnimmt. Schließlich stirbt Goldmund in den Armen seines Freundes.

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