Motherless Brooklyn

Erschienen: Januar 2002

Bibliographische Angaben

  • New York: Doubleday, 1999, Titel: 'Motherless Brooklyn', Seiten: 311, Originalsprache
  • Köln: Tropen, 2002, Seiten: 370, Übersetzt: Michael Zöllner
  • München: Goldmann, 2004, Seiten: 382

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Lionel Essrog wächst in einem Waisenhaus in Brooklyn auf. Aber nicht nur das macht ihn zu einem Außenseiter: Lionel leidet am Tourette-Syndrom - einem Sturm in seinem Kopf, der nur zur Ruhe kommt, wenn er sinnlose Wortfetzen aus sich heraus schreit. Lionels Zukunft scheint durch seine Lebensumstände bereits vorgezeichnet, doch das ändert sich, als ihn der charismatische Kleinmafiosi Frank Minna für seine Geschäfte anheuert. Als Frank ermordet wird, macht es sich Lionel zur Aufgabe, den Mörder zu stellen.

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Letzte Kommentare:
26.09.2014 11:57:12
Rainer Lingmann

"Motherless Brooklyn" ist gleichzeitig spannend und literarisch wertvoll. Das schaffen nicht viele Autoren, Jonathan Lethem erledigt es quasi nebenbei. Seine Sprache und sein Stil drängen sich nie in der Vordergrund, sind aber einfach makellos und geben dem Geschehen echte Tiefe, über die Schilderung der Handlung hinaus.

Insbesondere die Tourette-Erkrankung des Ich-Erzählers wird aus dessen Perspektive nachvollziehbar und eindringlich dargestellt. Wie die Worte aus ihm heraus drängen, wie äußere Reize seine Selbstbeherrschung immer wieder überfordern: das wird nie langweilig, und es ist immer einfühlsam und originell beschrieben.

Unter all der Selbstbeobachtung des Hauptdarstellers und der Charakterisierung des alltäglich kriminellen Untergrunds von Brooklyn erzählt Jonathan Lethem eine harte und packende aber immer menschliche Kriminalgeschichte, deren Ausgang einen bis zum Schluss jede Seite mit Spannung umblättern lässt.

Ein schlicht und einfach brillantes Buch, mit den Werken von James Ellroy durchaus vergleichbar.