Duell

Erschienen: September 2019

Bibliographische Angaben

- OT: Duelo

- aus dem Spanischen von Luis Ruby

- Hardcover, 112 Seiten

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„Er hieß Salomon. Er starb, als er fünf war, ertrunken im Amatitlán-See. So bekam ich es als Kind in Guatemala erzählt.“ Wie passt das zusammen mit dem Foto eines traurigen Jungen im Schnee von New York im Jahr 1940, dessen Kopf aussieht wie der eines Erwachsenen? Um die wahre Geschichte seines Onkel Salomons zu erfahren, fährt der Erzähler zum Haus seiner Großeltern am Amatitlán-See und befragt eine uralte Kräutersammlerin, die von unzähligen ertrunkenen Kindern weiß, doch nichts von Salomon. Was ist mit dem verschwundenen Onkel passiert und warum schweigt die Familie über sein Schicksal? Eduardo Halfons preisgekrönter Roman ist ein atemberaubendes Duell zwischen Erfindung und Wahrheit.

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Letzte Kommentare:
18.03.2020 11:56:13
Buchnase

Duell zwischen Wahrheit und Erfindung

Der Erzählton ist distanziert, kaum wörtliche Rede, alles scheint aus der Erinnerung heraus aufgeschrieben und doch reist der Ich-Erzähler zugleich die Schauplätze seiner Kindheit ab, um sich auf die Spurensuche eines ertrunkenen Kindes namens Salomon zu machen. Seine polnisch-libanesische Familie ist vor allem jüdisch und den Gräueltaten des Nationalsozialismus entkommen und redet bei diesem Kind „Salomon“ ständig um den heißen Brei. Anders, als das Cover vermuten lässt, spielt der etwas über hundert Seiten kurze Roman hauptsächlich in Guatemala, wo auch der Ich-Erzähler aufwuchs. Vom Himmel fliegende Kühe, eine Heilerin, die die Einheimischen „Einreiberin“ nennen und die in einem langen Teil von vielen, vielen „Salomons“ erzählt, die alle ertrunken sind, lassen einen Hauch magischen Realismus anklingen, den ich als deutsche Leserin mit Lateinamerika verbinde. Alles in allem war mir die Geschichte zu nüchtern und zusammenfassend erzählt, sodass ich nur wenige berührende Momente darin gefunden habe. Leider entschwindet so nach dem Lesen sofort die Erinnerung an die Geschichte, aber vielleicht lag das ja in der Absicht des Autors. Auch Roman sind flüchtig, versuchen nur ein Duell zwischen Wahrheit und Erfindung.