Warum so traurig?

Erschienen: Januar 2005

Bibliographische Angaben

  • Reinbek: Rowohlt, 2005, Seiten: 128, Originalsprache

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Obwohl Elisabeth verheiratet ist, fühlt sie sich allein gelassen, mit ihren Ängsten und Wünschen -- für die Ehemann Philip wenig Verständnis zeigt. Die beiden arbeiten gemeinsam, aber sie leben getrennt. Schon früh hat sich Philip eine Wohnung genommen, die so eigenwillig geschnitten ist, dass keine Frau auf die Idee kommen könnte, einfach einzuziehen. So begeben sich Elisabeth und er ständig auf Reisen, denn nur unterwegs können sie zusammen sein. Doch als sie zu Freunden nach Lissabon fliegen, scheint selbst diese Art Gemeinschaft nicht länger möglich. Die Konfrontation mit einer Jugendliebe löst bei Elisabeth eine absolute Sinnkrise aus: Ist es schon zu spät? Zu spät, um Kinder zu bekommen? Zu spät, um ihrem Leben eine neue Wendung zu geben? Während Alexa Hennig von Langes Roman "Relax" vom Rausch der neunziger Jahre handelt, erzählt "Warum so traurig?" vom Aufwachen: Wie soll man nach der großen Ernüchterung leben - und vor allem: lieben?

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Letzte Kommentare:
04.08.2014 19:49:04
H. Voss

"Warum so traurig" ist leider kein Buch, das man gut empfehlen kann, wenn man es mit Gesprächspartnern zu tun hat, die sich Bücher gerne über die Fragen "Um was geht es denn?" und "Was passiert denn da?" schmackhaft machen lassen. Denn: Es geht in diesem kurzen Roman um nichts Großes und es passiert auch nicht viel. Ein Paar fährt in den Urlaub, Sie (aus deren Perspektive erzählt wird) ist mit sich selbst und den Problemen der Beziehung beschäftigt, Ende.
Aber: Alexa Henning von Lange findet eine einfache, aber nicht kunstlose Sprache für ihre Heldin, die zudem durchaus mit stillem Humor aufzuwarten weiß, ohne, dass die traurige Grundstimmung der verunsicherten Heldin aus dem Blick verloren würde. (Gerade den Humor möchte ich aber betonen, weil ich mir sicher bin, dass der manchem Leser entgeht - was schade ist, weil das Buch so natürlich einen Teil seines Reizes verliert.)
Wenn ich von mir auf andere Leser schließen soll, würde ich vermuten, dass männliche Mittzwanziger, die an Houellebecq-Romanen sowohl den Humor als auch die latente Depression schätzen, hier einen Kurzroman vorfinden werden, der ihnen durchaus zusagen könnte.