Enriettas Vermächtnis

Erschienen: März 2021

Bibliographische Angaben

- HC, 288 Seiten

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Wenn ein Erbe dunkle Geheimnisse ans Licht bringt.Alles beginnt mit einem Ende - mit dem Tod der hochbetagten Enrietta da Silva, einer weltweit geschätzten und wohlhabenden Autorin aus Buenos Aires. Kurz darauf sitzen in Zürich zwei Menschen vor Enriettas Testamentsvollstrecker: Emilio, ein konservativer Arzt aus Argentinien, und Jana, eine unkonventionelle Schauspielerin aus Salzburg und Ziehtochter der Verstorbenen.Überraschend kommen sich Emilio und Jana näher. Bis plötzlich Armando da Silva in Zürich auftaucht, Enriettas leiblicher Sohn - ein ungeliebtes, von ihr totgeschwiegenes Kind mit einer zwielichtigen Biografie. Er sei gekommen, um sein Erbe zu beanspruchen, sagt er, doch es geht ihm um sehr viel mehr. Denn Enriettas Vermächtnis birgt ein dunkles Geheimnis ...

Enriettas Vermächtnis

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Letzte Kommentare:
04.05.2021 17:23:33
Marie

Der Tod einer weltbekannten Autorin, die ihre Familie in Argentinien vor langer Zeit verlassen hat, lässt zwei Erben in Zürich aufeinandertreffen. Die Beteiligten: ein plastischer Chirurg aus Argentinien und eine Zürcher Schauspielerin - die Ziehtochter der Verstorbenen. Es geht um eine ansehnliche Summe Geld, doch die Erbschaft verkompliziert sich, als plötzlich Enriettas totgeschwiegener Sohn in Zürich aufkreuzt. Die Fronten sind verschärft. Was ist also damals in Argentinien vorgefallen, dass Enriettas leiblicher Sohn nicht im Testament aufgeführt wird?

Ach ja, das Problem mit dem Erbe. Der Klappentext verspricht ein "dunkles Geheimnis" und lässt ein spannendes Buch in Richtung Krimi vermuten, aber der flache Spannungsbogen hat mich irgendwie nicht gepackt. Dunkle Geheimnisse lassen etwas böseres erahnen, als es im Nachhinein wirklich ist. Die Charaktere sind mir allesamt recht fern geblieben, recht schwach porträtiert und dazu neigen sie leider alle eher in Richtung unsympathisches Klientel. Ganz langsam entwickelt sich die Geschichte um die Familiengeschichte Enriettas, und einige Längen machten das Buch zu einem eher spärlichen Lesegenuss. Obwohl die Geschichte enorm viel Konfliktpotenzial in sich birgt, bedarf es der Vermittlung durch die Ziehtochter. Heißt: der Erbstreit wird nur nebensächlich durch Janas Gespräche mit den anderen Erben ausgetragen, sie erzählt dem einen, was der andere ihr erzählt. Sie wird zum Sprachrohr der Männer, immer hin und her, lässt sich dabei oft lenken und verunsichern, sodass sie ständig zwischen beiden Männern schwankt und mal dem Einen, mal dem Anderen misstraut. Die sämtlichen Liebesgeschichten und Liebeleien dürfen daher natürlich nicht fehlen, welche die Geschichte im Endeffekt mehr ausmachen, als das tatsächliche Geheimnis um Enriettas Vermächtnis.
Hier wird sich leider viel in Nebensächlichkeiten verzettelt, die das Buch nur unnötig strapazieren. Der Fokus wird zu sehr auf Irrelevantes gelenkt. Einiges ist dabei in sich widersprüchlich, anderes kann ich nicht ganz nachzuvollziehen. Es gibt ein zu schnulziges, kitschiges, triviales Happy End, das ich dem Buch irgendwie nicht ganz abkaufe. Hat mir leider nicht so zugesagt und etwas enttäuscht zurück gelassen.

04.05.2021 15:30:08
TochterAlice

Ein großes Erbe hinterlässt die weltberühmte argentinische Autorin Enrietta da Silva, als sie, über 80jährig, in der Schweiz, wo sie seit Jahrzehnten lebt, verstirbt. Erben sollen zwei Personen, der argentinische Schönheitchirurg Emilio und Jana, eine Schauspiellehrerin aus Österreich. Beide kommen auf Einladung des Notars nach Zürich, beide sind sich jedoch noch nicht sicher, ob sie das Erbe antreten werden.

Während Emilio sich hinsichtlich seiner Verbindung zur Verstorbenen in Schweigen hüllt, geht Jana damit durchaus offen um, zumal Enrietta sie bereits vor Jahren mit ihrem Rechtsbeistand bekannt machte.

Auch sonst verhält sie sich sehr offensiv, besonders Emilio gegenüber: nach einem Sturz bittet sie ihn, den sie gerade erst kennengelernt hat, um Unterstützung und bindet ihn fest in ihre Genesungspläne ein.

Ein unerwartetes Ereignis, nämlich die Ankunft einer dritten Person, stellt allerdings alles bisher Geschehene in Frage.

Ein Roman, der sich mit dem Verhalten jedes Einzelnen in diesem Roman beschäftigt und auch abwechselnd die Perspektive jedes Charakters einnimmt. Es wird viel angedeutet, aber wenig zu Ende geführt - zumindest, was die meisten Handlungsmomente angeht.

Meiner Ansicht nach fehlt es diesem Buch, das in einem durchaus ansprechenden Stil verfasst wurde, sowohl an Atmosphäre als auch an Tiefe. Viele Fragen bleiben offen und ich selbst frage mich letztendlich, was genau mir dieser Roman eigentlich mitteilen will.

27.03.2021 10:40:40
annakatharina

Verstrickungen

In dem Roman "Enriettas Vermächtnis" von Sylvia Madsack geht es um ein großes Erbe, schwierige Familienverhältnisse, problematische Beziehungen zwischen Eltern und Kindern und deren Folgen und die Suche nach der eigenen Bestimmung im Leben.

Nach dem Tod der erfolgreichen Autorin Enrietta treffen anlässlich der Aufteilung des Erbes Emilio, Jana und Armando aufeinander, die in ganz unterschiedlichen Beziehungen zu der Verstorbenen standen. Besonders das Auftauchen von Armando - der einzige Sohn Enriettas, den sie jedoch seit seiner Geburt abgelehnt hat - sorgt für Unruhe und Verstrickungen zwischen den Beteiligten. Nach und nach kommen Geheimnisse aus der Familiengeschichte ans Licht.

Der Schreibstil der Autorin hat mir sehr gut gefallen. Das Buch ließ sich gut und schnell lesen. Auch die psychologische Thematik fand ich interessant. Richtig gepackt und begeistert hat es mich letztlich aber leider nicht. Zeitweise zog sich die Handlung etwas zu sehr in die Länge und ich hatte nach dem Klappentext hinter dem "dunklen Geheimnis" noch etwas anderes und mehr Spannung und mehr Tiefe hinter den Charakteren erwartet.

26.03.2021 22:38:35
Frechdächsin

Emilio reist von Argentinien nach Zürich, um das Erbe der bekannten Schriftstellerin Enrietta de Silva anzutreten. Dort trifft er auf Jana, die Ziehtochter Enriettas. Sofort entwickelt er Gefühle für sie, als dann aber der leibliche Sohn, Armado, auf der Bildfläche erscheint, ändert sich alles.

Das Buch hat mich sofort in seinen Bann gezogen und ist in einer so ausdrucksstarken Sprache geschrieben, das ich es nicht aus der Hand legen konnte.Weder Spannung, noch Gefühl kommen hier zu kurz.Ich habe dem Ende entgegen gefiebert, da ich unbedingt wissen wollte wie alles ausgeht. Die bildliche Ausdrucksweise hat mich nachhaltig beeindruckt und man versinkt förmlich in dem Buch. Die Charaktere sind mit Leben gefüllt und man versteht sie von Seite zu Seite immer besser, auch wenn bis kurz vorm Ende nicht klar ist wer gut und wer böse ist. Der Spannungsfaden ist von der Autorin gut durch das gesamte Buch gezogen worden, so daß mir nicht an einer einzigen Stelle langweilig geworden ist oder ich nicht begeistert weiter lesen wollte. Eine klare Leseempfehlung!

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