Schwalbensommer

Erschienen: Januar 2003

Bibliographische Angaben

  • Frankfurt am Main: Eichborn, 2003, Seiten: 156, Originalsprache

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Larissa Boehnings Geschichten tragen Titel wie "Verplomptes Meer", "Katzendreck", "Das Pascha" und "Nordstern", sie spielen auf Rügen, in Berlin, in Tucson oder Tel Aviv. Ihre Protagonisten sind die enttäuschten Kinder der deutschen Start-Up Generation, und wo auch immer sie sind, sind sie auf der Suche. Nach sich? Nach Geborgenheit? Nach Glück? Nach dem Leben? - So recht scheinen sie es selbst nicht zu wissen. Sie genießen das Leben in vollen Zügen, doch sie balancieren wie Seiltänzer stets über dem Abgrund.

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Letzte Kommentare:
27.12.2014 07:23:36
Andreas Gryphius

Larissa Boehning ist ein weiteres preisgekröntes „Fräuleinwunder". Sie versammelt in ihrem Debüt zehn Erzählungen von teilweise eindringlicher Sympathie. Die melancholische, zwischen kurzzeitiger Erwartung und Hoffnungslosigkeit pendelnden Zustands- und Ortsbeschreibungen erschliessen sich dem Leser rasch. Dazu kommt die Introspektion ihrer Gestalten. Diese endet aber nicht in spröden Psychogrammen, sondern die klug eingestreuten, nie ausufernden Dialoge erzeugen Sympathie und Wärme. Es sind durchwegs abgebrochene Helden, zumeist eine Ecke älter als die Autorin und irgendwo um Hamburg oder Berlin anzusiedeln, wobei Ausflüge nach Israel und Arizona möglich sind. Mit Ausnahme der zweiten und vierten Story ("Stummer Fisch, Geliebter", "Von oben"), die noch nicht so meisterhaft daherkommen, geht es letztlich um die Schwierigkeit in einer desillusionierten Zeit eine Beziehung zu knüpfen oder aufrecht zu halten. Herausragend ist die Erzählung „Zaungäste", die vieles in feinen Andeutungen offen lässt und daher - wie die meisten anderen Geschichten - alles andere als plump ist.