Witwe für ein Jahr

Erschienen: Januar 1999

Bibliographische Angaben

  • New York: Random House, 1998, Titel: 'A widow for one year', Seiten: 537, Originalsprache
  • Zürich: Diogenes, 1999, Seiten: 761, Übersetzt: Irene Rumler
  • Zürich: Diogenes, 2000, Seiten: 761, Übersetzt: Irene Rumler
  • München: Ullstein, 2003, Seiten: 20, Übersetzt: Rufus Beck

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Peter Kümmel
Ein typischer untypischer Irving

Buch-Rezension von Peter Kümmel Mär 2011

Ein Roman von John Irving lässt sich nicht einfach in eine bestimmte Sparte einordnen. "Witwe für ein Jahr" ist ein wenig Komödie, etwas Kriminalroman, etwas mehr Melodram, ein bisschen Farce und Gesellschaftssatire. Familiensaga wäre leicht übertrieben. Am treffendsten wäre vielleicht der Begriff Tragikomödie.

Irving hat das Buch in drei Abschnitte unterteilt:

Der erste Teil spielt im Jahr 1958. Die Protagonistin Ruth Cole ist gerade vier Jahre alt. Ihre Eltern, beides Schriftsteller, haben vor Ruths Geburt ihre fast erwachsenen Söhne durch einen Autounfall verloren, was ihre Mutter nie verwinden konnte. Sie lebt mit den Fotos ihrer toten Söhne in ihrer eigenen Welt, abwechselnd bewohnen Vater und Mutter das gemeinsame Haus, eine Trennung ist beschlossene Sache. Ruths Vater, Ted Cole, ist mehr mit anderen Frauen beschäftigt als mit dem Schreiben. Als "Schriftstellergehilfen" engagiert er den jungen Eddie O'Hare, der gerade seinen Schulabschluss gemacht hat. Wie sich später herausstellt, nicht als Gehilfe für ihn, sondern als Ersatzsohn für seine Frau Marion. Eddie macht seine ersten sexuellen Erfahrungen mit der um 22 Jahre älteren Frau. Er verliebt sich in sie und fühlt sich fortan nur zu älteren Frauen hingezogen. Eines Tages verlässt Marion Cole ohne Vorwarnung mit sämtlichen Fotos ihrer toten Söhne ihren Mann und ihre Tochter und ist seitdem verschwunden.

Im zweiten Abschnitt 1990 ist Ruth Cole selbst eine erfolgreiche Schriftstellerin, im Privatleben dagegen hat sie weniger Erfolg. Bei einer Lesung trifft sie erstmals nach 32 Jahren Eddie wieder und findet in ihm einen guten Freund. Ansonsten ist sie eher von "schlechten Freunden" umgeben wie einem Squash-Partner ihres Vaters, der sie schlägt und vergewaltigt. Erst durch ein Erlebnis in Amsterdam, wo sie für ihren neuen Roman recherchiert, erfährt ihr Leben eine Wende. Nach ihrer Rückkehr heiratet sie ihren Verleger Allan und bekommt einen Sohn. Sie erfährt, dass ihre Mutter in Kanada lebt. Ihre Hoffnungen, dass diese sich bei ihr meldet, werden nicht erfüllt.

Noch einmal fünf Jahre vergehen bis zum abschließenden Teil des Romans, von dem ich nicht mehr allzu viel verraten will. Für Ruth Cole gibt es eine neue Beziehung. Auf ihre Mutter wartet sie noch immer wie auch Eddie weiter auf Marion, seine große Liebe wartet, die inzwischen 76 Jahre alt ist.

Man vermisst das Groteske

Der Titel "Witwe für ein Jahr" hat eigentlich direkt nichts mit dem Inhalt des Buches zu tun, sondern beschreibt nur eine einzelne Szene. Eine ältere Leserin der Romane Ruth Coles beschuldigt diese, gar nichts von der Liebe und Trauer, über die sie schreibt, zu verstehen. Sie hat gerade ihren Mann verloren und ist von Trauer überwältigt. Sie ist der Meinung, ihr ganzes Leben lang Witwe zu bleiben und nicht nur "Witwe für ein Jahr".

Ich bin mir nicht sicher, ob ich diesen Roman als typischen Irving bezeichnen soll oder eher als untypischen Irving.

Typisch für Irving ist seine Erzählweise, die nicht eine gerade Linie aufweist, sondern immer wieder abschweift, sich verzweigt, von einem Thema auf das nächste kommend. Irving erzählt in einem Roman nicht eine Geschichte, sondern er erzählt viele Geschichten. Und für seine Geschichten in der Geschichte ist Irving ja berühmt. Zwar zeigt er das hier nicht ganz so extrem wie in Garp, der ja mit "Pension Grillparzer" ein komplettes weiteres Buch enthält, doch bringt er auch hier einzelne komplette Kapitel der Romane seiner fiktiven Schriftsteller.

Typisch für Irving sind auch die Charaktere, die er für seine Romane entwickelt. Das sind ungewöhnliche Personen, doch mit menschlichen Stärken und Schwächen, mit Eigenarten und mit Problemen. Typisch die zwischenmenschlichen Beziehungen, die oft extrem sind. Der beeindruckendste Charakter des Buches ist für mich nicht die Protagonistin Ruth Cole, sondern mit Abstand die Figur des Eddie O'Hare und danach auch die der Marion Cole, wenn auch diese nur einen kleinen Teil des Romans einnimmt. Erstaunlich ist, dass es für den Leser keine negativen Charaktere gibt. Für alle Personen kann man eine gewisse Sympathie entwickeln, obwohl oder vielleicht gerade weil alle ihre Schwächen und Fehler haben.

Dass diese Schwächen vornehmlich bei ihren Beziehungen zu suchen sind, ist wieder mal Irving-typisch. Eddie bleibt sein Leben lang der unterdrückte Jugendliche, Marion hat Angst vor jeglicher Bindung, bei Ted reduziert sich die Liebe auf Sex, Ruth kennt Liebe im eigentlichen Sinne überhaupt noch nicht und ihre Freundin Hannah muss sich durch ihre Beziehungen selber bestätigen.

Der zweite Bereich, in dem die vier Schriftsteller ihre Schwächen zeigen, ist der Beruf. Ein guter Schriftsteller muss Geschichten erfinden können, nicht nur persönliche Erfahrungen niederschreiben, und daran hapert es bei allen. Ted schreibt Kinderbücher - besser: schrieb - und ließ sich dabei von seiner kleinen Tochter inspirieren. Eddies Romane handeln durchweg von seiner Affäre mit Marion, deren Werke sich dagegen allesamt mit dem Verlust von Kindern auseinandersetzen. Bei Ruth kommen meist eine Frau und ihre Freundin vor, doch niemals Mütter. Doch wie in ihrem privaten Leben tritt auch bei ihren Büchern eine Wandlung ein.

Untypischerweise ist das Groteske, das Irving sonst so auszeichnet, hier kaum vorhanden. Kein Ringer kommt im Buch vor, kein Bär oder andere Gestalten, die man in Romanen weniger erwartet, dagegen jede Menge Schriftsteller. Die Irvingschen Absurditäten vermisst man so ein klein wenig. Dagegen sind Kapitelüberschriften wie "Ein Geräusch, wie wenn einer versucht, kein Geräusch zu machen", "Eine Onaniermaschine", "Kein Grund zur Panik vormittags um zehn" oder "Besser als mit einer Prostituierten in Paris" doch wieder typisch Irving.

Die Angst vor der Liebe

"Witwe für ein Jahr" ist ein eher ruhiger, nachdenklicher Roman, in dem es um Beziehungen geht. Beziehungen zwischen Männern und Frauen, zwischen jungen Männern und alten Frauen, zwischen jungen Frauen und alten Männern, zwischen Kindern und Eltern, zwischen Eltern und ihren toten Kindern, zwischen Schriftstellern und ihren Lesern, zwischen Schriftstellern und ihren Verlegern oder zwischen wildfremden Menschen, die sich zufälligerweise irgendwo über den Weg laufen. Auch ein Roman über Erfolge und Misserfolge, über Liebe, Einsamkeit und Trauer, über Erwartungen und Sehnsucht, aber - wie man es von Irving kennt - auch über Sex. Und auch beim Sex bietet er jede Menge Variationen wie zum Beispiel mit Berichten aus dem Prostituiertenmilieu. Als Hauptthema des Buches - sofern es ein solches überhaupt gibt - würde ich die "Angst vor der Liebe" bezeichnen.

"Witwe für ein Jahr" vermag den Leser jedoch nur stellenweise wirklich zu fesseln. Einige Abschnitte dagegen sind Langeweile pur. Doch entschädigen einige geniale Szenen für diese Längen. Zum Beispiel die, in der Ruth zurückschlägt, nachdem sie von einem "schlimmen Freund" vergewaltigt und geschlagen wurde. Oder die Szene, in der Eddie in New York zu einer Lesung von Ruth kommen soll und von einer Panne zur nächsten stolpert.

Der Schreibstil von John Irving ist schwer zu beschreiben. Man muss ihn eigentlich selber erleben. Er ist sehr variabel. Mal detailliert bis in alle Einzelheiten, verschnörkelt und abschweifend. Dann plötzlich wieder in ganz anderem Erzähltempo. Da bekommt man irgendwelche relevanten Tatsachen so ganz nebenbei hingeknallt, die danach erst langsam aufgearbeitet werden. Der Autor vermag seinen Leser allein mit seinem Schreibstil zu fesseln, doch tut er das hier zu selten.

"Ein normaler Leser möchte wissen, wie das Buch endet, der Irving-Leser wünscht, es möge niemals enden", steht auf der Umschlagseite. Meist tendiere ich bei Irving auch zu letzterem, doch hier bin ich ein normaler Leser, denn die 762 Seiten waren zwar sehr abwechslungsreich, aber genug. Irving-Neulingen empfehle ich "Witwe für ein Jahr" nicht als Einstieg.

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Letzte Kommentare:
14.07.2016 22:31:01
Kasia

Ich habe eben die Bewertung von 'Dwight Cox' gelesen und mich sehr über sie gefreut.

Ich habe dieses Buch geschenkt bekommen und stand ein wenig unter 'Druck' es auch zu lesen und dann zeitnah zu bewerten. Zwar habe ich es relativ schnell durchgelesen, doch erst heute die Zeit gefunden, es zu bewerten. Schade, denn die Gefühle, die ich beim Lesen des Buches hatte und auch nachdem ich es ausgelesen hab, sind nun nicht mehr vollständig da.

Es war mein erster Irving. Ich habe mich bis dahin stets 'geweigert' ihn zu lesen, weil ich immer fand, dass er zu viele Worte benutzt. Meine Freundin, der ich das mal erzählte, verstand was ich damit sagen wollte und ich hoffe, dass auch Ihr mich versteht. Bei Irving, habe ich den Eindruck, lesen sich manche Sätze sehr lang und auch das vorliegende Buch an sich ist sehr lang. Wobei ich mich sehr schnell in die Geschichte eingelesen habe.

Ich habe mir sagen lassen, dass dieses Buch überhaupt nicht 'typisch' für den Autor sei, weil dort keine Bären vorkämen... Ich vermute, dass dies irgendein Insider-Witz unter Irving-Kennern ist, denn ich kann mir bisher kein Urteil bilden, da es mein erstes und bisher einziges Buch von ihm ist. Auf jeden Fall kam dort kein Bär vor, soweit ich mich erinnere... (dies nur zur Info!)
Werde ich weitere John Irving-Bücher lesen?
Ich weiß es nicht, wahrscheinlich, wenn sie mir unterkommen...
Bis ich mich in die 'Witwe für ein Jahr' eingelesen habe, hat es ein paar Seiten gebraucht. Die Protagonisten waren für mich ein wenig 'grau', weder schwarz, noch weiß, zu wenig greifbar. Lediglich die Person der Marion fand ich sehr interessant und unheimlich traurig zugleich. Bis zum Ende des Buches wußte ich nicht, ob es ein 'Wiedersehen' mit ihr geben würde.
Eigentlich müsste ich über Eddie und Ruth schreiben, die beiden anderen Hauptcharaktere. Da ich mich für alle Menschen und ihre Schicksale und ihr Tun interessiere, wollte ich auch gerne alles über sie erfahren. Und ich denke, dass der Autor mir einen guten Einblick in das (Seelen)Leben seiner Figuren verschaffte.
Wäre das Buch länger, hätte ich es gerne weitergelesen, nun ist es aber zu Ende und ich vermisse nichts mehr.
Irving-Fans, die ich kenne, haben das Buch bereits gelesen und bewerten es auch positiv, Nicht-Fans würde ich es vermutlich nicht empfehlen, aber auch nicht vom Lesen abraten.

12.04.2015 06:38:30
dwight cox

Es ist Sommer 1958 auf Long Island. Der junge Eddie O'Hare wollte eigentlich nur dem berühmten Kinderbuchautor und Illustrator Ted Cole zur Hand gehen. Stattdessen landet er mitten in einem Familiendrama. Während Ted sich von einer Affäre in die nächste stürzt, droht seine Frau Marion am Tod ihrer zwei Söhne Thomas und Timothy zu zerbrechen. Nicht einmal ihre 4-jährige Tochter Ruth kann ihr über den erlittenen Verlust hinweghelfen. Nach einer kurzen und innigen Affäre mit Eddie beschließt Marion, ihre Familie zu verlassen und irgendwo allein ganz neu anzufangen. Sie taucht unter - 37 Jahre lang...

Unglaublich, was Irving im ersten Drittel seines Romans vom Stapel lässt. Selten wurde eine Geschichte über den Umgang mit Trauer, über die Spielarten der Liebe und das nackte Leben mit all seinen Hochs und Tiefs so spannend und intensiv erzählt wie in "Witwe für ein Jahr". Das Gefühlschaos, in dem sich alle Protagonisten befinden, ist so authentisch und ergreifend dargestellt, dass es einem oft Schauer der Rührung über den Rücken jagt. Wenn Marion Cole (meiner Meinung nach die interessanteste Figur überhaupt) etwa beschließt, ihrer 4-jährigen Tochter lieber gar keine Mutter zu sein und sie lieber zu verlassen anstatt ihr eine schlechte Mutter zu sein und ihr nicht gerecht zu werden, oder wenn sie versucht, ihrem kurz zuvor tödlich verunglücktem Sohn seinen Schuh wieder anzuziehen, ist das so unheimlich wuchtig und intensiv geschrieben, dass man glaubt, den Boden unter den Füßen zu verlieren und das Herz bliebe einem stehen. Unvergesslich ist auch die bittersüße Liebesgeschichte zwischen der trauernden Mutter und dem völlig unerfahrenem Eddie, die Irving unheimlich leicht und doch sehr tiefgründig schildert und die für mich das absolute Highlight des Romans bildet. Im Mittelteil lässt Irving dann die bittersüße Liebesgeschichte mit dem Verschwinden Marions fallen und rückt Marions mittlerweile erwachsene Tochter Ruth ins Zentrum des Geschehens. Diese darf als gestresste Autorin so manches skurrile und manchmal fast abstruse Abenteuer (die Szenen im Amsterdamer Rotlichtviertel etwa) erleben und hat auch privat so einiges zu durchleiden (die Geschichte mit Scott, dem Squashpartner ihres Vaters). Und doch gelingt es Irving nicht wirklich, den Leser für Ruths Erlebnisse zu begeistern (dies war zumindest mein Eindruck). Eigentlich liest man stets nur in der Hoffnung weiter endlich zu erfahren, was aus Marion wurde , ob sie je wieder auftaucht und was dann wohl passieren mag. Und wenn es dann ganz zum Schluß (nach Hunderten von Seiten - Sollte hier der Eindruck entstehen, als wäre es eine Qual, weiterzulesen, so täuscht dies, denn die knapp 800 Seiten hatte ich in 3 Tagen durch) endlich soweit ist, vergisst und verzeiht man so manchen Hänger im Mittelteil und ist fast traurig und enttäuscht, dass es schon wieder vorbei ist.

Wenn der Mittelteil auch nicht ganz so brilliant und anrührend wie der Beginn und der Schluß ist, so vermag "Witwe für ein Jahr" doch durchweg gut zu unterhalten und fesselt den Leser bis zum wundervollem und mitten ins Herz treffendem Ende. Dank seiner anrührenden Geschichte um einen Schriftstellerclan voller heiterer, skuriller und auch trauriger Momente ist Lesespaß pur garantiert. Hab das Buch einfach aufs Geradewohl gekauft und bin immer noch schwer begeistert. Sehr empfehlenswert.

Film & Kino:
Emma

Im Frühjahr ist mit „Emma.“ eine neue Adaption eines der Spätwerke der bedeutenden englischen Schriftstellerin Jane Austen in Deutschland angelaufen. Setting der Handlung ist - wie stets bei Austen - das ländliche England mit den Vertretern der „Gentry“, der Schicht des Landadels. Titel-Motiv: © Box Hill Films / Focus Features

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