Wo die Welt anfängt

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Als er längst berühmt war, erzählte Truman Capote gern, dass er bereits als kleiner Junge Schriftsteller werden wollte: Seitdem er elf war, habe er sich jeden Tag nach der Schule an die Schreibmaschine gesetzt, um sich im Handwerk des Schreibens zu schulen. In diesen frühesten Short Stories schuf er sich sein eigenes fantasievolles Universum. Und anders als es sich bei einem Teenager vermuten lässt, ist dieses von Figuren bevölkert, die mit seiner Erfahrungswelt als Schüler nur selten zu tun hatten: Mal schlüpft er in den Kopf eines Schwarzen, der seine Angebetete an einem Samstagabend ausführt; mal hinterlässt der Tod einer alten Frau tiefen Eindruck bei ihm, dann wieder tauchen bereits Motive seines späteren Werks auf, wie ein Schlangenbiss oder das Stoßgebet gen Himmel, endlich sterben zu dürfen. Durch ihre lebendigen Figuren, eindringlichen Bilder und ihre schnörkellos-glänzende Sprache ist all den Geschichten eine erzählerische Kraft gemein, die man auch vom älteren Truman Capote kennt.

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