Ich dachte schon, du fragst mich nie

Erschienen: März 2021

Bibliographische Angaben

- TB, 320 Seiten

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Kann das Chaos noch ein bisschen größer werden?, fragt Sophie Hartmann sich. Tochter Pauli leidet am ersten Liebeskummer, Schwester Geli an notorischem Hang zu falschen Männern und dann bricht sich Tochter Liv ausgerechnet kurz vor Eröffnung des gemeinsamen Restaurants die Hand. Dummerweise ist Sophie in der Küche ein Totalausfall, selbst mit ihrem Wahlspruch "Familie ist das Allerwichtigste" stößt sie hier an ihre Grenzen. Zum Glück beweist das Schicksal Sinn für Humor und schickt Hilfe von unerwarteter Stelle. Doch während sich in Sophies Umfeld alles zum Besten wendet, muss sie selbst erkennen, dass sie ihre eigenen Wünsche und Ziele viel zu lange begraben hat ...

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Letzte Kommentare:
04.05.2021 17:58:57
Isa

Wohlfühlroman
Seit fünf Jahren ist Sophie Hartmann verwitwet und bereit alles für ihre Töchter Liv und Pauli zu tun, ebenso nimmt ihre Schwester Geli einen wichtigen Platz in ihrem Leben ein. Als ihre Tochter Liv ein Cook up Restaurant in Hamburg eröffnen möchte, unterstützt sie diese dabei. Liv erleidtet kurz vor der Eröffnung einen Unfall und nun stellt sich die Frage, wer kocht. Da kommt der Zufall überraschend in Form von Marc. Der Unternehmensberater und gelernte Koch lebt eigentlich in Mallorca und nimmt sich nach einem Zusammenbruch in Hamburg eine Auszeit. Als er die Notfallsituation in Livs Cook up erkennt, springt er in der Küche ein.
Die Protagonisten, sowohl Haupt- als auch Nebencharaktere, werden facettenreich, mit ihren Ecken und Kanten, sympathisch dargestellt. Die Handlung wird mir von zu vielen Zufällen gespickt und erscheint phasenweise sehr konstruiert und vorhersehbar, aber sie ist auch emotionsvoll und turbulent. Mir hat gefallen, dass die Geschichte abwechselnd aus der Sicht von Sophie und Marc erzählt wird, dabei erfährt man zu Beginn jeden Kapitels entweder den Kühlschrankinhalt von Marc oder eine Lebensweisheit von Sophie. Die Schauplätze werden anschaulich beschrieben und man sieht diese plastisch vor sich. Vor allem die Darstellung Mallorcas gefiel mir gut. Ebenso sieht man bei den bildhaften Beschreibungen des Essens, diese praktisch vor sich. Der lockere und humorvolle Schreibstil liest sich angenehm. Schön finde ich auch, die Rezepte am Ende zum Nachkochen.
Ich habe unterhaltsame Stunden mit dem Roman über Familie, Freundschaft, Träume und Liebe verbracht.

20.03.2021 18:33:59
hiclaire

Cover und Kurzbeschreibung versprechen einen locker leichten Wohlfühlroman, mit Protagonisten, die man ins Herz schließen kann. Genau das liefert Gabriella Engelmann, und noch ein bisschen mehr. Denn bei all der vordergründigen Leichtigkeit und dem selbstironischen Humor, mit dem sich Sophie Hartmann den Herausforderungen stellt des Lebens, ist es doch beileibe keine oberflächliche Geschichte. Erzählt wird in heiterem, manchmal auch flapsigen Ton, jedoch mit ernsten Untertönen und Emotionen, die ich mitfühlen konnte, gerade weil sie so ohne Übertreibung und Pathos auskommen. Das hat mir wirklich gut gefallen. Für das Thema kochen bin ich sowieso immer zu haben und hier gibt es ein paar (für mich neue) interessante begleitende Informationen, z.B. über „Culinary Misfits“ und andere aktuelle Trends in den sozialen Netzwerken.
Familie ist alles für Sophie, vor allem seit sie allein für ihre Töchter sorgen muss, und so lässt sie ihrer ältesten Tochter Liv jegliche Unterstützung angedeihen, als diese in Hamburg ein „Cook Up“ eröffnen will (ein Begriff, den ich vorher noch nie gehört habe). Das Liv`s zum Laufen zu bringen gestaltet sich nicht einfach. Am Eröffnungstag hat Liv diesen unglücklichen Unfall, der sie außer Gefecht setzt, und auch in der Folge kommt es immer wieder zu Rückschlägen, deren Überwindung sich Sophie zur Aufgabe macht. Unverhofft bekommt sie dabei Unterstützung von Marc Bauer, dessen Leben ebenfalls an einem Wendepunkt steht…
Nicht nur Sophie und Marc, auch die anderen Figuren fand ich ausgesprochen gelungen. Ihre Eigenheiten und Unzulänglichkeiten, ihre Sorgen und Nöte, die großen wie die kleinen, fühlten sich für mich echt und nachvollziehbar an, was in Romanen dieses Genres keineswegs immer so ist *g*.
Mit Hamburg und Mallorca gibt es Schauplätze, deren Atmosphäre die Autorin stimmungsvoll einfängt und die das Urlauberherz höher schlagen lassen.
Erzählt wird abwechselnd aus Sophies und Marcs Sicht. Hinsichtlich der Kapitel aus Marcs Perspektive haben mich zwei Dinge irritiert. Zum einen, warum zu Beginn der Kapitel stets der Kühlschrankinhalt konstatiert wird, darin konnte ich bis zum Ende keinen rechten Sinn erkennen, und zum anderen die immer mal wiederkehrende Sortierung seiner Gedanken nach a), b), c) …. An das Zweite hab ich mich mit der Zeit gewöhnt und schätzen gelernt, dass Gedankengänge präzise und vor allem knapp zusammengefasst, statt weitschweifig in Sätzen ausgeführt werden. Das langweilt mich nämlich öfter mal ganz ordentlich.
Das kunterbunte Cover trifft meinen Geschmack nicht so ganz, verströmt aber eine nette Atmosphäre und passt bestens zum ebenso liebenswerten wie abwechslungsreichen Inhalt.
Der Titel klingt ein bisschen merkwürdig, ist mein erster Eindruck gewesen. Aber als ich den Satz später in einem ganz anderen Zusammenhang als zunächst vermutet gefunden habe, fand ich das originell und ziemlich cool.
Eine wirklich schöne Geschichte über Familie, Freundschaft und Solidarität, für mich manchmal einen Hauch zu aufgedreht was das Erzähltempo angeht (deshalb keine fünf Sterne). Aber auch mit ruhigen, lebensklugen Momenten und tief empfundenen Gefühlen.

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