Der Boden unter ihren Füßen

Erschienen: Januar 1999

Bibliographische Angaben

  • München: Kindler, 1999, Seiten: 741, Übersetzt: Gisela Stege
  • Reinbek bei Hamburg: Rowohlt, 2000, Seiten: 861

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In Indien begegnet der junge Ormus Cama der lebenshungrigen Vina, der großen Liebe seines Lebens. Doch schon nach der ersten Liebesnacht, auf die er vier Jahre gewartet hat, verschwindet Vina spurlos. Ormus läßt die Sehnsucht nach ihr in seine Musik fließen. Nach Jahren der Trennung findet er mit Vina schließlich die Stimme für seine Lieder, und die beiden Liebenden werden in Amerika Idole der Popmusik.

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Letzte Kommentare:
25.12.2014 07:37:32
Thomas Muehlfellner

Rushdie mag man oder man mag ihn nicht. Ich mag ihn. Ich habe sogar die Satanischen Verse gemocht, obwohl ich sie nicht ganz verstanden habe. Allein die Sprache von Salman Rushdie jedoch läßt einen seine manchmal überschäumende Phantasie verzeihen.
Das Besondere an "Der Boden unter ihren Füßen" ist, daß sich Rushdie so deutlich wie nie zuvor selbst nicht ernst nimmt. Auch seine anderen Romane sind stets ein wenig satirisch angelegt, dieses Buch jedoch mehr als sonst. Rushdie nimmt die große, wahre und echte Liebe aufs Korn und so nebenbei auch noch die ganze Musikindustrie. Wenn man das Buch als Abrechnung mit den großen Emotionen des Menschen, seiner Gefühlsduselei, seiner abgöttischen Verehrung der Popgötzen und seiner Verliebtheit in die Liebe liest, so ist das Buch ein wahres Juwel. Man darf nur nicht alles bierernst nehmen, denn dann wird man Rushdie nur noch für einen durchgeknallten Phantasten halten anstatt für einen Humoristen, der seinesgleichen sucht.
Das Buch ist verdammt dick, der Zeitbogen sehr lang gewählt, das stimmt! Aber gerade das macht das Buch so besonders. Man taucht ein in eine neue Welt voll großer Gefühle und Emotionen, die sich schließlich streng genommen doch nur als Seifenblasen erweisen, man wird gefangen genommen von Rushdies Sprachgewalt und Ideenreichtum und das Buch ist atmosphärisch enorm dicht. Einen solchen Wälzer, der so viel Spaß macht, findet man heute nur sehr schwer.
Also unbedingt lesen, wenngleich mit einem Augenzwinkern!

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