Das Buch eines Sommers: Werde, der du bist

Erschienen: September 2020

Bibliographische Angaben

- HC, 240 Seiten

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Im Sommer seines Lebens hat Nicolas einen Traum. Er will Schriftsteller werden wie sein Onkel. Dann kommt das Leben dazwischen und die Firma seines Vaters, Verantwortung, Termine und lauter Zwänge. Als sein Onkel stirbt, verliert Nicolas den einzigen Menschen, der an ihn geglaubt hat. Doch überraschend findet er am unwahrscheinlichsten Ort den Schlüssel, der ihm hilft, zu dem zu werden, der er wirklich ist.

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19.09.2020 10:17:38
Igela

Nicolas hat als Chef der Firma Weynbach Pharmacenticals wenig Zeit. Weder für sich, noch für seine Frau Valerie oder seinen kleinen Sohn Julian. Als sein Onkel Valentin stirbt, wird Nicolas bewusst, dass er sich auch für ihn zu wenig Zeit genommen hat. Die Familie reist in die alte Villa, die Valentin gehört hat. Dort, wo er als Bestsellerautor seine Bücher geschrieben und Erfolge gefeiert hat. Nicolas, der auch gerne Schriftsteller geworden wäre, beginnt über sein Leben, seine Träume und seine Interessen nachzudenken.

Das Buch beginnt sehr berührend. Man erlebt die Beziehung zwischen dem noch kleinen Nicolas und seinem geliebten Onkel Valentin. Man spürt förmlich, wie wichtig sein kleiner Neffe für Valentin ist.
Der Zeitsprung im folgenden Kapitel zum erwachsenen Nicolas, hat mich überrascht. Von da an hat die Geschichte einen regelrechten Sog entwickelt. Sehr nah erlebt man, wie Nicolas sich aufreibt zwischen seiner Karriere und seiner Familie. Wobei Frau und Sohn praktisch immer an zweiter Stelle stehen.
In der Gestalt von Christopher, einer fiktiven Figur aus Onkel Valentins Roman, erhebt der Autor den Zeigefinger. Was zählt wirklich im Leben? Wie ist das Leben wirklich? Das hat mich ganz schön zum Nachdenken gebracht ! Denn sehr tief geht der Autor da und so kam es vor, dass ich einen Satz, einen ganzen Abschnitt oder eine ganze Seite mehrmals gelesen habe, um darüber nachzudenken. Hervorragend!
Die Frage nach dem Sinn des Lebens klammert auch den Tod nicht aus. Nicolas muss Abschied nehmen von seinem geliebten Onkel Valentin. Von dem er denkt, dass dieser sein Leben in vollen Zügen gelebt hat. Und sehr schnell kommen Fragen bei Nicolas auf, was ihm wichtig ist in seinem Leben, beruflich wie auch privat. Nach und nach entwickelt sich Nicolas, geschockt durch den Tod seines Onkels. Diese Entwicklung ist nachvollziehbar geschrieben und hat mich überzeugen können.

Der Schreibstil hat mir sehr gefallen. Sehr klar, sehr dicht und mit einer unheimlich starken Aussagekraft. Jedes Wort ist gut platziert, langatmige Stellen sucht man vergebens.
Das Buch ist, obwohl nur 240 Seiten dick, sehr gehaltvoll und hat mich berührt!

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