Mein Name ist Luz

Erschienen: Januar 2000

Bibliographische Angaben

  • Barcelona: Alba, 1998, Titel: 'A veinte años, Luz ', Seiten: 509, Originalsprache
  • Frankfurt am Main; Leipzig: Insel, 2000, Seiten: 424, Übersetzt: Christiane Barckhausen-Canale
  • München: Goldmann, 2002, Seiten: 444
  • Frankfurt am Main: Suhrkamp, 2007, Seiten: 424
  • Frankfurt am Main: Suhrkamp, 2010, Seiten: 424

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Systematisch wurden in den Jahren der argentinischen Diktatur (1976-1983) die Babys inhaftierter Regimegegnerinnen geraubt und von Militärs adoptiert. Viele Jahre später versucht eine junge Frau – Opfer dieser Praxis –, Licht in das Dunkel ihrer Herkunft zu bringen. Alle ihre inneren Kräfte muß Luz dabei aufbieten, um von den Schatten der Vergangenheit nicht erdrückt zu werden.

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Letzte Kommentare:
27.07.2014 07:30:51
Nico Robin

Um eine Reise nach Lateinamerika nicht nur auf Hotel- und Flugrecherchen zu beschränken, griff ich zu diesem in Argentinien sogar ausgezeichneten Buch. Der Roman besteht aus zwei Teilen. Der erste handelt in den 70er Jahren und beschreibt die Liebe der Prostituierten Miriam Lopez zu einem Militär, der sich unsterblich in sie verliebt, da sie so unsagbar schön ist. Da sie jedoch durch mehrere Abtreibungen unfruchtbar geworden ist, verspricht er ihr ein Baby und tut alles, um das in die Wege zu leiten. Sie hinterfragt zunächst nichts. Als die Geburt eines Babys einer Gefangenen bevorsteht und er bereits die Geburtsurkunde auf den Namen Miriams "organisiert" hat, erfährt er, dass sein Vorgesetzter, ein hoher Militär, dieses Baby selbst benötigt, um seiner Tochter die psychischen Qualen einer Totgeburt zu ersparen. Kurz vor der Entbindung wird die schwangere Gefangene Liliana in Miriams Wohnung untergebracht, wo Miriam erfährt, dass ihr Verlobter ein perfider Folterknecht ist (El Bestia). Miriam will Liliana zur Flucht verhelfen, was mißlingt und wobei Liliana erschossen wird. Das Kind wird dem oberst und Vorgesetzten von El Bestia übergeben und wächst bei dessen Tochter Mariana auf. Mariana erfährt selbst erst nach Jahren, dass das Kind Luz nicht ihre Tochter ist.
Der zweite Teil befaßt sich mit Lilianas erwachsener Tochter namens Luz, die ja den hohen Militär als Großvater hat und sorgenfrei aufwächst. Durch die Liebe zu Ramiro, selbst Sohn eines Vermißten, beginnt Luz alias Lili, die Tochter von Liliana, Nachforschungen nach ihrer genetischen Identität anzustellen.
Der Leser muß sich an lateinamerikanische Lesegewohnheiten gewöhnen, die auf uns zuweilen etwas schnulzig wirken. Anfangs dachte ich, eine arg. Soap anzusehen, aber ein anderer Blickwinkel kann zuweilen ganz nützlich sein. Auch um die oft besserwisserische und agitatorische Sichtweise, die deutschen Werken zu vergleichbaren Themen oft anhaftet, mal hinter sich zu lassen.

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