Die Gartenvilla

Erschienen: Juni 2020

Bibliographische Angaben

- OT: La casa degli specchi

- aus dem Italienischen von Ingrid Ickler

- TB, 288 Seiten

 

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Monika Wenger
Ein wenig Glamour, ein wenig Politik und die Liebe

Buch-Rezension von Monika Wenger Jul 2020

Positano an der Amalfiküste: Milena ist von Rom zu ihrem Großvater Michele nach Positano gereist. Zuhause lebt sie bei ihrem Vater, hier in der Spiegelvilla hat sie immer ihre Ferien verbracht. Während ihres Aufenthaltes finden Bauarbeiter in einem trockengelegten Brunnen ein Skelett. Milena ist erschüttert und hofft, dass ihr Großvater nichts damit zu tun hat…

Die geheimnisvolle Großmutter

Milenas Großmutter Eva ist vor vielen Jahren spurlos verschwunden. Nach dem Leichenfund in Großvaters Garten stellt sich nun die Frage, ob das Eva sein könnte. Doch schon bald ist klar, dass es sich um eine männliche Leiche handelt. Im Zuge der Ermittlungen stellt sich für Milena immer stärker die Frage, was denn nun wirklich mit ihrer Großmutter passiert ist. Ihren Großvater zu fragen wagt sie sich nicht, denn dieser leidet an Demenz und Aufregungen, gleich welcher Art, sind deshalb zu vermeiden. Die Leute im Dorf reden von Eva nur als „die Amerikanerin“, geben Milena jedoch keine detaillierteren Auskünfte. Deshalb stellt sie kurzerhand selber Nachforschungen an  - und schon bald findet sie erste Hinweise...

An der Amalfiküste …

Cristina Caboni vermittelt in ihrem Roman Die Gartenvilla das typisch italienische Lebensgefühl. Die Beschreibungen der Amalfiküste versetzen den Leser in Ferienstimmung. Allein die Vorstellung, wie schön die beschriebene Villa gelegen sein muss, lässt träumen.

Die Geschichte von Milena und ihren Großeltern vor dem Hintergrund des Kalten Krieges ist jedoch leider ohne besondere Spannung und eher oberflächlich gehalten. Die Figur des Michele wächst dem Leser am ehesten ans Herz, wohingegen Milena ein wenig unreif daherkommt. Viele interessante Themen werden nur gestreift und ergeben kein stimmiges Ganzes. Die Figuren haben wenig Substanz und der Geschichte fehlt es eindeutig an Biss.

Fazit

Trotz viel italienischem Flair, etwas Glamour aus der Cinecittà und Themen aus dem Kalten Krieg vermag die Geschichte nicht zu überzeugen. Es fehlt eindeutig an Tiefgründigkeit und Spannung. Da wäre ein Ausbau ohne weiteres möglich gewesen.

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