Shades of Grey - Geheimes Verlangen

Erschienen: Januar 2012

Bibliographische Angaben

  • Australien: The Writer's Coffee Shop Publishing House, 2011, Titel: '50 shades of grey', Originalsprache
  • München: Goldmann, 2012, Seiten: 608

Couch-Wertung:

30

Leser-Wertung

-
Zum Bewerten, einfach Säule klicken.
1 50 100

Zum Bewerten, einfach Säule klicken.

Bitte bestätige - als Deine Wertung.

Gebe bitte nur eine Bewertung pro Buch ab, um die Ergebnisse nicht zu verfälschen. Danke!

0 x 91-100
0 x 81-90
0 x 71-80
0 x 61-70
1 x 51-60
0 x 41-50
0 x 31-40
0 x 21-30
0 x 11-20
0 x 1-10
B:53
V:0
W:{"1":0,"2":0,"3":0,"4":0,"5":0,"6":0,"7":0,"8":0,"9":0,"10":0,"11":0,"12":0,"13":0,"14":0,"15":0,"16":0,"17":0,"18":0,"19":0,"20":0,"21":0,"22":0,"23":0,"24":0,"25":0,"26":0,"27":0,"28":0,"29":0,"30":0,"31":0,"32":0,"33":0,"34":0,"35":0,"36":0,"37":0,"38":0,"39":0,"40":0,"41":0,"42":0,"43":0,"44":0,"45":0,"46":0,"47":0,"48":0,"49":0,"50":0,"51":0,"52":0,"53":1,"54":0,"55":0,"56":0,"57":0,"58":0,"59":0,"60":0,"61":0,"62":0,"63":0,"64":0,"65":0,"66":0,"67":0,"68":0,"69":0,"70":0,"71":0,"72":0,"73":0,"74":0,"75":0,"76":0,"77":0,"78":0,"79":0,"80":0,"81":0,"82":0,"83":0,"84":0,"85":0,"86":0,"87":0,"88":0,"89":0,"90":0,"91":0,"92":0,"93":0,"94":0,"95":0,"96":0,"97":0,"98":0,"99":0,"100":0}
Romy Fölck
Das Geheimnis millionenfachen Verlangens

Buch-Rezension von Romy Fölck Sep 2012

Woher kommt es denn nun eigentlich, dieses Phänomen "Shades of Grey"? Woher rührt der Sensationserfolg der Trilogie mit der phallusförmigen Blüte auf dem Cover, die sich von einer kleinen Auflage in einem australischen Selbstverlag durch Mundpropaganda zum millionenfach verkauften Weltbestseller entwickelte? Eine leichte Ahnung bekommt man, wenn man die ersten Seiten gelesen hat.  Denn der Megaerfolg hat in seiner Grundidee schon einmal funktioniert: Ein junges unschuldiges Mädchen verliebt sich Hals über Kopf in einen attraktiven Mann, der sie vor sich warnt, den ein gefährliches Geheimnis umweht.

War es bei den Bestsellern der Vampir-"Biss"-Saga von Stephenie Meyer die Tatsache, dass Edward ein Vampir und die naive Bella seine große Liebe war, so ist es bei "Shades of Grey" die dunkle, sadomasochistische Seite von Christian, die für die Jungfrau Anastasia so unheimlich wie anziehend wirkt. Dass noch viele weitere Parallelen zwischen den Bestsellern bestehen, ist ebenfalls kein Zufall, wurde E L James doch durch die Bella-Edward-Story zu ihrem Plot inspiriert: Anastasia ist mindestens so schön, naiv und unbeholfen wie Bella, fährt auch eine alte Schrottkiste, ihre Eltern leben ebenfalls getrennt, beide Mädchen sind recht unerfahren in der Liebe und klagen über ein mangelndes Selbstwertgefühl. Christian und Edward sind dagegen weltgewandt, smart und so einfühlsam wie launisch, können fliegen (der eine mit dem Helikopter der andere durch seinen Vampirstatus) und stammen beide aus gut situiertem Haus, während die Heldinnen in eher bodenständigen Verhältnissen leben.

Nur eines tun Christian und Ana gleich von Anfang an, wo Edward und Bella sich doch recht lange zierten: Sie haben Sex, und zwar rund um die Uhr. Sanft, hart, mit und ohne (Bondage-)Spielzeug, im Bett, auf dem Schreibtisch, bei seinen Eltern und in der "Kammer der Qualen", wie sie sein hauseigenes SM-Studio nennt. All diese körperlichen Sinnesfreuden werden von der Autorin detailliert und nicht gerade in salonfähigem Erzählton über viele Seiten ausgebreitet. Das "F"-Wort liest man ständig, ist es doch das, was Christian tut, wenn er Sex mit einer Frau hat. Sagt er jedenfalls, mehr als einmal. "Hart" tut er es, wohlgemerkt! Da kann man schon mal schmunzeln, dass das Wort "hart" in einem so weichgespülten Sex-Roman ständig wie mit hochgehaltenem Zeigefinger serviert wird. Denn die sexuellen Machenschaften von Ana und Christian sind von einem Hardcore-SM-Milieu so weit entfernt wie ein Gummibärchen von einem devoten Sklaven in Gummimontur. Aber vielleicht macht gerade das den Reiz des Buches für viele Leserinnen aus. Dass diese Geschichte nicht weh tut und eine Schmuddelgrenze nicht überschreitet, dass man nur den Hauch der andersartigen Welt spürt, sie aber nicht betreten und die Tür hinter sich zuschlagen muss. Aber möglicherweise weht ja doch ein anderes Lüftchen in den Schlafzimmern seit "Shades of Grey"? Wer weiß das schon?

Fakt ist, Figuren und Story bleiben von Anfang bis Ende ein einziges Klischee, sind überzeichnet und unglaubwürdig. Warum tituliert Ana ihren Christian mehrfach als abgefuckten Typen und Stalker, fühlt sich aber keineswegs von ihm belästigt, obwohl er sie rund um die Uhr überwacht, bevormundet, mit Mails bombardiert und sogar dreitausend Meilen fliegt, um sie bei einem Treffen mit ihrer Mutter zu oberservieren? Und ist Ana nun die naive und unerfahrene Jungfrau, die noch nicht einmal masturbierte oder doch der Vamp, der sich schon beim allerersten Blowjob eine glatte Eins verdient und bald unersättlich nach Bondage-Praktiken ist?

Dass diese Bücher so reißenden Absatz finden, ist wohl dem immerwährenden Wunsch des weiblichen Geschlechts nach der großen Liebesgeschichte eines ungleichen Paares wie bei "Pretty Woman" und verruchter sexueller Phantasien wie bei "Basic Instinct" geschuldet. Gemixt funktioniert es scheinbar umso besser. Denn die richtige Mischung macht hier den Erfolg aus. Das Rezept für diesen Millionen-Bestseller scheint E L James in ihrer Midlife-Crisis gefunden zu haben. Da mag man sich darüber wundern, dass für einen Großteil der Leser/-Innen der Anspruch an die Sprache der Autorin wohl zur Nebensache wird. Aber wenn hat das bei Charlotte Roches "Feuchtgebiete" interessiert außer ein Heer von Kritikern? Auch dass James unentwegt mit Klischees spielt, war kein Aus-Kriterium für den Roman, da die Leserschaft wohl gar keinen Anspruch an die Einzigartigkeit dieser Story stellt. Bella und Edward sind ja allgegenwärtig.

Schon auf den ersten Seiten wird offenkundig, dass E L James, Mutter von zwei Kindern und bis zu ihrem Megaerfolg Angestellte eines Londoner TV-Senders, ohne hohe literarische Ansprüche im stillen Kämmerlein ihre Obsessionen niedergeschrieben hat. Da wird geflüstert, gewispert, gemurmelt und befohlen, dass eigentlich niemand mehr den Mund auftun müsste, weil sich die wörtliche Rede erübrigt. Gestöhnte Worte wie: "Du. Bist. Der. Wahnsinn.", fallen da schon gar nicht mehr ins Gewicht. Wenn jedoch Anas winzige innere Göttin (welche wohl ihr sexuelles Begehren darstellen soll) mit ihrem Unterbewusstsein um die Wette hopst oder Räder schlägt, fragt man sich, ob man sich nicht doch im Regal vergriffen und ein Pippi-Langstrumpf-Buch erwischt hat. Der ewige Wechsel der beiden Hauptakteure vom vertrauten "du" zum förmlichen "Sie" á la "Miss Steele und Mr. Grey" lässt man irgendwann auch noch über sich ergehen, die übertriebenen Mailnachrichten der beiden blättert man weg. Und wenn man noch die ständigen Wiederholungen ignoriert, mit denen Ana den Leser in ihrem Gefühls- und Hormonchaos überschüttet, kann man den 600-Seiten-Roman recht zügig weglesen. Zweihundert Seiten hätten es jedoch auch getan, um die Geschichte auszuerzählen. Aber dann hätte der Sexanteil des Werkes gehörig ausgedünnt werden müssen, was wohl weder der Autorin noch der Leserschaft gefallen hätte.

Eins hat E. L. James jenseits jeder Kritik des Feuilletons anhand der Verkaufszahlen bewiesen: Sie trifft den Nerv mehrerer weiblicher Generationen, vielleicht auch einiger neugieriger Männer. Denn der Sex, so schmutzig er hier wohl durch den SM-Faktor wirken soll, ist durch viele sanfte Kuss- und Kuscheleinlagen und die "postkoitale" Pflege der schmerzenden Körperteile mit wohl riechender Lotion auf schicklich getrimmt, so dass es der großen Liebe der beiden Helden keinen Abbruch tut, wenn Christian seiner Ana in der "Kammer der Qualen" richtig schön den Apfelpopo versohlt - auch wenn es am Ende erst einmal so aussieht, dass sie getrennte Wege gehen. Vermutlich werden Ana, die "Sub" und Christian, der "Dom" in Teil 2 und 3 noch einiges an Wundsalbe brauchen.

Shades of Grey - Geheimes Verlangen

Shades of Grey - Geheimes Verlangen

Deine Meinung zu »Shades of Grey - Geheimes Verlangen«

Hier kannst Du einen Kommentar zu diesem Buch schreiben. Wir freuen uns auf Deine Meinungen. Ein fairer, respektvoller Umgang sollte selbstverständlich sein. Danke!

Letzte Kommentare:
20.11.2014 14:19:28
jule

Ich habe das Buch in einer Tausch-Bibliothek im Urlaub gefunden. Es schockiert mich doch sehr, dass sämtliche Frauen im Freundes- und Bekanntenkreis mit den unterschiedlichsten Leseneigungen dieses Buch wärmsten empfohlen haben und wirklich alle total umgehauen wurden von der Tatsache 'wie heftig es da zur Sache geht'. Und jetzt denk ich mir so: Hä? Ihr seid alle um die 30 und DAS haut Euch um???
Abgesehen von zweimal nekisch patschi-patschi mit der Reitgerte kitzeln passiert da doch nicht mehr als simples Gevögel. Jede Stellung wird mal durchgenommen, die unerfahrene Ana zerfällt ständig "into 1000 pieces" und er kann nur noch stöhnen wir verrückt sie ihn macht. Herzlich willkommen in einem schnöden Porno.
Hinzu kommt noch, dass beide Charaktere super unsympathisch sind. Sie ist mit 21 NATÜRLICH noch Jungfrau, aber nicht weil sie ne schäbbige pummelige Olle ohne soziale Kontakte ist, sondern weil... ja, warum eigentlich? Ach ja, noch kein Mann ein Kribbeln verursacht hat. Selbstredend, dass das scheue Reh auch noch NIE masturbiert hat. (Ich muss schon wieder mit den Augen rollen...) Hinzu kommt, dass sie peinlich wenig Selbstbewusstsein hat, sich ständig auf der Lippe kauen und auf ihre Hände starren muss, sie bei der kleinsten Kleinigkeit (wie eine anzügliche Bemerkung über ihre glanzvollen Leistungen in der Kiste) wie eine Klosterschülerin errötet, ihrem Traummann aber DANN beim aller aller ersten Mal den Chrom von der Stoßstange lutscht. Ist klar...!
Er hingegen ist einfach zu perfekt (mal abgesehen von der Neigung Frauen zu verdreschen) um noch als sympathisch durchgehen zu können. Mal abgesehen davon benimmt er sich wie ein Waschlappen, wenn Klein-Ana mal wieder eine ihrer Wo-soll-das-nur-hinführen-Krisen hat. Die Autorin vergisst auch nicht auf mindestens jeder zweiten Seite seine langen Finger, die Lässigkeit wie er seine Hosen trägt, seine wuscheligen Haare und seine waaaaaaaahnsinns grauen Augen hervorzuheben.

Beim letzten Drittel des Buches habe ich bei den 0815-Sexszenen nur noch vorgeblättert, mir die stumpfsinnigen E-Mail-Korrespondenzen der beiden gespart (steht eh immer nur das gleiche drin) und mir noch schnell den Schluss reingewürgt. Das nicht ohne ein Grinsen, weil mal ernsthaft, ICH (als weibliche Leserin) hätte das mit dieser unerträglich dämlichen Kuh schon am liebsten am Anfang gemacht.
Dieses Buch hat vielleicht prüde amerikanische Vorstadthausfrauen vom Hocker, aber ansonsten eignet es sich nur für eine chronisch untervögelte Mauerblümchen ohne Selbstbewusstsein, die es sich mit Kerzen und eben diesem Erguss in der Badewanne gemütlich machen.
Und sollte sich jetzt irgendeine Verfechterin dieses Werkes den Schuh anziehen und sich über meine Meinung echauffieren: Ist mir egal!

15.10.2013 19:15:58
bea

Unglaublich, dass im 21 Jhdt. so viele frauen zur sklaverei tendieren nach dem Motto ,nieder mit der emanzipation.....
na ja vielleicht senkt sich dadurch die scheidungsrate wieder wenns nur mehr gehorsame frauen gibt ? hihiHabe es ,als leseratte querbeet, mal probiert und mich fassungslos durch inhaltsloses 600 seitenfüllendes Geschwafel gequält , weil ich nie ein Buch weglege ,ohne es zu Ende gelesen zu haben und meine kleine Bücherei hüte wie einen Schatz trotzdem der Versuchung verfalle, es in den Kamin zu werfen.Wenn als erstes Wort auf Seite 1 gleich mal frustriert leuchtet, frage ich mich was ist faul im Staate Dänemark , wenn die Verkaufszahlen dieses Buches z. b. Sakrileg in den Schatten stellen.Denn die Quintessenz scheint doch wohl, dass so viele Frauen ,so frustiert bzw. frigide, alles in Kauf nehmen um zu einem guten Orgasmus zu gelangen . looolDerartigen Schund gibt es wie Sand am Meer und ich kann eigentlich nur einen Therapeuten empfehlen ..
aber vielleicht is es ja zwischen den Zeilen doch ein Krimi ----
Hilfe Hände weg von einem solchen Psychopathen wie diesem Christian nur wegen ein bisserl Sex ....gefährlichSchlusswort: Feuchtgebiete war auch so ein Brüller

12.08.2013 17:34:15
Sarah_Ch

Normalerweise lese ich Bücher dieser Art nicht. Allerdings dachte ich, dass Buch muss einfach gut sein, sonst würden es nicht so viele Leute lesen - falsch gedacht. Ich muss sagen, dass ich gerade mal ein Wochenende gebraucht habe um Shades of Grey zu lesen. Das lag allerdings nicht daran, dass ich es besonders gut fand, sondern eher daran, dass eine absolut einfache Sprache verwendet wurde. Kurze Sätze und unheimliche viele Wiederholungen (die ich übersprungen habe). Ich bin sehr gespannt, wie dieses Buch verfilmt werden soll. Wenn man in dem angekündigten Film die ganzen detaillierten Sex-Szenen zensieren oder nicht zeigen würde, würde wohl nichts mehr an Filmmaterial übrig bleiben. Ich kehre besser zu einem guten Thriller zurück.

08.04.2013 21:24:29
Alex

Geschafft! Endlich! Was für ein unsägliches, dummes und viel zu langes Buch. Was für ein kranker Blödsinn. Es ist mir unbegreiflich, wie solch ein hirnloser Schinken so weit oben in den Bestsellerlisten stehen kann. Wer kauft sowas? Wer liest sowas? Welche Zielgruppe wird mit so einem Buch angesprochen? Welcher Verlag nimmt so einen Blödsinn an? Welcher Literaturkritiker spricht hier ein Lob aus? Was hat dieses Buch an sich? Ist es wirklich der immerwährende Zusatz „Softporno“, der in den Zeitungen steht? Mal ehrlich, die ach so verdorbenen Sexszenen machen, wenn es hochkommt (nicht doppeldeutig gemeint), grade mal 5% des gesamten „Werkes“ aus, dann kommt noch einmal 5% für die Rahmenhandlung, der Rest ist hirnloses, dumpfes und tumbes BlaBla, eine Aneinanderreihung von Klischees und immerwährenden Wiederholungen.
Man kämpft sich durch unzählige Seiten eines Tagebuches einer 21 jährigen, die anscheinend Ihren Traumprinzen gefunden hat. Immer wieder wird von der „inneren Göttin“ gelabbert (kotz, würg), die beste Freundin der Hauptdarstellerin löst bei jedem Treffen eine Inquisition aus, die Haare stehen jedes Mal Post-Koital zu Berge und sowas zieht sich durch unzählige Seiten ohne das irgendetwas passiert. Oder doch? Wir lernen, dass Christian ein so richtig doller Typ ist. Reich und sooooooo gutaussehend. Und was der alles kann und weiß? Super!!! Und er ist so durchgeknallt und voll der Psycho, der (und das dürfte jedem Leser nach 50 Seiten klar sein) schwer Therapiebedürftig ist und schnellstens in die Geschlossene müsste. Aber gut, die bezaubernde Anastassia merkt das erst ganz zum Schluss des Buches und jeder denkt: „Na, endlich!“
Aber die gute Ana ist ja selbst ein wenig unterbelichtet (obwohl auf den Seiten immer wieder steht, wie intelligent sie doch sei). Jedenfalls bekommt sie von Christian einen neuen Laptop (ups, sorry, ich meinte einen MAC und zwar den allerneusten) und ist vollkommen überrascht, das sie eine E-MailAdresse hat. „Ich? Ich habe eine E-MailAdresse???“ Wohlgemerkt, wir schreiben das Jahr 2011 und die Dame ist 21!!!
Aber zwischendurch werden wir mit pseudo-amerikanischem Moralgeschichten und einem erhobenen Finger unterhalten. Z.B. als Christian seine Ane betrunken abholt und sie lustig in die Rabatten kotzt. „Weißt du den nicht, wie gefährlich das ist? Was hätte alles passieren können? Du hast dich in Gefahr begeben!“ Klar, da ist es natürlich ungefährlicher, sich gleich einem vollkommenen Psychopathen in die Arme zu schmeißen und sich von ihm mal so ordentlich durchdreschen zu lassen mittels Peitsche und Gürtel. Leute, was für ein fürchterlicher Roman, es ist nicht zum Aushalten.
Eine Bekannte meinte, ich hätte eben keinen Zugang zu sowas und das wäre eben nicht meine Welt. Mag sein, aber ich lese auch gerne Krimis und übe in meiner Freizeit auch keine Morde aus.
Dieses Buch ist einfach nur grausam und ich werde einen ganz großen Bogen um Teil 2 & 3 machen.
Ich wette, die Autorin E.L. James hat sich die „Biss“-Romane angeschaut und dachte so bei sich: „Das kann ich auch!“, hat sich hingesetzt und lustig drauf los auf den PC eingehämmert.
Nun lese ich, dass eine gewisse Emma Watson (ihres Zeichens Ex-Zauberelfe von Harry Plotter) als Hauptrolle für die Verfilmung dieses Schinkens im Gespräch ist. Auch wenn ich den Status dieser Person ebenfalls vollkommen übertrieben und überzogen finde, so bleibt ihr nur davon abzuraten. Man will ja nicht seine Karriere schon in jungen Jahren komplett zerstören, ehe es richtig losgegangen ist.

Werde diesen Roman hier mit 1° Grad bewerten, dafür, dass man es geschafft hat, die Seitenzahlen in die richtige Reihenfolge zu bekommen. Mehr ist dieses grausame Machwerk nicht wert und es wundert mich, warum noch nicht zu einer öffentlichen Bücherverbrennung aufgerufen wurde!