Fast hell

Erschienen: Januar 2021

Bibliographische Angaben

- HC, 237 Seiten

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Alles ist genauso passiert, soweit ich mich erinnere ...

Ihre Wege kreuzen sich schon, laufen nebeneinander, lange, bevor Alexander Osang beschließt, Uwes Geschichte aufzuschreiben. Und mit ihm aufbricht auf einem Schiff in die Vergangenheit. Die weißen Nächte über der Ostsee - sie sind fast hell, verheißungsvoll und trügerisch, so wie die Nachwendejahre, die beide geprägt haben. Doch während Uwe der Unbestimmte, Flirrende bleibt, während sich seine Geschichte im vagen Licht der Sommernächte auflöst, beginnt für Alexander Osang eine Reise zu sich selbst, getrieben von der Frage, wie er zu dem wurde, der er ist. Eindringlich und mit staunendem Blick erzählt er von den Zeiten des Umbruchs und davon, wie sich das Leben in der Erinnerung zu einer Erzählung verdichtet, bei der die Wahrheit vielleicht die geringste Rolle spielt.

Fast hell

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Letzte Kommentare:
31.01.2021 12:15:41
Ein Leser

Kann mich nicht fesseln

Alexander Osang will eigentlich einen Artikel über den Spiegel schreiben als der 30. Jahrestag des Mauerfalls herankommt. Aus dem Artikel ist zwar nichts geworden, stattdessen hat er dieses Buch geschrieben. Über einen im Osten geborenen Mann namens Uwe, den er in New York kennen lernt und der offenbar ziemlich viel in der Welt herum gekommen ist und viel erlebt hat. Behauptet er zumindest. Ob das alles so stimmt? Sehr wahrscheinlich nicht, es ist trotzdem einigermaßen unterhaltsam zu lesen. Das Thema an sich finde ich schon spannend, schon alleine deshalb, weil es für mich als in der Nachwendezeit Aufgewachsenen fremd ist. Aber mit dem Buch hier habe ich von Anfang an Probleme gehabt. Wenn man eine Biografie schreibt und der Mensch über den man schreibt nicht glaubhaft ist, dann ist das eine Sache. Aber wenn man sich selbst an Dinge auch nicht mehr erinnern kann, lässt mich das ratlos zurück. Ich möchte nicht seitenweise lesen, wie genau etwas war, um am Ende gesagt zu bekommen, dass es vielleicht auch anders war. Und das nicht einmal, sondern mehrfach. Bereits zu Beginn wird man in die Handlung hineingeworfen und mit einer verwirrenden Anzahl von Personen konfrontiert, die einem alle nichts sagen und auch alle nicht wichtig sind. Ganz am Ende über Corona und den Lockdown zu lesen, als sei das ganze schon abgehandelt, ist außerdem auch befremdlich.
Für mich hatte das Buch leider keinen Mehrwert. Ich habe mich auch sehr oft an der Sprache gestört, was mich bei einem Journalisten schon wundert. Ständige Wiederholungen, komische Formulierungen, kein klarer Aufbau. Leider absolut kein Buch für mich.

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