Zirkuskind

Erschienen: Januar 1995

Bibliographische Angaben

  • New York: Random House, 1993, Titel: 'A son of the circus', Seiten: 633, Originalsprache
  • Zürich: Diogenes, 1995, Seiten: 970, Übersetzt: Irene Rumler
  • Zürich: Diogenes, 1997, Seiten: 969, Übersetzt: Irene Rumler

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Irvings turbulente Geschichte spielt zum größten Teil in Bombay. Held ist der pummelige Arzt Dr. Daruwalla, dessen Hauptaufgabe es ist, Blutproben von Zwergen in indischen Zirkussen zu untersuchen, um das "Zwergen-Gen" zu lokalisieren. Seine Freizeit verbringt er vorzugsweise im Golfclub. Dort hat er auch Zeit darüber nachzudenken, wer das Clubmitglied auf dem Gewissen hat, das im Gebüsch beim neunten Loch tot entdeckt wurde. Als weitere handelnde Personen treten auf: ein Hippie-Mädchen aus Iowa, das einen indischen Polizeikommissar liebt, ein brutaler Transsexueller, ein deutscher Drogenhändler, ein gefeierter Filmstar nebst seinem jesuitischen Zwilling, eine kastrierte Transvestiten-Prostituierte.

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Letzte Kommentare:
10.01.2015 20:17:25
Harry Hirsch

John Irving auf der Suche nach Literatur. Die ersten 300 Seiten scheint er unter Zeitgitter-Störungen zu leiden, d.h. springt er stets vor und zurück und fordert vom Leser hohen Integritätsaufwand - die Geschichte imponiert wie unter magic mushrooms in Goa geschrieben. Die Story bleibt beliebig wild und konfus -Irving-Style-, verliert er sich in Details sich an seinem Vorbild Dickens orientierend. Nur war der in seinen hypomanen Exkursen fortgetragen von einem inneren Bildesturm und einer eloquenten Sprachgewalt - Irving stattdessen bleibt hier deutlich platter zurück.
Der Eindruck von Langatmigkeit entsteht über weite Strecken, daneben stringentere und konzisere Abschnitte - an 'Owen Meany' gemahnend.
Insgesamt bleibt der Eindruck, eine Idee -inspiriert von einen Drehbuchauftrag- wurde auf Teufel komm raus ausgewalzt und vermarktet 'weil der Irving wieder ein Buch liefern musste' (5 von 10 möglichen Punkte für Irving Fans)

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Emma

Im Frühjahr ist mit „Emma.“ eine neue Adaption eines der Spätwerke der bedeutenden englischen Schriftstellerin Jane Austen in Deutschland angelaufen. Setting der Handlung ist - wie stets bei Austen - das ländliche England mit den Vertretern der „Gentry“, der Schicht des Landadels. Titel-Motiv: © Box Hill Films / Focus Features

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