Wie uns die Liebe fand

Erschienen: Mai 2020

Bibliographische Angaben

- TB, 304 Seiten

Leser-Wertung

-
Zum Bewerten, einfach Säule klicken.
1 50 100

Zum Bewerten, einfach Säule klicken.

Bitte bestätige - als Deine Wertung.

Gebe bitte nur eine Bewertung pro Buch ab, um die Ergebnisse nicht zu verfälschen. Danke!

3 x 91-100
1 x 81-90
1 x 71-80
0 x 61-70
0 x 51-60
0 x 41-50
0 x 31-40
0 x 21-30
0 x 11-20
0 x 1-10
B:91.6
V:5
W:{"1":0,"2":0,"3":0,"4":0,"5":0,"6":0,"7":0,"8":0,"9":0,"10":0,"11":0,"12":0,"13":0,"14":0,"15":0,"16":0,"17":0,"18":0,"19":0,"20":0,"21":0,"22":0,"23":0,"24":0,"25":0,"26":0,"27":0,"28":0,"29":0,"30":0,"31":0,"32":0,"33":0,"34":0,"35":0,"36":0,"37":0,"38":0,"39":0,"40":0,"41":0,"42":0,"43":0,"44":0,"45":0,"46":0,"47":0,"48":0,"49":0,"50":0,"51":0,"52":0,"53":0,"54":0,"55":0,"56":0,"57":0,"58":0,"59":0,"60":0,"61":0,"62":0,"63":0,"64":0,"65":0,"66":0,"67":0,"68":0,"69":0,"70":0,"71":0,"72":0,"73":0,"74":1,"75":0,"76":0,"77":0,"78":0,"79":0,"80":0,"81":0,"82":0,"83":0,"84":1,"85":0,"86":0,"87":0,"88":0,"89":0,"90":0,"91":0,"92":0,"93":0,"94":0,"95":0,"96":0,"97":0,"98":0,"99":0,"100":3}

Ein elsässisches Dorf, fünf starke Frauen und eine bewegte Vergangenheit – Ein Roman, der den Hunger nach Liebe entfacht

Bois-des-Val am Fuß des Sonnenbergs im Elsass: Madame Nanon, 92 Jahre alt und von allen liebevoll Madame Nan genannt, hat so manches erlebt in dem kleinen Dorf mit der guten Luft. Frankreich, Deutschland, Frankreich – schon immer ist ihre Region Spielball politischer Interessen und Machtansprüche gewesen. Dann kehrt endlich Ruhe ein - bis Madame Nans älteste Tochter Marie plötzlich mit einer Erfindung daherkommt, die der Familie nicht nur Ansehen und Geld , sondern den Dorfbewohnern auch jede Menge Liebestaumel beschert. Das Glück scheint perfekt zu sein, gäbe es da nicht die Geschichte mit ihrem Nachbarn Monsieur Boberschram, in den sich Madame Nan verliebt, ohne zu wissen, dass sie eine gemeinsame Vergangenheit haben, die alles andere als verbindet.

Deine Meinung zu »Wie uns die Liebe fand«

Hier kannst Du einen Kommentar zu diesem Buch schreiben. Wir freuen uns auf Deine Meinungen. Ein fairer, respektvoller Umgang sollte selbstverständlich sein. Danke!

Letzte Kommentare:
18.05.2020 18:08:43
bücherwurm10

Lebensfreude und Liebeszauber
In dem Buch von Claire Stihle "Wie uns die Liebe fand", erschienen im Droemer Verlag, schickt uns die Autorin auf eine magische Zeitreise in die Vergangenheit der 92 jährigen Madame Nan.
Sie hat viel erlebt, hat daher viel zu erzählen, aus ihrer Familie, aus dem Dorf, aus ihrem Leben. Sie lebt mit ihren 4 Töchtern im Elsass, betreibt mit ihnen einen kleinen Laden, in dem sich das Dorf trifft. Die Hauptgeschichte führt in das Jahr 1979, in dem die geschäftstüchtige Tochter Maria "Liebesbomben" erfunden hat.
Alle Charaktere des Buches sind wunderbar beschrieben. Madame Nan erzählt herrlich erfrischend, sie schweift manchmal etwas ab, schon ist man im nächsten Erzählstrang. Doch genau das passt so zu Madame Nan, ein spiralförmiges Erzählen, ohne das es langweilig wird.
Beim Lesen befinde ich mich direkt im Laden, ich sehe die Schmetterlinge, sitze am Tisch mit der Familie und ich fühle mich dabei rundum wohl!
Warmherzig, berührend und mit viel Humor - ein zauberhafte Geschichte!
Mich hat das Buch verzaubert, daher gibt es von mir eine eindeutige Kauf- und Leseempfehlung!

16.05.2020 20:05:43
Storch

Schöne Erzählung

Herzlich, humorvoll, eigensinnig – all diese Adjektive passen zu diesem schönen Buch. Vom ersten Moment an hatte ich die Protagonistin Madame Nan als Erzählerin in meinem Ohr sitzen. Ich hörte, wenn sie sich beim Erzählen amüsierte und wenn ihre Stimme kratzig von Emotionen wurde. Das habe ich bisher bei noch keinem Buch so intensiv erlebt. Ich durfte Teil von Madame Nans Familie und Leben werden und wollte deswegen passagenweise das Buch nicht zur Seite legen.
Nicht, dass das Buch extrem spannend war, aber langweilig ist Madam Nans Leben auch nicht – vielleicht etwas unwahrscheinlich. Das Buch hat einen leichten Anklang von einem modernen Märchen. Die Geschichte ist keine Fantasy, aber ein bisschen Glaube in das Übernatürliche wird vom Leser schon erwartet – alles mit einem Augenzwinkern.
Im Mittelpunkt der Erzählung steht Madame Nan mit ihren vier Töchtern. Unerwartet bekommen sie von Monsieur Boberschram einen Lebenmittelladen geschenkt. Während Madame Nan und Monsieur Boberschram sich mit der Liebe schwertun, entwickelt Madame Nans älteste Tochter mit ihrem Freund Liebesbomben und bringen so einen Wirbelsturm Verliebtheit ins Dorf. Wie jedes Dorf hat auch die Gemeinde in diesem Buch ihr ganz eigenes Gesellschaftskonstrukt aus Gerüchten, Beziehungen und Geheimnissen. Neben Madam Nans Erzählstimme und ihre Familie ist diese Dorfdynamik ein weiterer Aspekt, der die Geschichte herzlich, humorvoll und eigensinnig macht.

05.05.2020 17:36:53
Buchstabenfestival

Wer die französischen Komödien bzw. Liebesfilme mag, wird wahrscheinlich auch mit diesem Roman seine Zeit nicht verschwenden.

Der ganze Roman ist mit einem Augenzwinkern zu lesen. Es sind die Charaktere, die den Roman ausmachen, nicht so sehr die recht einfache Story. Es passiert auch nicht so viel in dieser Geschichte. Man begleitet Madame Nan etwas durch ihr Leben. Sie pickt sich die, aus ihrer Sicht, erzählenswerten Stellen heraus und so landet man in einem elsässischen Dorf bei der Familie von Madame Nan.

Vier Töchter hat sie allein großgezogen, denn ihr Mann ist leider früh verstorben. Die Töchter sind mittlerweile größer (zwischen 10-20 Jahren) und die erste Liebe erscheint in Form von Malou. Malou hat, neben einer inneren Ruhe und Gelassenheit, noch ein Rezept in der Tasche, was alle glücklich machen und etwas Geld in die klammen Kasse der Familie spülen könnte. Neben der geballten Frauenpower gibt es noch einen etwas griesgrämigen Monsieur Boberschram, der ein trauriges Geheimnis mit sich herumschleppt.

Die Geschichte hat mich immer wieder an französische Filme erinnert und so manches Mal musste ich über den feinen Humor schmunzeln. Die Charaktere sind teilweise übertrieben, aber trotzdem herzlich und leicht verschroben. Etwas deutsch-französische Geschichte hat die Autorin auch noch hineingepackt. Aus meiner Sicht wäre die locker-flockige Geschichte auch ohne diesen Einschub aus der Kriegszeit ausgekommen, denn es wirkte etwas fehl am Platz. Hier hätte die Autorin mehr in die Tiefe gehen müssen, aber dafür war die Gesamtgeschichte einfach nicht ausgelegt.

Insgesamt ist es eine leicht skurrile Familienliebesgeschichte, die sich einfach lesen lässt und mit ihrem feinen leichten Humor gut unterhält.

02.05.2020 14:03:07
leseratte1310

Die 92-jährige Madame Nanon lebt in dem kleinen Dorf Bois-des-Val im Elsass. Sie fühlt sich in ihrem Dorf wohl und berichtet aus ihrem bewegten Leben wie ihr der Schnabel gewachsen ist.
Ihre Geschichte beginnt Ende der siebziger Jahre. Madame Nan ist Witwe und muss sich um ihre vier Töchter Marie, Anne, Chloé und Coraline kümmern. Sie übernimmt einen kleinen Laden, in dem ein Artikel besonders gut läuft: Liebesbomben. Das sorgt nicht nur für ein Auskommen, sondern auch für Liebes-Wirrwarr unter den Dorfbewohnern. Auch sie verliebt sich und zwar in ihren Nachbarn Monsieur Boberschram. Dann stellt sich aber heraus, dass es etwas gibt, das zwischen ihnen steht.
Dieser Roman ist leicht und flüssig zu lesen.
Das Elsass war immer schon ein Spielball im politischen Geschehen und wurde zwischen Frankreich und Deutschland hin- und her geschoben. Natürlich hat das auch Einfluss auf das Leben von Madame Nanon und der anderen Dorfbewohner, aber sie leben ihr Leben ohne zu hadern aufgrund der Verhältnisse.
Madame ist eine interessante und starke Person und auch ihre Töchter stehen ihr in dieser Beziehung nichts nach. Marie, Anne, Chloé und Coraline sind sehr unterschiedlich. Natürlich gibt es auch Männer in dieser Geschichte, aber sie spielen eine eher untergeordnete Rolle.
Gut gefallen hat mir auch der Anhang mit den Rezepten aus „Madame Nans Elsässischer Rezeptküche“.
Mir hat dieser unterhaltsame und bewegende Roman mit seinen unkonventionellen Charakteren gut gefallen.