Ein Jahr nachdem er den Élysée-Palast verlassen hat, ist der ehemalige Präsident Dan Lehman ein Schatten seiner selbst. Seine Ehe mit einer Schauspielerin ist nur noch Fassade. Er trinkt, wird in Gerichtsverfahren verwickelt und versucht mit einem Buch in die Medien zurückzukehren, während seine Frau die Rolle ihres Lebens spielt. Ihr Film ist ein Erfolg, wird für die Goldene Palme in Cannes nominiert. Und dort, in diesem Tempel des Kinos, in dem alles Illusion ist, vermischen sich Realität und Fiktion auf verheerende Weise.
Karine Tuil verbindet in einem packenden Gesellschaftsroman die Schicksale mehrerer Figuren miteinander und erzählt von den zerstörerischen Auswirkungen der Medienwelt auf Menschen, die in der Öffentlichkeit stehen – aber vor allem von der Liebe.


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