Ein Gefühl von Hoffnung: Die Ruhrpott-Saga (Bd. 2)

Erschienen: August 2020

Bibliographische Angaben

- TB, 448 Seiten

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Das Ruhrgebiet Ende der 1950er Jahre: Das drohende Zechensterben treibt die Bergleute auf die Barrikaden. Johannes, der sich nach seinem schweren Unfall als Gewerkschafter engagiert, kämpft für die Interessen der Belegschaften. In diesen Zeiten des Umbruchs suchen die junge Buchhändlerin Inge und ihre rebellische Schwester Bärbel ihren Platz im Leben, jede auf ihre Art. Doch immer mehr Konflikte belasten den Familienfrieden, als eine unmögliche Liebe entsteht ...

Ein Gefühl von Hoffnung: Die Ruhrpott-Saga (Bd. 2)

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14.10.2020 11:15:54
Orange

„Ein Gefühl von Hoffnung“ ist der zweite Teil der Ruhrpott-Saga aus der Feder von Eva Völler und nachdem mir im Frühjahr der erste Teil bereits sehr gut gefallen hat, war ich sehr gespannt, wie es weitergeht.
Sieben Jahre liegen zwischen den beiden Bänden. Sieben Jahre seid Katharinas Tod bei der Geburt ihres Sohnes Jakob. Das Leben geht irgendwie weiter. Alle in der Familie haben mit ihren großen und kleiner Problemen zu kämpfen, doch auch wenn es manchmal schwer fällt, halten sie zusammen.
Jakob ist ein aufgeweckter Bursche der mittlerweile zur Schule geht und von Mathematik fasziniert ist. Im Unterricht ist er oft unterfordert und weil er Linkshänder ist, will ihn seine Lehrerin auf Rechts umerziehen und auf eine Sonderschule schicken.
Auch Bärbel hat Probleme in der Schule. Aus Lehrermangel unterrichten teilweise alte Nazianhänger, bei denen das Entnazifizierungsverfahren scheinbar nicht gegriffen hat. So verbreiten sie ihre menschenverachtenden Ansichten weiterhin unter den Schülern. Als Bärbel sich dagegen auflehnt, droht der Schulverweis.
Auch Johannes hat Schwierigkeiten. Nach Katharinas Tod ist er mit Hannah zusammengekommen, doch die Beziehung dümpelt vor sich dahin. Mittlerweile arbeitet er hauptberuflich als Gewerkschafter und streitet damit für die Rechte all derer, die nicht selbst ihre Stimme erheben können. Als Spätheimkehrer und ehemaliger Kriegsgefangener, der selbst vor Kohle geschuftet hat, hat er beruflich vieles erreicht. Doch da er nicht mit Katharina verheiratet war, gilt Karl als Jakobs Vater, was Johannes belastet. Die Hauptlast für Jakobs Erziehung liegt bei Inge. Sie hat nach den Tod ihrer Mutter ihr ganzes Leben der Familie geopfert, hat die Schule vorzeitig verlassen, hat jahrelang pausiert und ihren Beruf im Buchladen um Jakobs willen nur halbtags ausgeübt. Zudem platzt ihre Verlobung mit Peter, nachdem er ihr einen Seitensprung gestanden hat.
Und dann ist da noch mein heimlicher Liebling Oma Mine. Sie weiß immer, was in ihrem Haus geschieht und hat eine sehr pragmatische Art. Je nach Lage der Dinge kommt entweder Essen oder Selbstgebrannter auf den Tisch. Obwohl sie nach außen hin hart und gefühlskalt wirkt, hat sie doch ein großes Herz am rechten Fleck.
Mir hat das Wiedersehen mit allen Charakteren sehr gut gefallen. Alle haben sich weitereinwickelt, alle haben ihre Ecken und Kanten und werden so zu ganz normalen Leuten, die jeder als Freund, Nachbar oder Arbeitskollege haben könnte.
Die Entwicklung im Ruhrpott mit der Kohlekrise und den drohenden Zechensterben fand ich sehr gut dargestellt und interessant beschrieben. Hierbei habe ich viel Neues erfahren. Auch der Kampf der Gewerkschafter für die Rechte der Bergbauarbeiter, hier besonders die Einführung der Fünftagewoche als ein Meilenstein erfolgreichen Arbeitskampfes, wurde auf interessante Art eingebunden.
Aus meiner Sicht ist es unerlässlich die beiden Teile der Ruhrpott-Saga in der richtigen Reihenfolge zu lesen. Nur so kann man sich ein umfassendes Bild machen und die Handlungen und Reaktionen der einzelnen Personen nachvollziehen. Zudem hat man mit „Ein Traum von Glück“ weiteren Lesegenuss vor sich.
Auch wenn ich mit dem Ruhrpott und seinen Platt nichts zu tun habe, die eingeschoben Sätze konnte ich gut verstehen und haben die Lesefluss nicht gestört.
Im Anhang gibt es wieder ein Bergbau- und Ruhrplattglossar, welches mir jedoch an mancher Stelle weitergeholfen hat.
Auch das wunderschöne Cover ist wieder ein Hingucker, absolut passend zum Inhalt des Romans und zum Vorgänger.
Auch dieses Buch habe ich viel zu schnell ausgelesen. Eine Fortsetzung wäre sicher möglich, aber ich fand den Schluss so wie er ist absolut schlüssig.
Volle Punktzahl und eine absolute Kauf- und Leseempfehlung!

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