Frau Sorgedahls schöne weiße Arme

Erschienen: Januar 2009

Bibliographische Angaben

  • Stockholm: Atlantis, 2008, Titel: 'Fru Sorgedahls vackra vita armar', Seiten: 285, Originalsprache
  • München: Hanser, 2009, Seiten: 236, Übersetzt: Verena Reichel
  • Frankfurt am Main: Fischer, 2011, Seiten: 236

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Ein Philosophieprofessor in Oxford begibt sich auf eine Zeitreise in die Vergangenheit. Und schon ist er mittendrin im Schweden der fünfziger Jahre, im vertrauten Västmanland. Beim Geschmack der Zimtbirnen, beim Duft in den Schilfbänken der Seen und vor allem bei den Frauen, die noch genauso verführerisch sind wie damals: Ingela, die Tochter des Gießers im benachbarten Sommerhaus, und Frau Sorgedahl, die einen langweiligen Mann und so schöne weiße Arme hat.

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Letzte Kommentare:
02.12.2014 09:29:58
Fred Ape

Lars Gustafson ist für mich einer der besten Autoren des philosophischen Romans. Vielleicht gibt es diese Katalogisierung gar nicht, aber ich bewundere diese Weltklugheit, diese Weitsicht, dieses auch naturwissenschaftliche, immense Wissen von Gustafson, welches immer wieder hier und aus den Seiten perlt. Früher habe ich seine Sätze gerne unterstrichen (Z.B in Die Sache mit dem Hund" oder Der Dekan"), aber wenn ein Buch in Gänze gut ist, dann bleibt eben die Gesamtunterstreichung. Es ist beängstigend gut, wie uns Gustafson in der Gestalt eines Oxforder Philosophieprofessors an die Eigentümlichkeiten des Alters heranführt. Nämlich die unaufhaltsame Deutlichkeit des Langzeitgedächtnisses im Gegensatz zum unerträglichen Gesabber und Geplapper von heute. Er denkt über seine Jugendzeit nach und speziell die Spannungen des Erwachsenwerdens, über den aufkeimenden (vor 68ger) Widerstand der Jugend gegen barsche Schulstrukturen und die ersten Zärtlichkeiten und Staunereien über das andere Geschlecht. Und ich wiederhole es, das alles ist gepaart mit einem profunden philosophisch-naturwissenschaftlichen Hintergrund, welcher uns wie nebenbei (Besonderheiten der) Astrophysik nahebringt, was man aber alles nicht wirklich verstehen muss. Wer kennt schon den Begriff des Möbiusbandes (Die Zeit hat kein Anfang kein Ende und wenn überhaupt nur eine Kante) und wenn wir am Ende des Buches in den schönen weißen Armen von Frau Sorgendahl gelandet sind, dann wissen wir, es gibt Menschen auf dieser Welt, die auch im hohen Alter Ruhe bewahren.Wenn dazu gehört, solch ein kleine Meisterwerk zu schreiben, welches vielleicht zufällig entstanden ist (denn manchmal hat man das Gefühl, Gustafson hat den Roman beim Schreiben entwickelt), dann kann man vielleicht wieder ein wenig ruhiger dem Lauf der Dinge entgegen sehen.

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