Der Maler der fließenden Welt

Erschienen: Januar 1988

Bibliographische Angaben

  • London: Faber and Faber, 1986, Titel: 'An artist of the floating world', Seiten: 200, Originalsprache
  • Stuttgart: Klett-Cotta, 1988, Seiten: 246, Übersetzt: Hartmut Zahn
  • Stuttgart: Klett-Cotta, 1991, Seiten: 246, Übersetzt: Hartmut Zahn
  • Reinbek bei Hamburg: Rowohlt, 1993, Seiten: 220, Übersetzt: Hartmut Zahn
  • München: Goldmann, 2001, Seiten: 249, Übersetzt: Hartmut Zahn
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In den dreißiger Jahren hat der Maler Masuji Ono seine Kunst in den Dienst der japanischen Expansionspolitik gestellt. Jetzt, nach dem Krieg, ist sein damaliger Hurrapatriotismus anrüchig geworden, und als seine Tochter heiraten will, wird seine Vergangenheit zur Belastung für die Familie. Seine Lebensbeichte offenbart ein heilloses Geflecht von Schuld und Irrtum. Kazuo Ishiguros eindringlicher, meisterhaft erzählter Roman über einen nicht einmal so unsympathischen Experten des Verdrängens lässt das vom Krieg zerrüttete Japan der Nachkriegszeit wieder auferstehen, ein Land im Umbruch, in dem verschiedene Lebensweisen um die Vorherrschaft kämpfen und ein Volk zwischen Tradition und Moderne nach einem neuen Lebenssinn sucht. Und es zeigt den Kampf des Einzelnen mit seiner Vergangenheit, ein Thema von universeller Gültigkeit, das auch in Deutschland von erschreckender Aktualität ist.

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