Erschienen: März 2020

Bibliographische Angaben

- OT: Chroniques de Kitchike

- übersetzt von Sonja Finck & Frank Heibert

- HC, 180 Seiten

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Pierre Wabush ist verkatert. Nicht bloß vom Suff, den Pillen, der heißen Nacht, an die er sich nur vage erinnert. Ihn macht das Reservat fertig, sein Zuhause: "Kitchike hat es drauf, alles Schöne und Gute kaputt zu machen." Keine Perspektive - was ebenso am Rassismus der Weißen liegt wie an der Korruption der eigenen Führungsriege. Das muss anders werden, und er muss den Hintern hochkriegen.
Dabei erscheint Kitchike zunächst wie eine ganz normale Kleinstadt. Jeder kennt jeden, man tratscht, man wurschtelt sich durch, man lebt. Wenn Lydia, die die örtliche Tankstelle schmeißt, sonntags nach dem Kirchgang das halbe Kaff beobachtet und spitzzüngig kommentiert, könnten wir überall auf der Welt sein. Sind wir aber nicht. In Kitchike kann es passieren, dass die Göttin aus einer indigenen Legende einem Konzert lauscht und nachher mit dem Sänger flirtet ... Während der Reservatschef Polizei und Mafia gegen sich hat, so dass er nun vor dem "großen Absturz" steht. Panisch sucht er nach Verbündeten, doch ganz Kitchike hat die Schnauze voll.

Der große Absturz

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