Kill Your Friends

Erschienen: Januar 2008

Bibliographische Angaben

  • München: Heyne, 2008, Seiten: 379, Übersetzt: Stephan Glietsch
  • Berlin : Universal, 2009, Seiten: 3, Übersetzt: Bela B.

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Erfolg um jeden Preis. Steven Stelfox ist A&R-Manager in einer großen Plattenfirma, immer auf der Suche nach dem nächsten Hit, immer am oberen Level. Doch als die Erfolge ausbleiben, greift er zu radikalen Mitteln. Plötzlich verwandeln sich die guten Freunde in Todfeinde. In einer Welt, in der sich die Protagonisten krampfhaft über Sex, Drugs & Rock ’n’ Roll definieren, gerät sein Leben zunehmend außer Kontrolle. Die Folgen sind verheerend.

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Letzte Kommentare:
04.11.2014 07:26:38
Sally

Eigentlich ist der Titel des Buches irreführend"; zumindest teilweise. "Gekillt" wird zwar tatsächlich. Aber das mit den "Friends" ist so eine Sache. Denn von Freunden - oder Freundschaft - kann man hier nicht unbedingt sprechen; und das ist noch geschmeichelt.
Im Großen und Ganzen geht es im Buch um Drogen, rücksichtslose Konkurrenzkämpfe, und Sex.
Inhaltlich geht es um Steven, ein A&R (Artist & Repertoire), der bei einer großen Plattenfirma arbeitet. Dort ist er "[...] für die Entdeckung und Pflege neuer Talente zuständig [...]"; also eine Art Talent-Scout. Mit dem Unterschied, dass ein Talent-Scout auf die Straße geht und dort nach neuen "Talenten" sucht. Steven hingegen hängt lieber in seinem Büro ab; auf seiner Couch, vor seinem TV-Gerät. Nur selten lässt er sich dazu herab, mal ein Festival oder ein Konzert zu besuchen, um sich neue "Talente" anzusehen; die er eventuell unter Vertrag nehmen könnte. Meistens verbringt er seine Zeit damit, Drogen einzuwerfen, zugedröhnt umherzuspazieren und zu f***. (Tut mir leid, aber anders lässt es sich einfach nicht beschreiben.)

Die Ausdrucksweise in diesem Buch ist nicht unbedingt was für jedermann. Manch einer würde einige der Wörter, die hier geschrieben stehen, nicht mal denken; und sie würden die hier vorliegende Niederschrift wohl als "geschmacklos", "ordinär" und "unzumutbar" beschreiben. Ich hingegen würde das ganze eher als "derb", "direkt" und "unmissverständlich" bezeichnen. Der Autor, John Niven, nimmt absolut kein Blatt vor den Mund. Was zum Teil wohl auch der Tatsache geschuldet ist, dass er Brite ist. Und die haben ja im Allgemeinen eher die Feinfühligkeit eines Panzers; zumindest in verbaler Hinsicht. Und John Niven ist da, wie schon gesagt, keine Ausnahme. Er knallt einem schonungslos die Wahrheit vor die Füße; und das mithilfe eines Vokabulars, in dem das Wort "geil" noch das harmloseste ist.
Inwieweit die Darstellungen der angewandten Praktiken und Methoden der Musikindustrie der (wirklichen) Realität entsprechen, kann ich nicht sagen. Aber ich habe für mich entschieden, sollte das, was im Buch steht, auch nur zu 50 % wahr sein, will ich das alles lieber gar nicht so genau wissen.
Abschließen möchte ich mit einem Zitat von Hunter S. Thompson, das auch im Buch steht:
"Das Musikgeschäft ist eine grausame und hirnlose Geldkloake, ein langer Korridor aus Plastik, in dem Diebe und Zuhälter tun und lassen, was sie wollen, und gute Menschen vor die Hunde gehen. Im Übrigen hat es auch eine negative Seite."
Müsste ich den Inhalt des Buches in wenigen Worten zusammenfassen, würde ich es mit dem ersten Satz des Zitats tun. Wenn das allerdings die positive Seite der Musikindustrie darstellt, will ich nicht wissen, wie die negative Seite aussieht.
Dass in dieser Branche nicht unbedingt Friede, Freude, Eierkuchen herrscht, ist, denke ich, nicht so unbekannt. Da John Niven selbst als A&R-Manager gearbeitet hat, wird er wohl wissen, wovon er schreibt. Und auch wenn das Buch mit Sicherheit die gängige Praxis zumindest ansatzweise überspitzt darstellt, glaube ich doch, dass mehr davon wahr ist, als wir denken; und vor allem als uns lieb ist.