Schnellübersicht der aktuellen Belletristik-Couch

Lennart Malmkvist und der ganz und gar wunderliche Gast aus Trindemossen von Lars Simon

Aktuelle Empfehlung: Lennart Malmkvist und der ganz und gar wunderliche Gast aus Trindemossen

Rund ein Jahr mussten die Fans des magiebegabten Zauberladenbesitzers Lennart Malmkvist und dessen Mops Bölthorn auf eine Fortsetzung ihres ersten magischen Abenteuers warten. Nun hat Autor Lars Simon mit „Lennart Malmkvist und der ganz und gar wunderliche Gast aus Trindemossen“ einen Folgeband geliefert, der seinem beliebten Vorgänger in Sachen Einfallsreichtum, Humor und Spannung in nichts nachsteht.

Buch des Jahres: Publikumspreis

Buch des Jahres: Publikumspreis

Auch 2017 ist wieder eine unglaubliche Anzahl belletristischer Literatur erschienen! Jetzt suchen und wählen wir das »Buch des Jahres«. Gleich zweimal wird der Titel auf Belletristik-Couch.de vergeben: Als Preis der Belletristik-Couch-Redaktion und als Publikumspreis. Und so funktioniert’s:

Lieblingsbuch: Hamid Sulaiman. Freedom Hospital

Lieblingsbuch: Hamid Sulaiman. Freedom Hospital

In Schwarz und Weiß, in einfachen Bildern erzählt Hamid Sulaiman eine Geschichte über den syrischen Bürgerkrieg und unternimmt dabei den schwierigen Versuch, dem Leser die Realität der Geschehnisse in seinem Heimatland zu erklären und nachvollziehbar zu machen. Eine schwere Aufgabe mit vielen Hürden, denn der Alltag und das Grauen sind kaum zu vermitteln.

Weitere aktuelle Besprechungen auf der Belletristik-Couch:

Ein Mensch brennt von Nicol Ljubic

Ein Mensch brennt (Nicol Ljubic)

Hartmut Gründler war Umweltschützer zu einer Zeit, da Klimawandel und Erderwärmung noch nicht Eingang in den Wortschatz gefunden hatten. Der Glaube an den Fortschritt war noch ungebrochen. Mit hoher Geschwindigkeit schritt die Menschheit der Zukunft entgegen, die hell und makellos leuchtete. Kaum jemand glaubte an große, langfristige Probleme, die mit der zunehmenden Industrialisierung der Welt einhergehen. Die Wunder der Technik überzeugten und gewannen die Herzen. Nicht jedoch das Herz von Hartmut Gründler. Er widersetzte sich einer Entwicklung, die in Deutschland und auch in vielen anderen Ländern als die Zukunft der Energiegewinnung gepriesen wurde. Die Atomkraft. Von Sebastian Riemann

Leere Herzen von Juli Zeh

Leere Herzen (Juli Zeh)

Deutschland im Jahr 2025, die „Besorgte-Bürger-Bewegung“ (BBB) unter Regula Freyer ist an der Macht, setzt den Rückbau der Demokratie fort und hat die Effizienz zum Leitkriterium für politische Entscheidungen gemacht. Das Kriterium bestimmt die Gerichtsbarkeit, den Bildungssektor und das Wahlsystem. Es wird eine restriktive Einwanderungspolitik praktiziert. Die Regierung arbeitet mit Google zusammen, das Internet der Dinge (Fitnessarmbänder etc.) erlaubt die beinahe lückenlose Überwachung der Bürger, die Videokontrolle des öffentlichen Raums hat englische Ausmaße erreicht. Von Almut Oetjen

Der Mann im Strom von Siegfried Lenz

Der Mann im Strom (Siegfried Lenz)

Seit rund zwanzig Jahren arbeitet der 55-jährige Jan Hinrichs als Bergungs-Taucher im Hamburger Hafenbecken. Die Arbeit ist körperlich und seelisch belastend, die jüngere Konkurrenz steht bereit. Eines Abends kommt Hinrichs nach Hause, arbeitslos, weil das Unternehmen in Konkurs ging. Er will als Alleinerziehender seinen Sohn Timm und seine 19-jährige schwangere Tochter Lena ernähren, deshalb macht er sich in seinem Taucherbuch und in Arbeitsdokumenten zehn Jahre jünger. Am nächsten Tag erhält er eine neue Anstellung beim Bergungsunternehmen Iversen und fühlt sich wieder gebraucht und zufrieden. Als Manfred vor seiner Tür steht, den er nicht leiden kann, der aber seine Tochter Lena heiraten will, weist Hinrichs ihn ab, worauf Lena abschiedslos geht. Von Almut Oetjen

Außerdem neu rezensiert:

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