Lullaby

Erschienen: Januar 2004

Bibliographische Angaben

  • New York: Doubleday, 2002, Titel: 'Lullaby', Seiten: 260, Originalsprache
  • München: Goldmann, 2004, Seiten: 254, Übersetzt: Werner Schmitz
  • München: Goldmann, 2006, Seiten: 254

Leser-Wertung

-
Zum Bewerten, einfach Säule klicken.
1 50 100

Zum Bewerten, einfach Säule klicken.

Bitte bestätige - als Deine Wertung.

Gebe bitte nur eine Bewertung pro Buch ab, um die Ergebnisse nicht zu verfälschen. Danke!

0 x 91-100
1 x 81-90
0 x 71-80
0 x 61-70
0 x 51-60
0 x 41-50
0 x 31-40
0 x 21-30
0 x 11-20
0 x 1-10
B:84
V:0
W:{"1":0,"2":0,"3":0,"4":0,"5":0,"6":0,"7":0,"8":0,"9":0,"10":0,"11":0,"12":0,"13":0,"14":0,"15":0,"16":0,"17":0,"18":0,"19":0,"20":0,"21":0,"22":0,"23":0,"24":0,"25":0,"26":0,"27":0,"28":0,"29":0,"30":0,"31":0,"32":0,"33":0,"34":0,"35":0,"36":0,"37":0,"38":0,"39":0,"40":0,"41":0,"42":0,"43":0,"44":0,"45":0,"46":0,"47":0,"48":0,"49":0,"50":0,"51":0,"52":0,"53":0,"54":0,"55":0,"56":0,"57":0,"58":0,"59":0,"60":0,"61":0,"62":0,"63":0,"64":0,"65":0,"66":0,"67":0,"68":0,"69":0,"70":0,"71":0,"72":0,"73":0,"74":0,"75":0,"76":0,"77":0,"78":0,"79":0,"80":0,"81":0,"82":0,"83":0,"84":1,"85":0,"86":0,"87":0,"88":0,"89":0,"90":0,"91":0,"92":0,"93":0,"94":0,"95":0,"96":0,"97":0,"98":0,"99":0,"100":0}

Carl Streator - ein verwitweter Reporter um die vierzig - recherchiert für eine Artikelreihe über Fälle von plötzlichem Kindstod und stößt dabei auf eine merkwürdige Gemeinsamkeit: In den Kinderzimmern der verstorbenen Babys findet er den Sammelband "Gedichte und Lieder aus aller Welt", und immer ist dieser auf Seite 27 aufgeschlagen. Furchtbare, verdrängt geglaubte Erinnerungen werden in Streator geweckt, denn er erkennt sowohl das Buch als auch das afrikanische Wiegenlied, das auf jener Seite abgedruckt ist, wieder. Vor zwanzig Jahren hatte er das Gedicht seiner kleinen Tochter und seiner Frau vor dem Einschlafen vorgelesen; am nächsten Morgen waren beide tot. Todesursache: unbekannt. Ganz allmählich wächst in Streator der Gedanke heran, dass die scheinbar harmlosen Worte des Schlafliedes den Tod verheißen, und sein Verdacht erhärtet sich, als er es an einem unglaubwürdigen Fernsehpriester und einem aufdringlichen Radiosprecher testet, die ihn mit ihrem nie enden wollenden Gerede belästigen. Mit Entsetzen wird ihm bewusst, welche Macht er auf einmal in seinen Händen hält. Denn geriete das Wissen von der tödlichen Wirkung des Wiegenlieds in die falschen Hände, oder würde das Lied im Radio oder im Fernsehen vorgetragen, es bedeutete ewige Nachtruhe für Millionen von Menschen.

Deine Meinung zu »Lullaby«

Hier kannst Du einen Kommentar zu diesem Buch schreiben. Wir freuen uns auf Deine Meinungen. Ein fairer, respektvoller Umgang sollte selbstverständlich sein. Danke!

Letzte Kommentare:
02.11.2011 15:47:04
tedesca

Skurrile Gesellschaftskritik, mysteriöse Vorkommnisse, Hexerei und eine Reise durch die USA - alles vereint in "Lullaby", einem äußerst zynischen und bösartigen Buch, dessen Staccatostil an die schnellen Cuts im Actionfilm erinnert. Bissig und genervt beschreibt die Hauptfigur, der Reporter Carl Streator, die Welt, die ihn umgibt. Die allgegenwärtige Sucht nach Unterhaltung, nach einer Geräuschkulisse, treibt ihn fast zum Wahnsinn. "Phobiker der Stille" - eine geniale Umschreibung für die Menschen, mit denen er tagein tagaus leben muss. Bis seine Recherchen ihm das Märzlied in die Hände spielen, mit dem er ruck-zuck alle seine Probleme lösen kann.
So weit konnte ich der Geschichte noch folgen, doch zum Schluss hin wird sie derart skurril und abgehoben, dass ich froh war, wie sie endlich vorbei war. Das Ende bleibt irgendwie offen, verstanden hab ich es nicht. Oder es gab einfach nichts zu verstehen, das wär ja theoretisch auch noch möglich. Auf jeden Fall gehört "Lullaby" nicht zu den Büchern, die ich weiterempfehlen werde.

Das Hörbuch (ungekürzt bei audible.de) wird im Grunde sehr gut gelesen von Torsten Sense, aber gerade da kommt dieser kurzangebundene "Er sagt - Sie sagt" - Stil noch intensiver rüber und nervt nach einiger Zeit ganz gewaltig. Wenn schon "Lullaby", dann als Print, würde ich sagen.