Die Telefonzelle am Ende der Welt

Erschienen: März 2021

Bibliographische Angaben

- OT: Quel che affidiamo al vento

- aus dem Italienischen von Judith Schwaab

- HC, 352 Seiten

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Der internationale Bestseller Inspiriert von einer wahren Geschichte

Eine Tagesfahrt von Tokio entfernt steht in einem Garten am Meer einsam eine Telefonzelle. Nimmt man den Hörer ab, kann man dem Wind lauschen - und den Stimmen der Vergangenheit. Viele Menschen reisen zu dem Telefon des Windes, um mit ihren verstorbenen Angehörigen zu sprechen und um ihnen die Dinge zu sagen, die zu Lebzeiten unausgesprochen blieben. So kommt eines Tages auch Radiomoderatorin Yui an den magischen Ort. Im Tsunami von 2011 verlor sie ihre Mutter und ihre kleine Tochter. Yui lernt in dem Garten den Arzt Takeshi kennen, auch er muss ein Trauma verarbeiten. Die beiden nähern sich an, gemeinsam schöpfen sie neuen Mut. Und erlauben sich zum ersten Mal, dem Leben einfach seinen Lauf zu lassen. Ganz gleich, was es für sie vorgesehen hat ...

Die Telefonzelle am Ende der Welt

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Letzte Kommentare:
19.04.2021 13:20:29
Orange

Ich bin eigentlich gar nicht so ein großer Fan von Büchern, die in Asien spielen aber hier haben mich das wunderschöne Cover und der Klappentext sofort angesprochen. Die Illustrationen im Inneren sind ebenso wunderschön und machen das Buch auch deshalb zu etwas ganz Besonderen.
Eine Telefonzelle des Windes, von der aus man mit seinen verstorbenen Angehörigen sprechen kann. Eine wunderbare Idee. Für mich war dies vollkommen neu, ich habe davon noch nie etwas gehört.
Yui hat bei den Tsunami 2011 ihre dreijährige Tochter und ihre Mutter verloren. Als sie in ihrer eigenen Radiosendung von der Telefonzelle des Windes hört, entschließt sie sich, dorthin zu fahren. In Bell Garden trifft sie auf Menschen, die ebenfalls Angehörige verloren haben und an diesen Ort Trost suchen. Einer von ihnen ist der Arzt Takeshi, auch er muss ein Trauma verarbeiten. Die beiden nähern sich an, schöpfen gemeinsam neuen Mut und erlauben sich zum ersten Mal, dem Leben einfach seinen Lauf zu lassen. Die Begegnungen in Bell Garden werden ihr Leben für immer verändern.
Der Schreibstil ist wunderbar poetisch und sehr sanft. Zwar ist das ganze Buch getragen von Trauer und leichter Melancholie, man spürt aber auch Hoffnung und Zuversicht, dass das Leben trotz des Verlustes eines lieben Menschen weitergeht.
Mich hat dieses Buch sehr berührt und nachdenklich gemacht. Es ist definitiv nicht geeignet zum einfach runterlesen. Man muss sich einlassen auf diese Geschichte und den Zauber, der sie umgibt, zulassen.
Dass bei den Erdbeben und dem folgenden Tsunami im März 2011 auch zigtausend Menschen ums Leben gekommen sind, hat man angesichts der Katastrophe um das Kernkraftwerk Fukushima fast verdrängt. Ihnen ist dieses Buch gewidmet.

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