Die Vegetarierin

Erschienen: Januar 2015

Bibliographische Angaben

  • Berlin: Aufbau, 2016, Seiten: 190, Übersetzt: Dr. Ki-Hyang Lee
  • Seoul: Ch'angbi, 2007, Titel: '채식주의자 ', Originalsprache
  • London: Portobello, 2015, Titel: 'The Vegetarian'

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Sebastian Riemann
Ein Spiegel aus Blut

Buch-Rezension von Sebastian Riemann Okt 2016

Yong-Hye ist eine unscheinbare Frau. Stets ist sie ruhig, in sich gekehrt, freundlich und zurückhaltend anderen gegenüber. Temperament und Leidenschaft scheinen ihr völlig zu fehlen. Den meisten Menschen fällt sie nicht auf, sie macht, was man von ihr erwartet und nicht mehr. An Alltäglichkeit und Langeweile war sie nicht zu überbieten, das erkannte auch ihr Mann, der sie aufgrund dieser grauen Eigenschaft heiratete und sich ein gemütliches, eintöniges Eheleben vorstellte mit seiner schweigsamen Frau ohne persönliche Interessen. Jedoch kam der Moment, da er erkennen musste, dass letztendlich er selbst der größere Langweiler war als seine Frau, die plötzlich die Entscheidung fasste, ihr Leben zu ändern. Zuerst glaubte er, sie folge einer Modeerscheinung, und das Ganze werde sich bald wieder legen. Aber zu seiner Überraschung wird die Angelegenheit immer ernster und dramatischer, seine Frau wird ihm fremder, er bemerkt, dass er sie nie kannte, niemals Interesse an ihr als Person hatte. Sie war immer so ruhig gewesen, dass es an ihr einfach nichts gab, woran er Interesse entwickeln konnte.

Yong-Hye wird von Alpträumen geplagt, sie lassen sie nicht schlafen und jagen ihr große Angst ein. Deshalb entscheidet sie eines Nachts, den Kühlschrank auszuräumen und alle tierischen Produkte wegzuwerfen. Das Blut, das sie in ihrem Traum gesehen hatte, macht es ihr schlichtweg unmöglich weiterhin Fleisch, Fisch, Eier und Milch zu sehen. So eindringlich war der Traum, dass sie keine andere Wahl hat. Da helfen auch die Einwände ihres langweiligen Mannes nichts, der sie für verrückt erklären will, da sie großen Mengen teuren Fleischs und Fischs in den Mülleimer wirft und ihn darüber informiert, dass ihr Verzicht auf tierische Produkte auch ihn betrifft, da sie fortan nicht mehr die üblichen Gerichte zubereiten kann, die er stets mochte. Aber, so fügt sie an, so schlimm sei das alles nicht, schließlich esse er ohnehin kaum daheim, sondern meist in der Firma, in der er den Großteil seiner Zeit verbringe, an wichtigen und nicht so wichtigen Projekten arbeitend. Wenig begeistert und nicht wissend, was er machen soll oder kann in dieser überraschenden Angelegenheit, willigt ihr langweiliger Mann ein und hofft, dass das seltsame Verhalten seiner Frau nur eine flüchtige Erscheinung ist.
Mit der Zeit magert Yong-Hye zunehmend ab. Sie erscheint krank und ihr Mann sorgt sich um sie, auch wenn er wenig für sie übrig hat. Seine Versuche, sie umzustimmen, fruchten nicht und so wendet er sich schließlich an die Familie seiner Frau, versucht dort Unterstützung und Hilfe zu bekommen. Vegetarische Ernährung, da ist sich die konservative Familie einig, sei etwas Unnatürliches und Yong-Hyes Eskapaden dürfe man nicht hinnehmen. Schließlich habe sie eine Verpflichtung ihrem Mann gegenüber, ihn gut zu ernähren, damit er arbeiten kann.

Es kommt zur Katastrophe. Bei einem Familientreffen kollidieren Yong-Hyes Vegetarismus und die Autorität des Vaters. Von keiner Seite erfährt die magere Yong-Hye Unterstützung, sondern wird vielmehr von allen bedrängt, endlich ihre Entscheidung aufzugeben und sich wieder so zu verhalten, wie es von ihr erwartet wird, das zu essen, was alle in ihrer Familie essen. Doch sie steht auch im Angesicht wüster Versuche zu ihrer neuen Ernährung.

Der Verzicht auf tierische Produkte ist bei Yong-Hye das Resultat eines Alptraumes, in dem sich ihr eine heile Welt und eine blutige Welt offenbaren. Die erste existiert an der Oberfläche, sie besteht aus Lächeln und Sonnenschein, die zweite ist dunkler und schwerer. Dem Leser wird sogleich verständlich, dass die Entscheidung zur vegetarischen Ernährung bei der Protagonistin des Buches keine Modeerscheinung ist, wie es die Menschen um sie herum annehmen. Vielmehr steckt in dem Wandel ein unerträgliches Gefühl, welches weiter reicht und mehr umfasst als die Ernährung. Im Verlaufe des Buches bestätigt sich dann diese Annahme und Yong-Hye verändert sich zunehmend in eine Richtung, die nicht mehr mit Vegetarismus erklärt werden kann. Das Leben wird ihr zunehmend schwerer.

In drei Kapiteln wird die Geschichte Yong-Hyes erzählt. Im ersten Kapitel berichtet ihr langweiliger Mann die anfängliche Veränderung und das katastrophale Familientreffen. Dann wird dem Leser die Perspektive des Schwagers von Yong-Hye zuteil. Dieser ist Künstler und fasst ein ungewöhnliches Interesse an der mageren, schüchteren Frau. Am Ende erzählt die Schwester Yong-Hyes.

Die Dreiteilung der Erzählung erlaubt es dem Leser, die Protagonistin aus mehreren Perspektiven zu sehen. Die drei Erzähler beurteilen und interpretieren Yong-Hye sehr unterschiedlich, ihre Beziehungen zu ihr sind grundlegend verschieden. Sie selbst kommt kaum zu Wort, das liegt in ihrer schweigsamen Natur. Derart bleibt dem Leser viel Spielraum, die Veränderung in Yong-Hye mit eigenem Verständnis zu füllen. Zudem schafft diese Darstellungsform einen nahezu myteriösen Nebel um die Protagonistin, die dem Leser nie ganz greifbar und verständlich wird, sondern sich permanent entzieht und zum rätseln einläd.

Han Kang ist mit Die Vegetarierin ein außergewöhnliches Buch gelungen, welches den Leser sofort in seinen Bann schlägt. Man kommt nicht los von dieser Vegetarierin, von ihren Träumen und vom dunklen Geheimnis in ihrer Seele. An allem klebt Blut und wie ein Vampir folgt der Leser der Spur, getrieben von Neugier und einem nervösen Verlangen nach menschlichem Leben.

Die Vegetarierin wurde von Han Kang bereits im Jahr 2007 verfasst, aber erst letztes Jahr ins Englische übersetzt. Der Erfolg des Buches war groß, er gipfelte im Erhalt des renommierten Man Booker International Prize 2016, woraufhin auch eine deutsche Version des Buches erschien.

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Letzte Kommentare:
18.03.2019 11:30:44
Janine2610

Wenn ich den Inhalt lediglich mit einem Wort beschreiben müsste, dann definitiv mit 'verstörend'. Wie man aus der Buchbeschreibung ja bereits herauslesen kann, geht es hierin um die Protagonistin Yeong-hye, die aufgrund eines Traumes urplötzlich aufhört, Fleisch zu essen und darüber hinaus auch kein weiteres tierisches Produkt mehr anrührt. An und für sich ist dieser Umstand jetzt erst mal nicht beunruhigend, aber Yeong-hye wirkt auf den Leser von Anfang an schon irgendwie eigenartig, wenig fassbar oder durchschaubar und sehr zurückhaltend/passiv. Klar, eine gewisse Unscheinbarkeit haftet ihr auch an, aber diese stand für mich nicht wirklich im Vordergrund. Dass sich in ihrem Inneren deswegen umso mehr Essenzielles abspielt, war mir gleich bewusst, genauso wie die Tatsache, dass genau das wohl früher oder später aus ihr herausbrechen wird ...

~ Das Leben ist schon seltsam. Egal, was passiert, selbst nach einem schrecklichen Ereignis isst man, trinkt man, geht auf die Toilette, wäscht sich. Kurz, das Leben geht weiter. ~
(S. 175)

Geschrieben ist das Buch NICHT aus der Sicht von Yeong-hye (ist klar, sonst hätte man die wahren Motive für ihr Verhalten wahrscheinlich erfahren), sondern zuerst aus der Sicht ihres Ehemannes, im nächsten Teil aus der Perspektive ihres Schwagers und im letzten Abschnitt ist ihre Schwester die Hauptfigur. Alle beschreiben mehr oder weniger, neben ihrem eigenen Innenleben und das, was sie beschäftigt, wie sie Yeong-hye im Laufe der Zeit wahrgenommen und was sie alles Merkwürdiges mit ihr erlebt haben. - Und das ist manchmal wahrlich unheimlich gewesen. Yeong-hye begann damit, kein tierisches Produkt mehr zu essen (man erfährt aus ihrem Mund nie wirklich, warum sie das tut) und endet damit, dass sie gar nichts mehr isst und schlussendlich den Leuten versucht begreiflich zu machen, sie sei eine Pflanze und brauche nichts weiter als Sonnenlicht und hin und wieder ein Schlückchen Wasser. Die Folge davon ist, dass sie logischerweise körperlich immer mehr verschwindet.
Für mich war es ziemlich unheimlich, mir Yeong-hye vorzustellen. In meinem Kopf hatte ich das Bild einer völlig teilnahmslosen Frau ohne Emotionen, die kaum noch spricht und sich in der Sonne andauernd entblößt, weil sie denkt, sie sei ein Gewächs, das dringened Sonne benötigt. Manch einer würde sich an dieser Stelle denken: Ein Fall für die Psychiatrie! Letztlich wurde sie dort auch (von ihrer wenig einfühlsamen Familie) eingewiesen.

Tatsächlich blieb Yeong-hye (mir) bis zum Schluss ein undurchschaubares, sonderbares Wesen. Ich wusste nicht, ob sie all das alles echt glaubt und wirklich verrückt geworden ist, oder ob ihr Umfeld sie einfach nur falsch verstanden hat (auch ich). Sie ist im Grunde nämlich eigentlich eine arme, wenig respektierte Frau, die man nur gebogen und verbogen hat. Vielleicht wollte sie mit ihrem ganz bewusst gespielten, absichtlichen Verhalten genau daraus ausbrechen und endlich frei sein? Dass sie gelitten hat, hat man gemerkt, aber sie hat sich bis zu ihrer Entscheidung, kein Fleisch mehr zu essen, niemals jemandem widersetzt. Mit ihren merkwürdigen Anwandlungen hat man sie, die ewig unscheinbare Frau, endlich auch mal wahrgenommen. Yeong-hye ist unzufrieden und wird unterdrückt. Sich selbst nicht mehr als menschliches Wesen zu sehen, unter die Pflanzen zu gehen und so nach und nach zu verhungern, sah sie möglicherweise als Befreiungsschlag ... Aber das sind nur meine Gedanken dazu. Was uns die Autorin damit genau vermitteln wollte, weiß ich nicht.

Das offene Ende lässt mich zwar etwas ratlos zurück, aber empfehlen kann ich das Buch auf alle Fälle ... Das Kopfkino funktioniert hier nämlich einfach grandios und zusätzlich kann man beim Lesen durchgehend miträtseln, es ist also kein Buch nur zum Abschalten, sondern vor allem auch zum Mitdenken.

30.10.2016 11:18:03
Mohnblume

Ein seltsam verstörendes, hypnotisierendes Buch über eine Frau, die, laut ihrem Ehemann an Durchschnittlichkeit kaum zu übertreffen ist – bis sie eines Tages beschließt, kein Fleisch mehr zu essen. »Bevor meine Frau zur Vegetarierin wurde, hielt ich sie für nichts Besonderes. Bei unserer ersten Begegnung fand ich sie nicht einmal attraktiv. Mittelgroß, ein Topfschnitt, irgendwo zwischen kurz und lang, gelbliche unreine Haut, Schlupflider und dominante Wangenknochen. So fühlte ich mich weder von ihr angezogen noch abgestoßen und sah daher keinen Grund, sie nicht zu heiraten.« Yeong-Hye und ihr Ehemann sind ganz gewöhnliche Leute. Er geht beflissen seinem Bürojob nach und hegt keinerlei Ambitionen. Sie ist eine zwar leidenschaftslose, aber pflichtbewusste Hausfrau. Die angenehme Eintönigkeit ihrer Ehe wird jäh gefährdet, als Yeong-Hye beschließt, sich fortan ausschließlich vegetarisch zu ernähren und alle tierischen Produkte aus dem Haushalt entfernt. »Ich hatte einen Traum«, so ihre einzige Erklärung. Ein kleiner Akt der Unabhängigkeit, aber ein fataler, denn in einem Land wie Südkorea, in dem strenge soziale Normen herrschen, gilt der Vegetarismus als subversiv. Doch damit nicht genug. Bald nimmt Yeong-Hyes passive Rebellion immer groteskere Ausmaße an. Sie, die niemals gerne einen BH getragen hat, fängt an, sich in der Öffentlichkeit zu entblößen und von einem Leben als Pflanze zu träumen. Bis sich ihre gesamte Familie gegen sie wendet. Die Vegetarierin ist eine kafkaeske Geschichte in drei Akten über Scham und Begierde, Macht und Obsession sowie unsere zum Scheitern verurteilten Versuche, den Anderen zu verstehen, der ja doch, wie man selbst, Gefangener im eigenen Leib ist.



Meine Zusammenfassung :

Yeong- hye führte mit ihre Ehemann bisher eine ganz normale und gewöhnliche Ehe. Sie war für ihn schon immer eine blasse farblose und nicht Attraktive Frau, die sich einfügte, in das rationelle Koreanische Frauenbild. Bis eines Tages alles Eskaliert und Yeong-hye beschließt ihr bisheriges Leben zu ändern und nur sich noch Vegetarisch zu ernähren. Yeong, bricht mit dem trationellen Frauenbild, läuft ohne BH herum, und stellt ihr bisheriges Leben auf den Kopf. Sie eckt in der Familie an, die sie nicht mehr verstehen Provoziert die öffentliche Gesellschaft, und man hat das Gefühl als ob sie sich trotz allem in ihr eigenes Schneckenhaus zurück zieht. Fragt man sie nach ihren Gründen Heißt es „ Ich hatte einen Traum“, dieses Träume fand ich oft beklemmend. Auch bekommt man das Gefühl sie strebt nach Unabhängigkeit, und möchte aus dem bisherigen Rollenbild ausbrechen. Sie fühlt sich gefangen im eigenen Körper. Anstatt es besser wird, wird alles schlimmer, das ganze Eskaliert, nicht ist mehr wie es vorher war. Alles Fühlen und denken wird zu einer Obsession von ihr, mit einem Gefühl von Schuld und Begierde. In ihrer Fantasie wird sie zu Blumen, Pflanzen und Bäumen, die tief verwurzelt mit der Erde sind. Das ganze war in 3 Abschnitte unterteilt, in der Yeong- Hye, ihr Schwager und ihre Schwester zu Wort kommen und man alles aus ihrer Sicht erlebt.



Meine Meinung zur Autorin:


Es war mein 1. Buch von der Koreanischen Autorin Han Kang, und wird auch nicht mein letztes sein. Ihr ist ein einmaliges Werk gelungen, das zu recht den „Man Booker International Prize“ erhalten hat. Das Buch hat große Wellen geschlagen in der Presse, kein Wunder bei dem Inhalt.

„ Dieser Roman ist ein Fest“ schreibt zum Beispiel die The Guardin, dem ich nur zustimmen kann.

Es ist wirklich schon ein außergewöhnliches Buch, etwas das ich bisher noch nicht gelesen habe. Einfach verstörend und doch schön zu gleich. Allein die Sprache fand ich klar und Kraftvoll und provozierend. Eine Obsession, etwas noch nie dagewesenes, gewagt, beeindruckend und Provokant.

Es geht um Begierde, Scham, Macht und Schuldzuweisung, von einer Aktion die zum Scheitern verurteilt ist, vom Gefühl im eigen Körper gefangen zu sein. Auch gewährt sie uns tiefe Einblicke in die Seelen der Protagonisten, der Koreanischen Gesellschaft und ihrer Trationen.

Ein Buch voller Sinnlichkeit, Begierde und Intimität. Die einzelnen Protagonisten, ihre Emotionen sind sehr gut und Bildhaft beschrieben.


" Ein Buch voller Begierde, Sinnlichkeit, Provokant, verstörrend, einfach ungewöhnlich und sehr schön "