Saturday

Erschienen: Januar 2005

Bibliographische Angaben

  • Zürich: Diogenes, 2005, Seiten: 6, Übersetzt: Jan Josef Liefers, Bemerkung: gekürzt
  • Zürich: Diogenes, 2007, Seiten: 386

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Henry Perowne, Neurochirurg, 48, ist ein glücklicher Mann: Er hat Spaß an der Arbeit, beim Sex mit seiner Frau, liebt Musik und seine Familie, ißt gern und treibt gern Sport. Als wohlhabender Mann hat er ein wohlgeregeltes Leben. So scheint sein freier Samstag klar vor ihm zu liegen: Er wird Squash spielen mit seinem Kollegen. Dann will er Fisch kaufen und kochen für ein Festessen im Kreis der Familie. Dieser Samstag aber ist kein beliebiger Samstag, es ist der 15. Februar 2003. Mit seinem Mercedes S500 versucht Henry auf dem Weg zum Squash Hunderttausende von Demonstranten gegen den Irakkrieg weiträumig zu umfahren. In Gedanken versunken, rammt er den Seitenspiegel des roten BMWs eines Kleinganoven. Drei Typen steigen aus.

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Letzte Kommentare:
14.10.2011 09:17:02
tedesca

Als eingefleischter McEwan Fan war dieses Buch schon der Vollständigkeit halber Pflichtlektüre. Leider muss ich sagen, es ist nicht sein bestes, kann in meinen Augen weder mit seinem Frühwerk wie "The Comfort of Strangers" (Der Trost von Fremden) oder auch seinem letzten Meisterstück "Atonement" (Abbitte) mithalten. Wie immer erzählt McEwan in einer klaren Sprache die Geschichte einer Welt, die mit jedem Wort deutlicher und anschaulicher wird. Allerdings ergeht er sich in so vielen verschiedenen Themen, dass man sich bald fragt, worauf er eigentlich hinaus will. Detaillierte medizinische Beschreibungen, die Friendensdemonstration in London und die damit verbundene Thematik des Irak-Krieges, ein abgestürztes Flugzeug.... Und bei der endlosen Beschreibung eines Squash-Spieles bin ich beim Fahren fast eingeschlafen, obwohl Jan Josef Liewers sich wirklich bemüht hat, das Ganze sehr lebendig zu gestalten.

Im letzten Teil spitzt sich die Handlung dann allerdings sehr dramatisch zu, wird fast unerträglich spannend. Die so übertrieben heile Welt gerät ins Wanken, die einzelnen Protagonisten wachsen über sich selbst hinaus.

Ein gut geschriebenes Buch mit aktuellen Themen aber auch vielen Längen, das ich wirklich nur McEwan-Fans empfehlen würde.