Wintergeschichten

Erschienen: Januar 1958

Bibliographische Angaben

  • Kopenhagen: Gyldendal, 1942, Titel: 'Vinter-Eventyr', Seiten: 331, Originalsprache
  • Hamburg: Rowohlt, 1958, Titel: 'Kamingeschichten', Seiten: 180, Übersetzt: Thyra Dohrenburg
  • Stuttgart: DVA, 1985, Seiten: 333, Übersetzt: Jürgen Schweier
  • Reinbek bei Hamburg: Rowohlt, 1988, Seiten: 332, Übersetzt: Jürgen Schweier
  • Reinbek bei Hamburg: Rowohlt, 2001, Seiten: 332, Übersetzt: Jürgen Schweier

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Tania Blixens "Wintergeschichten" haben eine Saison, aber als Klassiker sind sie zeitlos. Die Autorin hat sie in ihrer nordischen Heimat angesiedelt. Sie sind langsam, ruhig und trotz aller Wendungen und Brüche geschlossen und formvollendet. Stimmungsvolle Lektüre, etwas skurril, etwas morbid - gerade richtig für lange Winterabende. Wintergeschichten jenseits von Afrika.

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Letzte Kommentare:
04.01.2015 15:55:29
Martin Sitte

Tania Blixen, deren reiches Werk spätestens seit Sidney Pollacks Film «Jenseits von Afrika» eine ruhmreiche Wiederentdeckung erlebt, mochte von allem, das sie geschrieben hatte, die vorliegende Sammlung von elf Geschichten am liebsten. Diese ungewöhnliche Frau ist eine elementare Geschichtenerzählerin, unter deren Hand jedes Geschehen, das sie aufgreift, gleichsam eine Kettenreaktion von Geschichten auslöst... Jede Geschichte ist andersartig im Milieu, in der Problemstellung, im Stil. Ihre Ausdrucksmöglichkeiten umspannen sowohl die leidenschaftliche Sinnenglut als auch die satanische Fratze der Ironie, das Sagenhafte und das Märchenhafte sowohl als auch subtile psychologische Vorgänge. Jeder dieser Menschen - und das ist überhaupt das zentrale Thema dieser Dichterin - lebt mit einer tiefen Sehnsucht im Herzen, die sich fast nie erfüllt; sie sind auf der Suche nach ihrem Schicksal, nach ihrer Bestimmung, sie haben den Wunsch, sich selbst zu leben... Die Geschichte einer Witwe, die sich für ihren Sohn opfert, um ihn vor der Bestrafung als Brandstifter zu retten, hat die Dimension einer Tragödie... Nicht blinder Fatalismus waltet, sondern Notwendigkeit, Unausweichlichkeit, deren dumpfe Abfolge zunichte gemacht wird durch menschliche Einsicht. Das Leiden ist Teil des Menschseins; nur der Mensch kann durch Schmerzen reifer werden, durch die Erfahrung von Schuld, von Einsamkeit, von Unglück. Menschen müssen lernen, schweres Schicksal innerlich anzunehmen als unabdingbaren Teil ihres Daseins, ihrer Individualität. Märchen, die im Kern höchst realistisch sind: Geschichten für lange Winterabende, eben Wintergeschichten.

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