Schwarzer Jasmin

Erschienen: August 2020

Bibliographische Angaben

- HC, 256 Seiten

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Der Journalist Jakob und die Sozialarbeiterin Julia haben sich ein Ultimatum gestellt: Ihre Beziehung steht am Scheideweg. Der tunesische Flüchtling Eymen schwankt zwischen den Verlockungen des westlichen Lebens und seiner religiösen Überzeugung. Und der Polizist Frank übernimmt einen letzten großen Fall vor seiner Rente. Er und sein Team müssen sich gegen ihre opportunistische Vorgesetzte und für die Sicherheit entscheiden: Sie stoßen auf Eymen, der in Julias Beratungsstelle aufgetaucht ist, als möglichen Gefährder, den es zu fassen gilt, bevor er zuschlägt. Die Wege dieser so unterschiedlichen Figuren scheinen schicksalhaft verwoben und alles läuft auf ein dramatisches Finale hinaus …


Zwischen der tunesischen Jasminrevolution, die den kurzen Arabischen Frühling auslöste, und der Fluchtbewegung nach Europa siedelt Manfred Rumpl seinen spannenden und vielschichtigen Thriller an.

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Letzte Kommentare:
30.08.2020 17:57:49
Lesewelt

Dieses Buch spielt vor allem zu Beginn in verschiedenen Zeitzonen und an verschiedenen Orten, verlagert dann aber seine gesamte Geschichte nach Berlin ins Jahr 2016 und steuert aus dem Sommer auf die Weihnachtszeit zu. Es werden verschiedene Charaktere vorgestellt, die diverse Rollen in dem Buch spielen. Bei einigen fand ich ihre Rolle relativ unbedeutend für das Große Ganze, bei anderen z.B. den Ermittlern war mir nicht klar, warum noch eine Liebesgeschichte eingebaut werden musste.
Die Kapitel sind sehr kurz und springen meist direkt in einen anderen Monat, wodurch die Handlung für mich etwas abgehakt war. Auch die Geschichte eines Pärchens spielt in weiten Teilen des Buches ein paar Monate später, als der Rest, was mich eine Zeit lang doch verwirrt hat.

Was ich absolut nicht verstehe und was mich wirklich gestört hat, ist das Setting. Es geht um einen Anschlag und dafür wird ausgerechnet Berlin in der Weihnachtszeit 2016 gewählt. Das dann ohne jegliche Triggerwarnung an irgendeiner Stelle. Man hätte diese Geschichte auch in eine andere Stadt oder zu einer anderen Zeit spielen lassen können, so fand ich es wirklich unpassend.

Mir war das ganze Buch alles in allem zu langatmig, zu langsam, zu viele Charaktere, die nicht wirklich wichtig waren und ein Ende, das viele Fragen offen gelassen hat. Leider nicht meins.

26.08.2020 19:24:17
Esel

Abseits gewohnter Pfade

Das Buch war ungewohnt. Bezeichnet wird es als Thriller und dazu passt die Handlung auch, aber erzählt wird die Geschichte wie ein Roman.
Typische Begleiter eines Thrillers, wie Herzklopfen, Nervenkitzel und Action, findet man hier kaum. Die Erzählung ist ruhig, empathisch, verliebt in sprachliche und gedankliche Spielereien. Nur ab und zu wird dieser leise, langsame Erzählstil mit einer plötzlichen Wendung überrascht. Damit zeigt mir das Buch ein in sich stimmiges Bild, das sich aber schwer mit üblichen Thriller- oder Romanstandards vergleichen lässt.
Was dabei überhaupt nicht zu der leisen und langsamen Erzählung passt - und mich auch stört, sind die Kapitelwechsel. Das Buch hat relativ kurze Kapitel und wechselt dabei immer Person, Zeit und Ort. Hier den Überblick zu behalten und nicht zu vergessen wem was gerade passiert, was zuvor bereits geschehen ist und was noch nicht, hat mich ziemlich angestrengt und dem Lesen etwas an Vergnügen geraubt.
Abgesehen davon hat mir das Buch gefallen. Es behandelt ein brisantes, aktuelles Thema und nimmt dabei ungewohnte, aber interessante Perspektiven ein. Auch die Personen sind keine Stereotypen und machen die Geschichte so zusätzlich spannend.
Alles in allem kann ich deshalb sagen das Buch bewegt sich abseits gewohnter Pfade – und macht das im Großen und Ganzen sehr gut.

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