Die Eisträger

Erschienen: Januar 2002

Bibliographische Angaben

  • München: Luchterhand, 2002, Seiten: 154, Übersetzt: Hanni Ehlers
  • München: btb, 2004, Seiten: 154

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Die Adoptivtochter von Loes und Nico ist verschwunden. Die Eltern leiden Höllenqualen, aber sie tun, als sei nichts geschehen. Obwohl sie die Gründe für die Flucht des Mädchens kennen, schweigen sie, täuschen sich gegenseitig und ihre Umwelt. An diesem Schweigen wird erst ihre Liebe zugrunde gehen, dann sie selbst.

Die Eisträger

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Letzte Kommentare:
01.08.2014 07:24:41
Ischrader6

Die Autorin beschreibt die Sprachlosigkeit zwischen zwei Ehepartnern. Die beiden Hauptfiguren haben ihre Adoptivtochter verloren. Diese ist irgendwann von zu Hause fortgelaufen. Die Gründe dafür liegen etwas im Dunklen und werden nicht klar. Allerdings schadet dies der Handlung nicht. Von der ersten Seite an schwelt dieser Verlust zwischen den beiden Hauptfiguren. Zuerst bleibt er völlig unbenannt und erst später wird er enthüllt. Die Beschreibung konzentriert sich darauf, wie die Betroffenen mit dem Verlust fertig zu werden versuchen. Anstatt Ermittlungen aufzunehmen, haben sie die Ereignisse oberflächlich verdrängt und bemühen sich den Verlust zu kompensieren. Dabei ist der Autorin eine sehr überzeugende Beschreibung der inneren Seelenlage gelungen, die doch bei beiden nur wüstes Land ist. Die Charaktere werden dabei vollkommen unterschiedlich beschrieben, der Mann nimmt gewissermaßen nur das "Außen" wahr, während die Frau allein in ihrer Seele forscht. Durch die Sprachlosigkeit werden die Gedanken jedoch nur auf die Personen zurückgeworfen. Die Perspektiven wechseln dabei von Kapitel zu Kapitel.
Das Scheitern der Protagonisten scheint von der ersten Seite an durch. Kann man es zunächst nicht genau festmachen, so kristalliert es sich später immer deutlicher hervor. Die Geschichte kulminiert schließlich darin, daß beide sich auf ihre eigene Weise ihren Verlust zugestehen. Aber dann ist es bereits zu spät und die Frau bleibt alleine zurück.
Das Buch ist sprachlich sehr schlicht, es ist nicht mit den sonst üblichen Adjektiven überladen, sondern erscheint oft sehr karg. Umso stärker wirkt dadurch die Erzählung. Die wachsende Verzweifelung und die Ausweglosigkeit wird immer stärker betont ohne dabei ins theatralische abzugleiten. Negativ ist mir nur aufgefallen, daß die Erzählung etwas zu sehr mit Metaphern durchsetzt ist (z.B. Sand, Sperrwerke, Lotsen, Hecken), die nicht gerade subtil daherkommen.
Insgesamt ein sehr gutes und interessantes Buch. Gerade die zurückhaltende Erzählhaltung macht es stark und es hat mich berührt.

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