Der Herzausreißer

  • Rauch
  • Erschienen: Januar 1966
  • Paris: Vrille, 1953, Titel: 'L´arrache-coeur', Seiten: 235, Originalsprache
  • Düsseldorf: Rauch, 1966, Seiten: 239, Übersetzt: ?
  • Frankfurt am Main: Zweitausendeins, 1979, Seiten: 344, Übersetzt: Wolfgang Sebastian Baur
  • Berlin: Wagenbach, 1988, Seiten: 187
  • Berlin: Wagenbach, 1992, Seiten: 187
  • Berlin: Wagenbach, 1996, Seiten: 210
  • Berlin: Wagenbach, 2001, Seiten: 210
Der Herzausreißer
Der Herzausreißer
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Jacquemort ist Psychiater - doch nun wird er anderweitig gebraucht. Im Haus am Steilhang ist nämlich gerade eine Geburt im Gang; und kein Arzt weit und breit. Nachdem die Drillinge geboren sind, will die Mutter erst nichts mit ihnen zu tun haben - und schon gar nichts mehr mit dem Vater. Jacquemort wird mit diversen Aufgaben betraut; so macht er sich immer wieder auf den Weg in das Dorf, um alles Nötige für die Kinder zu besorgen. Dieses Dorf ist jedoch ein Kapitel für sich; Lehrlinge sind ein Verschleißartikel, alte Leute werden auf dem Markt versteigert, Zuchthengste gekreuzigt, weil sie Unzucht betrieben haben, Katzen können sprechen und auch psychoanalysiert werden, und für das Schamgefühl bezahlt man eigens einen Mann. Jacquemort, der Psychiater, versucht, zumindest einiger Seelen habhaft zu werden, die er analysieren kann - und sich somit selber füllen. Doch außer einer Katze findet er nur noch einen, der dazu bereit ist - und ausgerechnet dessen Platz muss er dann auch übernehmen.

Der Herzausreißer

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