Der Himmel im Süden

Erschienen: Januar 2002

Bibliographische Angaben

  • Mailand: Feltrinelli, 1999, Titel: 'Tre cavalli', Seiten: 109, Originalsprache
  • Reinbek bei Hamburg: Rowohlt, 2002, Seiten: 124, Übersetzt: Annette Kopetzki

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Ein ehemaliger politischer Aktivist hat sich von allen Träumen verabschiedet und lebt zurückgezogen als Gärtner in Süditalien. Bis plötzlich eine entwaffnend faszinierende Prostituierte namens Laila in sein Leben tritt und ihn aufs Neue vor Entscheidungen stellt, die längst getroffen schienen.

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Letzte Kommentare:
25.10.2015 07:09:13
Ilona Luetkemeyer

Da lebt einer zurückgezogen. Nach Jahren im politischen Untergrund Argentiniens, nach verlorenen Illusionen und einer verlorenen Liebe arbeitet er als Gärtner in Süditalien. Bücher sind ihm die liebste Gesellschaft, ab und an trinkt er einen Kaffee mit Selim, seinem afrikanischen Freund. So ist es gut, so könnte es auch bleiben.
Aber das Glück eines beschaulichen Lebens, wo die bitteren Erinnerungen einen Dämmerzustand im Trott des täglichen Einerlei fristen, wurde schon oft gesucht. Und mit dem Glück ist das so eine Sache, denn es gibt auch „weise Glücksfälle, die einem Menschen nachspionieren und ihn langsam prüfen." So ein Glücksfall hat sich an die Fersen des Gärtners geheftet. Eines Mittags begegnet er Laila, einer jungen Prostituierten. Sie ist die Frau, die ihn aus seiner selbstgewählten Einsamkeit lockt, indem sie ihn zum Sprechen bringt. Sie ist die Frau, die er lieben muss. Eine Liebe auf die er sich zunächst nur zögerlich einlässt, die ihn letztendlich aber zu einer Entscheidung zwingt, die die Vergangenheit noch einmal gegenwärtig werden lässt.
Die Figuren in Erri de Lucas Roman tragen den Süden als Fluchtpunkt ihrer Sehnsucht im Herzen. Für jeden ist der Süden ein anderer Ort in einer anderen Zeit; unter einem Himmel der Raum und Zeit überspannt.
Der Roman besticht durch seine atmosphärisch dichte, wunderschöne poetische Sprache, die mehr andeutet als erzählt. Im Text heißt es: "Das müssen Bücher tun, einen Menschen tragen, anstatt sich von ihm tragen zu lassen, ihm den Tag vom Rücken abladen, anstatt seine Wirbelsäule mit ihren Gramm Papiergewicht zusätzlich zu belasten." Solch ein Buch ist Erri de Luca hier gelungen.

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