Bewölkt aber trocken

  • Erschienen: Mai 2021

- HC, 272 Seiten

Bewölkt aber trocken
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Was tun, wenn das eigene Leben zu eng wird? Lucy, 35, weiß es oft auch nicht. Kinder, Haushalt, Ehe, ihr Job als Lehrerin - und eine Vergangenheit, die nachwirkt. Immer größer wird die Kluft zwischen innerem Erleben und äußerer Welt.Früher hat der Alkohol geholfen, jetzt fordert er selbst Zeit und Aufmerksamkeit. Lucy wird getrieben von der Gier nach dem nächsten Schluck und der Angst, entdeckt zu werden. Bis zum Unfall. Der zweijährige Sohn Jakob auf dem Rücksitz. Zum Glück nichts passiert. Und doch alles anders. Denn ihr Mann Lars zieht tief enttäuscht aus der gemeinsamen Wohnung aus.Unterstützt von ihrer Freundin Marie schafft Lucy den Schritt in die Entwöhnungsklinik. Die knifflige Auseinandersetzung mit Mitpatienten und Therapeutinnen samt deren eigenen Macken ist eine Achterbahn zwischen Verzweiflung und der Entschlossenheit, nüchtern zu bleiben. Und der Frage: Wie schaffe ich es hier raus und zurück zu Lars und den Kindern? Zu Hilfe kommen da Lucys Humor und Selbstironie, die ihr und den Lesern immer wieder das Durchatmen erlauben (wer lacht, muss atmen). Durch die Augen von Lucy werden wir hineingezogen in die abgerissenen Gedankenfäden, das Ge-fühl, wie sich die Wirklichkeit langsam verrückt. Wir erleben hautnah den Alltag einer Entwöhnungsklinik, begegnen echten Persönlichkeiten und sind dankbar für die vielen komischen Momente. Und für ein Roman-Debüt, in dem tiefer Ernst und überbordender Witz auf großartige Weise zusammenfinden.

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