Ufuk wächst in Bielefeld auf, als Kind armenisch-türkischer Asylbewerber. Im Deutschland der 1990er Jahre erfährt er Hass und Gewalt gegen Ausländer, Angst und Ablehnung bestimmen den Alltag. Als Erwachsener ist er Regisseur geworden, verarbeitet in einer »Odysseus«-Inszenierung eigene Kindheitserfahrungen. Seine Freundin Johanna stammt aus vermögenden Verhältnissen, wo Ufuk ein Exot ist. Alles scheint richtig zu sein, doch bald drängt sich Politik in die Kunst, fressen sich soziale Spannungen ins Zwischenmenschliche.


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