Die Bildhauerin

Erschienen: April 2021

Bibliographische Angaben

- TB, 352 Seiten

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"Ich fordere lautstark die Freiheit!" - Camille Claudel.

Paris, 1881. Die siebzehnjährige Camille Claudel weiß schon früh, was sie will: Bildhauerin werden. Doch als Frau bleibt ihr ein Studium an der École des Beaux-Arts verschlossen. Gemeinsam mit drei Freundinnen mietet sie ein Atelier und stürzt sich in ein Leben der Bohème. Schon bald erregt sie mit ihren Plastiken die Aufmerksamkeit des viel älteren Auguste Rodins. Dieser protegiert und unterrichtet sie, Camille wird zu seiner unentbehrlichen Mitarbeiterin - und schließlich auch zu seiner Geliebten. Doch sie wünscht sich mehr, als nur eine seiner Musen zu sein.

Die Geschichte einer der bedeutendsten Künstlerinnen des Fin de Siècle - kenntnisreich und emotional erzählt

Die Bildhauerin

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04.05.2021 14:59:59
Magineer

Ein kurzer Blick auf ein tragisches Leben

Im Jahre 1881 zieht die siebzehnjährige Camille Claudel mit ihrer Familie aus dem ländlichen Villeneuve ins mondäne Paris, um an einer privaten Kunstakademie ihr unbestreitbares Talent als Bildhauerin schulen zu lassen. Damit beginnt eine turbulente Zeit im Leben der jungen Frau, denn spätestens als Camille den über zwanzig Jahre älteren Auguste Rodin kennenlernt, prallen zwei starrköpfige Urgewalten der Kunstwelt aufeinander - und entbrennen füreinander in unfassbarer Leidenschaft.

"Die Bildhauerin" ist Teil einer losen Reihe im Aufbau-Verlag, die sich in pastellener Sepia-Optik eine biographische Aufarbeitung des Lebens berühmter historischer Frauenfiguren auf die Fahnen geschrieben hat. Das geht natürlich nicht ohne die für derlei Romane gültigen Grundstrukturen, so dass hier das Augenmerk klar auf den romantischen Begegnungen der jeweiligen Persönlichkeiten liegt, ergänzt um ein farbenfrohes Sittenbild der historischen Epoche, innerhalb deren festgefügtem Wertesystem Frauen um ihre Anerkennung und das Recht auf freien Ausdruck ihrer Leidenschaft streiten müssen. Das funktioniert im Angesicht geschichtlicher Akkuratesse mal mehr, mal weniger gut, aber hier hatte Autorin Pia Rosenberger immerhin mit dem Vorbild der echten Camille Claudel eine tatsächlich starke, wenn auch tragische Frauenfigur. "Die Bildhauerin" ist kompetent geschrieben und hakt (mit einigen Rückblenden in die Kindheit) brav die Etappen eines knappen Jahrzehnts im frühen Leben der Künstlerin ab - dabei gelingt ein durchaus umkitschiges Bild der Beziehung zwischen Rodin und Claudel, die beide als gleichberechtigte Partner zeigt, obwohl schon früh klar ist, dass sich der berühmteste bildende Künstler des ausgehenden 19. Jahrhunderts niemals vollständig an seine große Muse binden wird. Als Leser_in bekommt man weiterhin einen flüchtigen Einblick in die Pariser Kunstgesellschaft dieser Zeit, begegnet kurz Monet, Degas und Camille Claudel's zweitem hartnäckigem Verehrer Claude Debussy. Trotzdem kann man sich manchmal des Eindrucks nicht erwehren, dass die "Bildhauerin" bloße Nacherzählung betreibt, Themen nur anreißt und komplexe Emotionen einer undefinierbaren Leidenschaft für die Kunst opfert, die in vielen der kleinen hier geschilderten Episoden nur behauptet bleibt.

Letztlich wird der Roman für Gelegenheitsleser_innen sicherlich ein schöner Appetithappen bleiben, den bereits vorgebildeten Kunstinteressierten bleibt ein schaler Nachgeschmack, denn die "Bildhauerin" endet gegen 1890 ziemlich abrupt und klammert sowohl die nächste große Schaffensphase von Camille Claudel als auch ihre weitere Beziehung zu Rodin aus (die nur noch ein paar weitere Jahre anhielt, bevor er sich 1898 endgültig gegen sie entschied). Camille arbeitet weiter, schafft noch einige Werke von Rang, aber ihre Leidenschaft ist erloschen. Nach dem Tod ihres Vaters 1913 wird sie von der immer noch wütenden Mutter und ihrem stoischen Bruder in eine Nervenheilanstalt eingeliefert, die sie trotz gegenteiligen Ratschlags der Ärzte bis zum Ende ihres Lebens dreißig Jahre später (1943) nicht mehr verlassen wird. Weggesperrt, für immer.

Rodin hat Camille nicht einmal dort besucht. Stattdessen heiratet er nach über fünfzig Jahren (und weiteren langen Liebschaften) im Januar 1917 dann doch noch seine langjährige Haushälterin Rose - einen Monat vor ihrem Tod. Seine einstige Muse hat er da längst vergessen.

29.04.2021 14:52:59
MarySophie

Handlung
Paris 1881
Obwohl Camille Claudel erst siebzehn Jahre alt ist, konzentriert sie sich hartnäckig darauf, ihrer Passion nachzugehen: der Bildhauerei. Und da ihr der Besuch des École des Beaux-Arts verweht wird, mietet sie kurzerhand mit einigen Freundinnen ein Atelier. Draufhin beginnt eine aufregende und künstlerische Zeit. Camille widmet sich vollkommen ihren Werken und genießt das Bohème-Leben. Ihr Talent und Können wird schon bald von einigen Personen gewürdigt, unter ihnen befindet sich auch der viel ältere Auguste Rodin. Er nimmt Camille als Schülerin und Mitarbeiterin auf, protegiert sie in der Gesellschaft. Und schließlich wird sie auch seine Geliebte. Doch Camille gibt sich nicht damit zufrieden, nur seine Muse zu sein...

Meinung
Ich mag das Cover wirklich sehr. Es sieht interessant aus, besitzt einen nostalgischen Charakter und ich finde, die Szenerie mutet wie das Motiv einer alten Postkarte an. Der Hintergrund wurde ein wenig verblasst gehalten, man sieht einige Gebäude und ein flanierendes Pärchen. Im Vordergrund steht eine Dame, die durch ihr rotes Kleid auffällt und daher als Blickfang dient. Ich kann mir gut vorstellen, dass es sich bei der Frau um Camille Claudel handeln könnte, zumindest habe ich mir ihre Person stets mit ähnlichen Zügen vorgestellt. Auch die Schriftfarbe des Titels wurde dem Bild angepasst und daher bietet sich am Ende ein stimmiges und ansprechendes Gesamtbild!

Erstmals entdeckt habe ich den Roman bei Vorablesen. Und da reichte mit lediglich der Anblick des Covers um mein Interesse zu wecken. Die Inhaltsangabe klang nicht schlecht und die Leseprobe hat mir ebenfalls gefallen. Und daher habe ich nach einiger Zeit mal wieder mein Glück versucht und einen Leseeindruck zu dem Werk verfasst. Schließlich war die Freude meinerseits natürlich groß, dass ich ein Rezensionsexemplar erhalten habe und daher möchte ich mich auch an dieser Stelle nochmals ganz herzlich beim Verlag und bei Vorablesen dafür bedanken!

Noch bevor ich mit dem Lesen begonnen habe stach mir direkt ein Details ins Auge. Vor dem Beginn vieler Kapitel wurde nicht nur der Handlungsort, sondern auch der Monat und das Jahr der kommenden Seiten angekündigt. Anhand dessen kann man gut verfolgen, über wie viele Jahre sich der Roman erstreckt und welche Entwicklungen die Protagonisten in dieser Zeit durchlaufen. Zudem war diese Info auch insofern hilfreich, dass gerade im ersten Drittel immer wieder Rückblicke stattfinden und man sich ansonsten leicht in der Zeit verlieren könnte.

Die ersten paar Seiten waren mir noch aus der Leseprobe bekannt und sie haben mir auch diesmal wieder tadellos gefallen. Man erhält direkt einige Informationen, um sich von Camille, ihrer Familie, der Allgemeinsituation und dem Stand der Frau in den 1880er Jahren vertraut zu machen. Das ermöglicht einen leichten und guten Start, nachdem ich viel Lust auf die weiteren Seiten hatte. Und lange Zeit hielt mein positiver Eindruck an, auch wenn ich einige Probleme dabei hatte, die Personen als lebendig und sympathisch wahrzunehmen. Ich kam flott mit dem Lesen voran und auch die Zeitsprünge empfand ich anfangs als interessant. Allerdings muss ich ehrlich sagen, dass sie mir irgendwann ein wenig zu viel waren und ich nur noch wissen wollte, wie es mit der erwachsenen Camille weitergeht. Daher fand ich das Buch zwar interessant, aber teils zu ausschweifend und nie mitreißend. Und obwohl ich große Hoffnungen hatte, dass sich dieser Eindruck irgendwann ändert, war dem leider nicht so. Die Zeitsprünge wurden mit der Zeit glücklicherweise immer weniger und tauchten in der letzten Hälfte so gut wie gar nicht mehr auf. Allerdings wurde ich mit den Protagonisten an keiner Stelle warm und ich hatte nie das große Bedürfnis, weiterlesen zu wollen. Was sich darauf ausgewirkt hat, dass ich am Ende vier Tage für das Buch gebraucht habe. Eigentlich wollte ich den Roman innerhalb von zwei Tagen ausgelesen haben...

Ich empfand die Sprache durchweg als nüchtern, aber gut lesbar. Es gibt solide Umschreibungen der Ereignisse und dem Leser wird eine Idee dessen gegeben, wie sich die Autorin bestimmte Räumlichkeiten, aber auch manche Protagonisten vorstellt. Anhand dessen kann man sich davon einen Eindruck machen und diesen gleichzeitig mit eigenen Ideen und Vorstellungen füllen, was sehr angenehm war.
Der Erzähler wirkt auf mich sehr offen und er behält nur wenige Geheimnisse für sich. Dadurch wird die Spannung zwar nicht auf dem höchsten Niveau gehalten, allerdings ist es auch mal eine schöne Abwechslung. Es ergibt sich auf jeden Fall eine recht ruhige Erzählung, die nur äußerst selten von aufregenderen Momenten durchbrochen wird.
Ich finde, dass die Sprache und der Erzähler stets ein wenig distanziert gewirkt haben. Sie gaben ausreichen Informationen, lieferten gute Umschreibungen der Situationen, brachten aber an keiner Stelle Emotionen irgendeiner Art rein. Irgendwie mochte ich diese Art des Erzählens meistens, man konnte sich komplett freue Urteile über die Personen erlauben und oft seine eigene Fantasie nutzen, um sich die Räume, aber auch die Skulpturen vorzustellen. Allerdings ist eine Folge der nüchternen Erzählens, dass für mich die Szenen, aber auch die Figuren nur sehr selten lebendig wurden und die Geschichte sich zwar aufgrund der realen Ereignisse als interessant herausstellte, aber leider nicht überzeugen konnte. Daher war ich nie unglaublich gespannt darauf, was als nächstes passieren wird und ich habe mich beim Lesen leicht ablenken lassen oder war nicht motiviert genug, um es überhaupt erst in die Hand zu nehmen.

Obwohl man deutlich merkt, dass nur wenige Geheimnisse im Folgenden noch aufgelöst werden, befindet sich die Spannung auf einem ordentlichen Niveau. Zumindest für mich, da ich von Camille Claudel noch nie etwas gehört habe und mich ebenfalls noch nie groß mit Auguste Rodin befasst habe. Daher war es interessant zu sehen, wie sich deren Beziehung, aber auch Karrieren entwickeln werden und wie eine mögliche Zukunft aussehen könnte.

Ich mochte es, wie man einen Eindruck des Lebens zur Handlungszeit bekommt. Man kann genaustens beobachten, wie Männer auf Frauen reagieren, die als Bildhauerin arbeiten und sich dadurch ein eigenes Standbein aufbauen wollen oder wie die Familie reagiert, wenn die Tochter nicht heiraten möchte, sondern ihr Leben der Kunst widmen will. Durch allerhand kleiner Details kann man schauen, wie die Unterschiede zwischen den Geschlechtern waren und wie die Menschen eingeschätzt wurden, die einen anderen Lebensweg einschlagen als den, den die Gesellschaft erwartet. Zudem tauchen immer wieder einige Figuren auf, die historisch verbürgt sind, was einen Hauch der ausführlichen Recherchearbeit darstellt.
Allerdings muss ich in diesem Zusammenhang leider bemängeln, dass mir ein Nachwort gefehlt hat. Nicht nur fände ich es interessant, wie die Autorin auf Claudel und deren Beziehung zu Rodin gekommen ist und wie der Entschluss reifte, dass sich daraus eine interessante Romanbiographie entwickeln lässt. Sondern auch, wie es mit den Beiden nach dem Ende des Romans weitergeht, welche Erfolge sie noch feiern konnten, welche weiteren Ereignisse ihr Leben prägten und wann sie gestorben sind, aber auch wie die Nachwirkungen auf die heutige Welt und die Bildhauerei aussehen. Das hätte einen runden Abschluss des Buches ergeben.

An sich ist gerade Camille Claudel eine unglaublich interessante Person. Sie hat einen starken Willen, weiß um ihr Können und ihr Talent und sie schert sich absolut nicht über die Erwartungen der Gesellschaft oder der eigenen Familie. Und daraus hätte ein toller Charakter entstehen können, der mitreißend ist und zeigt, was für eine starke Frau sie eigentlich war und wie sie ihren eigenen Weg geht. Aber obwohl sie so grandiose Merkmale mit sich bringt, hatte ich nur auf den ersten vielleicht fünfzig Seiten einen guten und lebendigen Eindruck von Camille. Danach hat sich dieser gewandelt. Sie wurde mir zu nachgiebig, frisst ihren Kummer teils zu sehr in sich hinein, anstatt etwas anzusprechen und zeigt nur innerhalb der Familie so richtig ihre große Klappe und ihre Stärke. Ansonsten erscheint Camille als unglaublich anstrengender Charakter, der mir zu launisch und kompliziert ist. Sie zeigt immer wieder, dass ihre Kunst an erster Stelle steht und hat dabei kein Problem, jegliche Freunde zu verstoßen, um ihren Weg zu gehen. Dabei ließ sich oft herauslesen, dass Camille sich mit ihrem Können anderen Künstlern gegenüber als überlegen fühlte und sie ließ das diese teilweise auch ziemlich spüren. All das hat es mir erschwert, ihren Charakter zu mögen, auch wenn Quellen zeigen, dass sie genauso gehandelt hat.
Im Grunde sind sich Camille und Auguste Rodin in ihrem Charakter und Auftreten recht ähnlich. Auch er konnte mich nicht überzeugen, er zeigte nicht wirklich viele Charaktermerkmale, sondern war ziemlich blass gehalten. Man kann ihn nie so recht einschätzen und es war an keiner Stelle vorhersehbar, wie er reagieren wird. Zwar werden einige Macken genannt, aber diese haben nicht dabei geholfen, um den berühmten Bildhauer lebendig werden zu lassen.

Fazit
Ich hatte mich vorab sehr auf das Lesen und die Geschichte von Camille Claudel und Rodin gefreut. Ich war gespannt auf den Roman und die Leseprobe lieferte einen vielversprechenden Start. Doch schon nach kurzer Zeit ist die anfängliche Begeisterung verfolgen, mir waren die Rückblicke in Camilles Vergangenheit zu viel und es hat mich gestört, dass ihr Wesen ein wenig anstrengend und dramatisch war. Auch die anderen Figuren waren mir nicht lebendig genug und all das hat meinen Lesefluss leider gestört.
Zwar waren auch einige Punkte dabei, die ich wirklich nicht schlecht fand (zu weiten Teilen die Sprache, die Spannung, die historischen Hintergründe), aber beim Schreiben der Rezension habe ich leider gemerkt, dass die negativen Aspekte überwiegen und mich die Geschichte gesamt betrachtet nicht richtig fesseln konnte...

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