Miss Guggenheim

Erschienen: August 2020

Bibliographische Angaben

- TB, 480 Seiten

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„Ich war eine befreite Frau, lange bevor es einen Namen dafür gab.".

Lissabon, 1941: Endlich gelingt es Peggy Guggenheim und ihrer neuen Liebe, dem Maler Max Ernst in die USA auszureisen. Doch kaum angekommen, wird Max als Enemy Alien verhaftet, und Peggy fürchtet, dass ihr Geliebter nach Deutschland zurückgeschickt werden könnte. Zugleich setzt sie alles daran, ihren großen Traum zu verwirklichen: ein eigenes Museum, in dem sie ihre Sammlung der europäischen Moderne ausstellen will. Doch die Widerstände, gegen die Peggy zu kämpfen hat, sind groß, und ihre Liebe zu Max droht daran zu scheitern …

Ein einmalig berührender Roman über Peggy Guggenheim – die faszinierende und mutige Galeristin, die der abstrakten Kunst zum Durchbruch verhalf

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Letzte Kommentare:
27.10.2020 10:11:03
Orange

Dieser Roman gehört zur Reihe „Mutige Frauen zwischen Kunst und Liebe“ des Aufbau-Verlages und gibt einen kurzen Einblick in das Leben von Peggy Guggenheim. Mir hat dieser Ausflug gut gefallen, auch wenn ich mit Kunst sonst nichts am Hut habe.
1941 gelingt Peggy Guggenheim zusammen mit ihren Geliebten, den Maler Max Ernst, die Flucht nach Amerika. Doch gleich bei der Ankunft wird Max als Deutscher verhaftet, und die Befürchtung ist groß, dass er nach Deutschland zurückgeschickt wird. Doch Max Ernst darf bleiben. Für die Nazis, die ihre Macht auf ganz Europa ausweiten wollen, gilt seine Kunst als entartet. Vielen anderen Künstlern geht es ebenso und viele von ihnen sind ebenfalls nach New York geflohen. Unterstützung finden einige von ihnen auch durch Peggy und in ihrem Haus finden sie nun eine neue Heimat, treffen sich dort mit Gleichgesinnten. Doch all das ist Peggy nicht genug. Als anerkannte und geschätzte Kunstkennerin und Mäzenin, will sie ihre Sammlung der Öffentlichkeit zugänglich machen und ihre gesammelten Werke in einem Museum ausstellen. Sie setzt ihre gesamte Energie daran geeignete Räume zu finden. Darin geht sie voll und ganz auf, während ihre Ehe mit Max Ernst einen ständigen Auf und Ab gleicht. Immer wieder gibt es Grund zur Eifersucht und Peggy zweifelt oft an seiner Liebe.
Auch wenn es in diesem Roman nur um eine kurze Zeit aus Peggy Guggenheims Leben geht, erfährt man doch viel über sie und vor allem ihrer Liebe zur Kunst. Aus einer gut betuchten Familie stammend, entscheidet sie sich früh ihren eigenen Weg zu gehen. Frei zu sein ohne Rücksicht auf gesellschaftliche Zwänge. Sie war jung, abenteuerlustig und wollte mehr vom Leben als Heirat und Kinder. Und doch war sie seit ihres Lebens auf der Suche nach der großen Liebe.
Viele bekannte Künstler und Persönlichkeiten haben ihren Lebensweg gekreuzt und sind in diesen Roman eingeflochten.
Mir hat dieser Ausflug in die frühe Kunst des 20. Jahrhunderts gut gefallen und trotz einiger Längen habe ich mich gut unterhalten gefühlt.
In einem ausführlichen und interessanten Nachwort erzählt die Autorin wie es für Peggy und einige weitere Personen aus diesem Roman weiterging.

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