Geschichte der Tränen

Erschienen: Januar 2010

Bibliographische Angaben

  • Barcelona: Anagrama, 2007, Titel: 'Historia del llanto', Seiten: 125, Originalsprache
  • Stuttgart: Klett-Cotta, 2010, Seiten: 142, Übersetzt: Christian Hansen

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Er ist sensibel und hat schon in jungen Jahren die gesamte linke Politliteratur verschlungen. In seiner Gegenwart fangen die Menschen unweigerlich an zu weinen. Nur er selbst vergießt seit der Fernsehübertragung eines Putsches plötzlich keine Träne mehr. Und als er dies zu hinterfragen beginnt, offenbart sich ihm die ganze Skurrilität des Lebens in einer Militärdiktatur ...

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Letzte Kommentare:
20.10.2015 07:03:40
Christian Döring

Schauen Sie sich diesen kleinen Helden auf dem Cover dieses Buches an. Wie eine Kämpfernatur ist er bereit den Kampf mit dem Feind aufzunehmen.

Aber wer ist der Feind? Weil er ihn so schlecht sehen kann, hat er eine übergroße Brille auf der Nase. Der Junge der so oft weint, sucht nach den Schuldigen, die die Gesellschaft um ihn herum zerbrechen lassen.

Zum einen ist da der Vater der die Familie verlies. Dann ist da der Großvater der wie ein Diktator über die Familie herrscht. Der Junge hört von allen Seiten das Heulen und Stöhnen der Unterdrückten.

Der Held des Buches lebt in zwei Welten. In seiner Traumwelt die auf dem Cover sichtbar wird und in einer Welt in der alles kaputt geht, dies ist so schlimm, dass er sich aus reiner Notwehr abwendet und in die Traumwelt flüchtet.

Diese sehr authentisch daherkommende Gesellschaftskritik von Alan Pauls ist deshalb so glaubwürdig, weil Argentinien -dort lebt der Autor- seine Erfahrungen mit Diktatoren und Militär gemacht hat, ebenso wie das benachbarte Chile. Pauls zeigt die Familie des Jungen symbolhaft für das Land.

Dieses Buch ist für mich die beeindruckende Beschreibung einer Chronologie der Tränen, oder ganz einfach der Ruf nach Demokratie.

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