Mein Herz so weiß

Erschienen: Januar 1996

Bibliographische Angaben

  • Barcelon: Anagrama, 1992, Titel: 'Corazón tan blanco', Seiten: 301, Originalsprache
  • Stuttgart: Klett-Cotta, 1996, Seiten: 363, Übersetzt: Elke Wehr
  • München: Heyne, 1997, Seiten: 348, Übersetzt: Elke Wehr, Bemerkung: Lizenzausgabe
  • Stuttgart / München: Klett-Cotta / Deutscher Taschenbuchverlag, 1998, Seiten: 346, Übersetzt: Elke Wehr
  • München: Deutscher Taschenbuch-Verlag, 2001, Seiten: 346, Übersetzt: Elke Wehr, Bemerkung: Lizenzausgabe
  • Hamburg: Spiegel-Verlag, 2006, Seiten: 381, Übersetzt: Elke Wehr, Bemerkung: Lizenzausgabe

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Eine junge Frau erhebt sich vom Tisch, geht ins Bad, knöpft ihre Bluse auf und erschießt sich. Diese dunkle Szene, von der der Ich-Erzähler nur gehört hat, läßt ihm keine Ruhe mehr. Die junge Frau war seine Tante, die Schwester seiner Mutter, die Frau, die sein Vater vor seiner Mutter geheiratet hatte. Vierzig Jahre später ist der Erzähler selbst verheiratet. Dunkle Vorahnungen und nebensächliche Ereignisse beunruhigen ihn. Der Ich-Erzähler ist Dolmetscher und leidet an einer »déformation professionelle«, die ihn dazu zwingt, jedes Detail zu registrieren und zu interpretieren: die kleinen, scheinbar unbedeutenden Dinge im Leben zu zweit und auch jene Details, die ihm nach und nach mehr über die Ereignisse vor seiner Geburt verraten, als ihm lieb ist.

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Letzte Kommentare:
13.07.2013 00:51:31
Kasia

Ich weiß nicht wirklich, was ich zu dem Buch sagen soll. Es zu lesen war, wie als wenn ein Unfall geschieht, man eigentlich nicht möchte, aber dann doch immer wieder hinschaut.
Am Anfang kam ich mit dem Geschriebenen nämlich überhaupt nicht klar. Ellenlange, mehrzeilige Sätze, mit Ergänzungen und Erläuterungen in Klammern und ich habe mich immer wieder gefragt, weshalb ich mir gerade dieses Buch aussuche, obwohl in meinem Regal noch unzählige andere Bücher stehen, die wohl nicht so anspruchsvoll sind, wie dieses hier. Ich nehme jedoch jede Herausforderung an und bin nun stolz, dass ich nun dieses Buch als gelesen ins Regal zurückgestellt habe und sogar einigermaßen verstanden habe, was mir der Autor eigentlich sagen wollte. Ich kann noch nicht einmal sagen, ob ich es empfehlen kann ...? Es war nicht schlecht, aber auch nicht gut (für mich). Zeitweise empfand ich es als Zeitverschwendung, aber es war mal etwas Anderes, als die Romane, die ich sonst so lese. Wer etwas Anspruchsvolles vorzieht, wird bei diesem Buch sicherlich gute Unterhaltung finden.
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