Das rote Gras

Erschienen: Januar 1979

Bibliographische Angaben

  • Paris: Toutain, 1950, Titel: 'L´herbe rouge', Seiten: 192, Originalsprache
  • Frankfurt am Main: Zweitausendeins, 1979, Seiten: 225, Übersetzt: Eugen Helmlé
  • Berlin: Wagenbach, 1994, Seiten: 146

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Saphir Lazuli lebt mit Folavril zusammen, der Ingenieur Wolf mit Lil, dem Hund Senator und seinem Ouapiti. Die Welt um sie herum ist ziemlich provisorisch: Häuserwände schwanken, Schnapsflaschen verdampfen, Bürgermeister und ganze Blaskapellen lösen sich in Nichts auf. Das Gras ist rot. Die Liebe ist kompliziert, denn immer sind störende Gäste dabei. Zur Orientierung gibt es eine Bewußtseins-Rakete, mit der man auf Behördenkorridore und auf grüne Wiesen gelangen kann. Dort wird vom lieben Gott oder einem Schuldirektor die Welt wieder geradegebogen - bevor sie am Ende ganz aus den Fugen gerät.

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Letzte Kommentare:
02.03.2015 08:54:17
Barry Allen

Niemand soll sagen, die Frauenbewegung sei von den Frauen erfunden worden: Ich habe sie schon bei Vian entdeckt, in diesem Roman von 1950.
Zumindest kann man das Buch so auffassen, denn während die Männer an ihren technischen Fortschritt glauben und immer wieder aufs Neue versuchen in die Realität gelangen, bleiben die Frauen vernünftig und in der Welt des rotes Grases, in die Vian sie hineinversetzt hat. Und sie bleiben zusammen, fragen sich, wie sie es nur so lange mit Männern ausgehalten haben.
"Das rote Gras" ist ein merkwürdiges Buch. Die Phantasie des Autors hat ein eigenes Land erschaffen. Doch es ist nicht ein Paradies oder eine Hölle, wie so oft in Büchern über phantastische Welten, sondern ein unbeständiges Etwas, das einen als Leser ständig zweifeln läßt, ob man überhaupt richtig gelesen hat. Da stimmt doch etwas nicht, diese Reaktion war bei mir häufig, aber wie es besser wäre, das kann ich auch nicht sagen. Verstehen kann man all dies wahrscheinlich nicht, man kann es nur spüren.
Andere Bücher von Vian haben mir besser gefallen, aber schön ist es doch.

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