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Julian Hübecker
Ein romantischer, naturnaher Roman

Buch-Rezension von Julian Hübecker Apr 2019

„Manchmal ist Liebe einfach nicht alles, sagte Bradley leise. Es tut mir leid, aber es wird keine Hochzeit geben.“

Matilda ist das älteste Kind einer wohlhabenden Familie. Eigentlich hat sie sich damit abgefunden, eine alternde Jungfer zu bleiben. Doch dann begegnet sie Bradley, der sich auch noch mit ihr verlobt. Alles scheint perfekt – bis zu dem einen verhängnisvollen Tag, an dem ihre Zukunftspläne sich in Luft auflösen.

Vom persönlichen Glück unter der heißen Sonne Australiens

Im Jahr 1925 in Sydney lebt die wohlhabende Familie Mooney in Saus und Braus: Da wären Mutter Eileen und Vater Randolph, ein überaus erfolgreicher Möbelbauer, sowie die Zwillinge Phoebe und Fiona. Daneben fühlt sich die älteste Tochter Matilda nicht zugehörig. Sie lässt es lieber ruhig angehen und meidet High-Society-Partys, das schillernde Leben der oberen Gesellschaft ist ihr zuwider. Stattdessen geht sie ganz in ihrer Arbeit als Journalistin auf und genießt es, Texte zu schreiben. Fehlt nur noch das persönliche Glück, dass sie in Bradley Hamilton-Smith gefunden zu haben glaubt.

Anlässlich ihrer Verlobung schmeißen die Mooneys eine Feier und laden, ganz zu Matildas und Bradleys Verdruss, viele reiche Gäste ein. So auch Bradleys Eltern, die jedoch allzu berauschende Feste verabscheuen und lieber unter sich bleiben. Matildas Vater ist da ganz anders: Er liebt es, zu tanzen und sich ordentlich zu betrinken. Dabei passiert es, dass er schäkernd mit einer verheirateten Frau erwischt wird – und dies prompt in der Klatschpresse landet. Von dieser Situation gedemütigt, beschließen die Hamilton-Smiths, die Verlobung platzen zu lassen.

Matilda, ihr Herz gebrochen, entflieht dem Trubel in ein verschlafenes Nest mitten im Busch namens Wilcannia. Hier schreibt sie ihren ganzen Frust von der Seele und schickt das Ergebnis kurzerhand einem Verlag zu. In der Annahme, dass das Skript gleich im Papierkorb landet, ist sie überrascht, dass es zum Bestseller wird und ganz Australien rätselt, wer hinter dem geheimnisvollen Pseudonym steckt, unter dem der Roman veröffentlicht wurde.

Da sie befürchtet anhand der Geschichte enttarnt zu werden, flieht sie abermals, diesmal nach Blackheath in die Blue Mountains. Hier fühlt sie sich das erste Mal aufgehoben und verstanden. Sie quartiert sich in einer verschlafenen Pension ein und lernt viele liebe Menschen kennen, mit denen sie eine schöne Zeit verbringt. Und ausgerechnet der Besitzer der Pension scheint jemand zu sein, der ihr das Herz stehlen könnte…

Solider Liebesroman, der wenig vermissen lässt

Elizabeth Haran liefert mit ImTalderEukalyptuswälder einen klassischen Liebesroman, der ein einladendes Setting in Australien bietet. Sie schafft ein sehr romantisches, verwunschenes Bild des roten Kontinents, von duftenden Eukalyptusbäumen über niedliche Koalabären und Wombats. Die Wildheit, die dort zweifelsohne zu finden ist, lässt sie jedoch meist vermissen.

Das Buch ist eine langwierige Kost, da über einen Großteil der Seiten nicht viel passiert. Erst spät ereignet sich die ein oder andere Tragödie, die zwar durchaus spannend, jedoch vorhersehbar ist.

Matilda ist eine starke, unabhängige Frau, die trotz ihres Alters von annähernd 30 Jahren noch sehr naiv wirkt. Trotzdem wirkt sie erfrischend, sympathisch und wickelt den Leser schnell um den Finger. Auch die anderen Charaktere sind durchweg gut gelungen und, obwohl die meisten langweilig eintönig waren, individuell herausgearbeitet.

Fazit:

Ein romantischer, naturnaher Roman, der hält was er verspricht: eine wachsende Liebe, ein bisschen Drama und den Charme der Zeit im weiten Australien.

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