Windy erzählt

Erschienen: Januar 1999

Bibliographische Angaben

  • München; Wien: Hanser, 1999, Seiten: 131, Übersetzt: Verena Reichel
  • München: dtv, 2003, Seiten: 131
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In Windys Salon hat sich der Professor, ein langjähriger Stammkunde, gerade zurechtgesetzt. Windy schneidet ihm die Haare und erzählt dabei über Gott und die Welt. Von dem Dekan im Rollstuhl, der angeblich mit einem Splitter im Unterleib aus dem Vietnamkrieg zurückgekehrt ist, und von Richter Caldwell, der hinter allen jungen Mädchen her war, bevor er verrückt wurde und einen Schlaganfall hatte. Von ihren Männern, von denen einer sie mit den beiden Töchtern sitzenließ. Von einem Tornado, den sie selbst nur knapp überlebt hat und von Blue Hole, einem tiefen Loch im Fluß, das in die Unterwelt führen soll. Man sagt Windy nach, sie habe das Zweite Gesicht, und schon als Kind, nach dem Tod ihres Vaters, hat sie Engel gesehen. So entführt sie den Professor und uns aus einem sehr realen Frisiersalon in Austin/Texas in ein merkwürdiges, rätselhaftes Zwischenreich, eine Gegend voller Geheimnisse zwischen Leben und Tod. Ein Buch, das den Leser hineinzieht in schwindelerregende Vorfälle, existentielle Fragen und unterirdische Zusammenhänge.

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