Zwei Wochen im Juni

Erschienen: April 2020

Bibliographische Angaben

- HC, 240 Seiten

Couch-Wertung:

85

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Monika Wenger
Denn dass das Haus eine Seele besaß, davon war sie stets überzeugt gewesen

Buch-Rezension von Monika Wenger Jun 2020

Ada liebt ihr Elternhaus Gragaard an der Ostsee, mit dem sie viele wunderbare Kindheitserinnerungen verbindet. Der große Umschwung war für die Kinder ein Paradies zum Herumtoben, und der Garten der Lieblingsort ihrer Mutter. Das nahe Meer ermöglichte unzählige schöne Stunden am Strand mit Picknicks und Sonnenbaden.

Doch nachdem nun die Mutter verstorben ist, müssen Dinge aussortiert werden, und mit jedem Gegenstand tauchen Erinnerungen auf - manche sind schmerzhaft, andere wunderschön. Da gibt es Aufsatzhefte aus der Schulzeit, Spielzeug, eine Matroschka, Abendkleider der Mutter, Ölbilder eines Malers. Fragmente aus einer anderen Zeit lassen die Vergangenheit Revue passieren und ermöglichen Ada und ihrer Schwester Toni gleichzeitig, sich der Gegenwart zu stellen.

«Wenn sich eine Türe schließt, öffnet sich irgendwo eine andere.»

Anne Müller erzählt in diesem Roman auf zauberhafte Art und Weise, dass sich zu erinnern trösten und auch Kraft geben kann - eine andere Art von Abschied, und dennoch heilsam, manchmal wehmütig, manchmal sehnsüchtig, und immer voller Liebe. Die Autorin verbindet das Hier und Jetzt mit Rückblenden ins Früher. Auf eine heitere, aber dennoch angemessene Art und Weise erzählt sie aus dem Leben der Mutter wie auch der Töchter. Dies ergibt ein wunderbares Gesamtpaket, abgerundet durch die herrlichen Beschreibungen dieses Ortes an der Ostsee.

Fazit

Allein der Einband ist ein Versprechen und vermittelt eine wohlige Stimmung. Eine wunderbare und sanfte Geschichte über Rückblicke, Einblicke und Ausblicke im Leben. Sehr gefühlvoll geschrieben, hat das Buch eine besondere Anziehungskraft. Ein Roman zum Eintauchen, um an die Ostsee zu verschwinden und mit den Schwestern in Erinnerungen zu schwelgen.

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