Leser-Wertung

-
Zum Bewerten, einfach Säule klicken.
1 50 100

Zum Bewerten, einfach Säule klicken.

Bitte bestätige - als Deine Wertung.

Gebe bitte nur eine Bewertung pro Buch ab, um die Ergebnisse nicht zu verfälschen. Danke!

0 x 91-100
0 x 81-90
1 x 71-80
1 x 61-70
0 x 51-60
0 x 41-50
0 x 31-40
0 x 21-30
0 x 11-20
0 x 1-10
B:73
V:2
W:{"1":0,"2":0,"3":0,"4":0,"5":0,"6":0,"7":0,"8":0,"9":0,"10":0,"11":0,"12":0,"13":0,"14":0,"15":0,"16":0,"17":0,"18":0,"19":0,"20":0,"21":0,"22":0,"23":0,"24":0,"25":0,"26":0,"27":0,"28":0,"29":0,"30":0,"31":0,"32":0,"33":0,"34":0,"35":0,"36":0,"37":0,"38":0,"39":0,"40":0,"41":0,"42":0,"43":0,"44":0,"45":0,"46":0,"47":0,"48":0,"49":0,"50":0,"51":0,"52":0,"53":0,"54":0,"55":0,"56":0,"57":0,"58":0,"59":0,"60":0,"61":0,"62":0,"63":0,"64":0,"65":0,"66":1,"67":0,"68":0,"69":0,"70":0,"71":0,"72":0,"73":0,"74":0,"75":0,"76":0,"77":0,"78":0,"79":0,"80":1,"81":0,"82":0,"83":0,"84":0,"85":0,"86":0,"87":0,"88":0,"89":0,"90":0,"91":0,"92":0,"93":0,"94":0,"95":0,"96":0,"97":0,"98":0,"99":0,"100":0}

Gustav Mahler auf seiner letzten Reise – das ergreifende Porträt des Ausnahmekünstlers. Nach „Das Feld“ und „Ein ganzes Leben“ der neue Roman von Robert Seethaler.

An Deck eines Schiffes auf dem Weg von New York nach Europa sitzt Gustav Mahler. Er ist berühmt, der größte Musiker der Welt, doch sein Körper schmerzt, hat immer schon geschmerzt. Während ihn der Schiffsjunge sanft, aber resolut umsorgt, denkt er zurück an die letzten Jahre, die Sommer in den Bergen, den Tod seiner Tochter Maria, die er manchmal noch zu sehen meint. An Anna, die andere Tochter, die gerade unten beim Frühstück sitzt, und an Alma, die Liebe seines Lebens, die ihn verrückt macht und die er längst verloren hat. Es ist seine letzte Reise.


"Der letzte Satz" ist das ergreifende Porträt eines Künstlers als müde gewordener Arbeiter, dem die Vergangenheit in Form glasklarer Momente der Schönheit und des Bedauerns entgegentritt.

Deine Meinung zu »Der letzte Satz«

Hier kannst Du einen Kommentar zu diesem Buch schreiben. Wir freuen uns auf Deine Meinungen. Ein fairer, respektvoller Umgang sollte selbstverständlich sein. Danke!

Letzte Kommentare:
19.10.2020 15:03:19
leseratte1310

Gustav Mahler ist auf seiner letzten Reise unterwegs. Es ist die Überfahrt von New York nach Europa zurück. Er hat große Erfolge gehabt und ist berühmt, aber sein Leben war nicht einfach. Als Erwachsener hat er immer wieder mit Krankheiten zu kämpfen gehabt und von seinen vielen Kindern sind eine Reihe verstorben. Besonders der Tod seiner geliebten kleinen Tochter hat ihm zugesetzt. Nun ist er an Deck des Schiffes, erträgt die Schmerzen und hängt seinen Erinnerungen nach.
Dieser Roman ist mein erstes Buch von Robert Seethaler. Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen, doch mich konnte die Geschichte nicht so richtig packen. Die Zeiten wechseln ständig und ich wusste manchmal nicht, in welcher Zeit sich Mahler mit seinen Gedanken gerade befand, zumal er manchmal glaubt, etwas zu sehen, was er gar nicht sehen kann wie seine verstorbene Tochter. Mahler setzte bei seiner Arbeit hohe Maßstäbe an und machte es Orchestern und Sängern, mit denen er arbeitete, nicht leicht. Oft war er ungeduldig und streitsüchtig. Seine Vorstellungen setzte er auch bei seiner großen Liebe Alma durch, denn er wollte keine Konkurrenz in der Familie. Gustav Mahler war also nicht unbedingt ein sympathischer Mensch, dafür war er ein zu schwieriger Charakter und seine Art zu befremdlich.
Dieses Buch ist für Musikfreunde bestimmt ein Muss, ich hatte mir mehr erwartet, denn vieles war mir zu oberflächlich. Einige Male habe ich in anderen Quellen nach mehr Informationen gesucht.
Interessante Lektüre über einen einsamen alten Mann, der wohl ahnt, dass ihm nicht mehr viel Zeit bleibt.

05.09.2020 16:31:51
TochterAlice

Gustav Mahler sitzt an Bord eines Schiffes auf dem Weg nach New York. Er, der sein Leben lang kränkelte, weiß nun, dass er nicht mehr lange Zeit hat. Was ihn nicht beschleunigt, sondern dazu bringt, zurückzublicken. Mit dem inneren Auge eines lebenserfahrenen, wenn auch nicht immer lebensbejahenden Menschen.

Alma, seine Frau - sie ist mit ihm unterwegs, aber eigentlich schon weit weg. Der nächste (Heirats)Kandidat in Person von Walter Gropius (wird nicht namentlich erwähnt) steht schon parat. Alma, die leichtfertig scheint, es aber keineswegs einfach hatte mit dem sehr speziellen und schon zu Lebzeiten bekannten Komponisten und Dirigenten Gustav Mahler. Aus Mahlers Überlegungen wird deutlich, dass sie nicht dazu gemacht war, als Frau an seiner Seite zu leben - dafür hat sie viel zu viel Potential in sich.

Momente aus dem Leben mit Alma treten hervor, der Verlust einer der beiden Töchter, der gemeinsame Besuch in Rodins Atelier in Paris, wo der Bildhauer auf Wunsch von Alma und ihrer Familie eine Büste von Mahler modelliert. Dass dies nicht Mahlers Wunsch ist, wird schnell deutlich.

Mahler auf dem Schiff - er pickt sich Momente heraus, wie es auch Menschen tun würden, die keine Jahrhundertkomponisten sind - Autor Robert Seethaler hat hier die ganz normalen Gedanken eines zufälligerweise sehr berühmten Mannes am Ende seines Lebens herausgearbeitet. Wohlgemerkt: die möglichen Gedanken, denn Seethaler spielt hier mit der Geschichte. Er verleiht einem Bereich Worte, die sonst verborgen bleiben, denn Gedanken sind - wie es in dem bekannten Lied heißt, um im Bereich der Musik zu bleiben - frei und ziehen wie nächtliche Schatten vorbei.

Ein kurzes Werk, ob es knackig ist, soll jeder Leser selbst bewerten. Ich zumindest habe es sehr gerne gelesen und Sprache wie auch Stil des Autors genossen. Hier schreibt Robert Seethaler, nicht sein Landsmann Thomas Bernhard: weswegen Mahler im letzten Satz seines Lebens viele mögliche letzte Sätze denkt. Aus meiner Sicht vermag es der Autor, hier ein ebenso privates wie kraftvolles Statement zu schaffen. Eines, das ich - so kurz es ist - in guter und andauernder Erinnerung behalten werde!

04.09.2020 16:07:23
Ein Leser

Die letzte Fahrt

Der alte Gustav Mahler befindet sich auf seiner letzten Überfahrt nach Amerika. Auf dem Deck stehend und das Meer beobachtend, sinniert er über sein Leben nach, zieht eine letzte Bilanz. Enttäuscht vom eigenen Körper und dem kurzen, flüchtigen Leben, verliert er sich in Erinnerungen. Die großen Persönlichkeiten der Zeit, neben Mahler und Alma auch Freud, Gropius und Rodin, drängen sich alle auf die wenigen Seiten dieser Erzählung.
Ruhig, unaufgeregt, erzählt Seethaler diese Geschichte des berühmten Komponisten. Die Rückblicke auf das Leben sind gut mit der Rahmenhandlung auf dem Schiff verbunden. Gerade auch die Beschreibung der Natur, des Waldes oder des Meeres, haben mir sehr gut gefallen.
Das Buch lässt sich leicht und schnell lesen, auch ohne jegliche Vorkenntnisse über Mahler und seine Musik. Das liegt vor allem daran, dass die Musik und in geringerem Ausmaß auch die Biografie Mahlers fast gar nicht zur Sprache kommen. Sehr schade, denn sein Leben hätte mit Sicherheit genug Stoff für eine tiefere Auseinandersetzung geboten.
Auf der Handlungsebene passiert leider nicht viel mehr als schon der Klappentext hergibt und das ist mir für einen Roman dann doch einfach zu wenig. Vor allem da die Erinnerungen an sein Leben zwar gut zu lesen sind, aber auch keine wirklichen Erkenntnisse oder Einsichten bieten. Wirklich lesenswert war das Buch daher für mich leider nicht.

21.08.2020 19:31:18
Buchbesprechung

REZENSION – Es sind wenige Momente des nur fünf Jahrzehnte währenden Lebens des österreichischen Komponisten und Dirigenten Gustav Mahlers (1860-1911), die Robert Seethaler (54) in seinem aktuellen Buch „Der letzte Satz“ auf knapp 130 Seiten zu einem Mosaik zusammenfasst. Es ist zugleich ein literarisches Psychogramm dieses Ausnahmekünstlers, das auch für solche Leser empfehlenswert ist, die nicht zu den Kennern klassischer Musik gehören.
Denn über Mahlers Musik wird kaum etwas berichtet, was mancher Kritiker schon bemängelte – wie ich meine, zu Unrecht. „Man kann über Musik nicht reden, es gibt keine Sprache dafür“, lässt Schriftsteller Seethaler den Musiker sagen. Als Romancier, dessen Handwerkszeug die Sprache ist, geht es dem Autor folgerichtig nicht um den Musiker oder dessen Werke, sondern um den Menschen Gustav Mahler, um den arbeitswütigen Künstler, den Ehemann und Vater.
Um Buch treffen wir Mahler nach Abschluss seiner Arbeit mit den New Yorker Philharmonikern im Frühjahr 1911 an Deck des Passagierdampfers „Amerika“ auf seiner letzten Heimfahrt nach Europa. Es ist seine letzte Reise, sinnbildlich die Überfahrt in den Tod. Herzkrank und vom Fieber geschwächt, sitzt er einsam an Deck, nur umsorgt von einem Schiffsjungen, und lässt Momente seines Lebens Revue passieren. Bilder seiner Kindheit als „Judenbub“ tauchen auf, seine Hochzeit mit Alma Schindler, die Arbeit als Intendant der Wiener Hofoper und der Metropolitan Opera und als Dirigent in den Konzertsälen der Welt. Wir erfahren Privates über ihn als Vater zweier Töchter und als untauglicher Ehemann, der zugunsten seiner Arbeit seine junge, selbstbewusste Ehefrau vernachlässigt, die schließlich die ihr vorenthaltene Zuwendung beim Architekten Walter Gropius findet. „Ich bin eine Frau. Er ist ein Mann. …. Davon hast du natürlich keine Ahnung. …. Damit will man nichts zu tun haben, wenn man immer nur nach dem Höchsten strebt“, wirft Alma ihm vor.
Mahler ist zeitlebens ein von seiner Arbeit Getriebener. Verzweifelnd an der Unvollkommenheit anderer, will er das Vollkommene erreichen. Nicht einmal für die Hochzeit findet er die angemessene Zeit. Direkt von der Arbeit stürzt der Workaholic die Treppen zur Kirche hoch, so dass der dort sitzende Bettler folgert: „Sie sehen nicht aus wie ein Bräutigam.“ Für liebevolle Zweisamkeit und alles Private ist Mahler ungeeignet. Selbst am Urlaubssitz arbeitet er abgeschottet in seinem „Komponierhäuschen“.
Auch der weltweite Erfolg als Komponist und Dirigent lässt ihn nicht zur Ruhe kommen. Er missachtet nicht nur seine Mitmenschen, sondern auch sich selbst – bis hin zur todbringenden Erkrankung. Überrascht wird er auf seiner letzten Schiffsreise von der Lebensweisheit des erst 15-jährigen Schiffsjungen: „Wer weit geht, kommt spät an.“ Gustav Mahler ist nie angekommen, wollte immer nur weiter.
Ob „Der letzte Satz“ den Deutschen Buchpreis 2020 wirklich verdient hat, für den der Roman nominiert ist, mag jeder Leser selbst beurteilen. Der Verkaufserfolg, der das Büchlein im August auf den Spitzenplatz der Spiegel-Bestsellerliste gebracht hat, mag Seethalers Nachruhm als Autor des „Trafikant“ geschuldet sein. „Der letzte Satz“ ist kein literarisches Meisterwerk, aber in jedem Fall eine sprachlich angenehm und locker geschriebene, deshalb leicht lesbare Kurzbiografie über einen interessanten Mann, der sich selbst und seine Nächsten vollständig der Arbeit unterordnete. „Ich sollte noch ein bisschen bleiben.“ Dies ist der letzte Satz Mahlers in Seethalers Kurzroman. Der Mensch ist längst vergangen, seine Musik aber ist geblieben.

21.08.2020 13:31:35
TochterAlice

Gustav Mahler sitzt an Bord eines Schiffes auf dem Weg nach New York. Er, der sein Leben lang kränkelte, weiß nun, dass er nicht mehr lange Zeit hat. Was ihn nicht beschleunigt, sondern dazu bringt, zurückzublicken. Mit dem inneren Auge eines lebenserfahrenen, wenn auch nicht immer lebensbejahenden Menschen.

Alma, seine Frau - sie ist mit ihm unterwegs, aber eigentlich schon weit weg. Der nächste (Heirats)Kandidat in Person von Walter Gropius (wird nicht namentlich erwähnt) steht schon parat. Alma, die leichtfertig scheint, es aber keineswegs einfach hatte mit dem sehr speziellen und schon zu Lebzeiten bekannten Komponisten und Dirigenten Gustav Mahler. Aus Mahlers Überlegungen wird deutlich, dass sie nicht dazu gemacht war, als Frau an seiner Seite zu leben - dafür hat sie viel zu viel Potential in sich.

Momente aus dem Leben mit Alma treten hervor, der Verlust einer der beiden Töchter, der gemeinsame Besuch in Rodins Atelier in Paris, wo der Bildhauer auf Wunsch von Alma und ihrer Familie eine Büste von Mahler modelliert. Dass dies nicht Mahlers Wunsch ist, wird schnell deutlich.

Mahler auf dem Schiff - er pickt sich Momente heraus, wie es auch Menschen tun würden, die keine Jahrhundertkomponisten sind - Autor Robert Seethaler hat hier die ganz normalen Gedanken eines zufälligerweise sehr berühmten Mannes am Ende seines Lebens herausgearbeitet. Wohlgemerkt: die möglichen Gedanken, denn Seethaler spielt hier mit der Geschichte. Er verleiht einem Bereich Worte, die sonst verborgen bleiben, denn Gedanken sind - wie es in dem bekannten Lied heißt, um im Bereich der Musik zu bleiben - frei und ziehen wie nächtliche Schatten vorbei.

Ein kurzes Werk, ob es knackig ist, soll jeder Leser selbst bewerten. Ich zumindest habe es sehr gerne gelesen und Sprache wie auch Stil des Autors genossen. Hier schreibt Robert Seethaler, nicht sein Landsmann Thomas Bernhard: weswegen Mahler im letzten Satz seines Lebens viele mögliche letzte Sätze denkt. Aus meiner Sicht vermag es der Autor, hier ein ebenso privates wie kraftvolles Statement zu schaffen. Eines, das ich - so kurz es ist - in guter und andauernder Erinnerung behalten werde!

19.08.2020 13:32:09
mrs rabes bookaccount

Schöne Worte des Bedauerns

Ein kranker Mann am Deck der America bei der Überfahrt von New York über den Atlantik. Es ist Gustav Mahler, der Komponist, der Dirigent, der Herr Direktor. Auf seiner letzten Reise, gezeichnet von Krankheit und Schwäche, betreut von einem Schiffsjungen, zieht er Bilanz über sein Leben, sein Schaffen, seine Ehe mit Alma.
Mahlers letzte Reise ist Robert Seethalers „Der letzte Satz“. Es ist ein sehr melancholisches Kurzporträt eines begabten Künstlers, eines gebrochenen, müden Mannes.

Gefangen in einem seit Kindheit kränkelnden Körper, getrieben von seinem musikalischen Ausnahmegenie erinnert sich Mahler an sein Wirken als Direktor der Wiener Hofoper. Wie jung er damals war, als alle dabei sein wollten, man „diesen kleinen, zappeligen Juden sehen (wollte), der es aus unerfindlichen Gründen geschafft hat, das beste und störrischste Orchester der Welt zu disziplinieren.“

Doch das musikalische Werk Mahlers steht nicht im Vordergrund dieses schmalen Büchleins. Seethaler reduziert Mahler auf ein Minimum, auf Schmerzen, Schwäche, Schlaflosigkeit.

„Nein. Man kann über Musik nicht reden. Es gibt keine Sprache dafür. Sobald Musik sich beschreiben lässt, ist sie schlecht.“
So sinniert Mahler über die Endlichkeit des Lebens und die Unendlichkeit des Meeres. Dieses Motiv der Weite, Kälte, Vielfalt und Tiefe des Meeres kommt immer wieder. Doch die schönen Worte des Bedauerns, die Seethaler dafür findet, erreichen diese Tiefe nicht.

Immer wieder führen Mahlers innere Monologe zu vergangenen Ereignissen, versäumten Gelegenheiten. Der Verlust eines Kindes hat ihn schwer getroffen. Seine Ehe zu Alma besteht nur mehr aus Loyalität.
Erstaunlicherweise erscheint Alma - die nicht nur Mahlers Frau war sondern später auch Muse, Geliebte, Ehefrau anderer namhafter Künstler der Wiener Secession und Bauhauszeit, wie dem „Baumeister“ Hans Gropius, Oskar Kokoschka, Franz Werfel…, war – sehr brav und bieder bis zu dem Moment, als Mahler sich Almas Affäre mit Gropius gemahnt.

Nur flüchtig streift Seethaler am Antisemitismus an, mit dem Mahler konfrontiert war. Bedeutsame Begegnungen mit Auguste Rodin oder Sigmund Freud, sind nur kleine Gedankensplitter. Was von Mahler übrig bleibt, ist ein kleiner, rührseliger, einsamer Mann. Zu mehr hat die Kürze dieses Buches wohl nicht gereicht.

Film & Kino:
The Crown - Staffel 3

Die Queen in ihrer vordergründig repräsentativen Rolle ist eine zeitgeschichtliche Ikone, sodass der Erfolg der seit 2016 bei Netflix laufenden Serie „The Crown“ nicht verwundert. Die dritte Staffel markiert allerdings einen Umbruch: Die Royal Family ist in den 60er-Jahren angekommen und viele Rollen werden neu besetzt, da auch die Blaublüter nicht vor dem Altern gefeit sind. Titel-Motiv: © Des Willie / Netflix

zur Film-Kritik