Die hellen Tage

Erschienen: Januar 2011

Bibliographische Angaben

  • Freiburg im Breisgau: Audiobuch, 2011, Seiten: 6, Übersetzt: Doris Wolters

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In einer süddeutschen Kleinstadt erlebt das Mädchen Seri helle Tage der Kindheit: Tage, die sie im Garten ihrer Freundin Aja verbringt, die aus einer ungarischen Artistenfamilie stammt und mit ihrer Mutter in einer Baracke am Stadtrand wohnt. Aber schon die scheinbar heile Welt ihrer Kindheit in den 60er Jahren des 20. Jahrhunderts hat einen unsichtbaren Sprung: Seris Vater starb kurz nach ihrer Geburt, und Ajas Vater, der als Trapezkünstler in einem Zirkus arbeitet, kommt nur einmal im Jahr zu Besuch. Karl, der gemeinsame Freund der Mädchen, hat seinen jüngeren Bruder verloren, der an einem hellblauen Frühlingstag in ein fremdes Auto gestiegen und nie wieder gekommen ist. Es sind die Mütter, die Karl und die Mädchen durch die Strömungen und Untiefen ihrer Kindheit lotsen und die ihnen beibringen, keine Angst vor dem Leben haben zu müssen und sich in seine Mitte zu begeben.

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Letzte Kommentare:
19.04.2020 09:11:21
C. Gerlach

Dieses Buch hat mich von der ersten Seite an in seinen Bann geschlagen. Dabei entfaltet sich die Geschichte ganz ruhig, man schaut den Figuren beim Leben zu. Und dennoch, wie leicht und dennoch tiefergreifend sich die einzelnen Schicksale und Geschichten aufblättern und verweben,.... Großartig. Das Herzblut und die Liebe zu den Figuren trägt einen so geschwind durch das Buch, dass ich es sehr traurig fand, es 'ausgelesen zu haben. Schon. Auch oder gerade die Sprache hat mich sehr berührt und umschmeichelt. Ich kann das Buch nur empfehlen und werde es wieder und wieder verschenken.

01.07.2013 14:31:29
tedesca

Drei Kinder und ihre Mütter stehen im Mittelpunkt dieser Geschichte. Évi und Zigi flüchten mit der kleinen Aja aus Ungarn und lassen sich in einer deutschen Kleinstadt nieder, Zigi macht sich schon bald davon und lässt sich nur einmal im Jahr für ein paar Wochen blicken. Seri und Karl sind ständige Gäste in Évis Haus und bringen so auch ihre Eltern ins Spiel, allesamt traumatisiert durch den Verlust eines lieben Menschen.

Zsuzsa Bánk schreibt etwas bemüht, ihr Erzählstil ist gewöhnungsbedürftig, weil sie gewisse Beschreibungn immer und immer wieder im selben Wortlaut wiederholt, aber im Grunde entspricht es wohl der Erinnerung der Ich-Erzählerin Seri, die von all diesen Dingen ein fixes Bild im Kopf abgespeichert hat.

Die Kindheitserlebnisse werden mit viel Herz geschildert, meine Vorstellung von Kirchblüt wurde mit dem Lesen immer klarer, und auch die Beschreibungen Roms sind sehr lebendig. Die Beziehung der drei jungen Leute und auch ihrer Eltern entwickelt sich glaubhaft und dynamisch, ein dramatischer Effekt im zweiten Drittel sorgt dafür, dass es nicht langweilig wird. Der berührende Schluss lässt einiges offen, ein abgeschlossenes Ende hat die Geschichte nicht.

Ein schönes Buch fürs Herz, ein angenehmes Leseerlebnis für Frauen (würd ich jetzt einmal sagen, ohne da jetzt gleich eine Schublade öffnen zu wollen), die gerne über unterschiedliche Arten von Beziehungen lesen.

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