Schwarzes Gold aus Warnemünde

Erschienen: Januar 2000

Wertung wird geladen

Im Herbst 1989 wird an der DDR-Ostseeküste ein riesiges Ölvorkommen entdeckt. Die DDR überlebt nicht nur – sie ist sogar plötzlich das reichste Land der Welt. 2015 feiert die DDR 25 Jahre Erdöl-Sozialismus, beneidet von der stark heruntergekommenen BRD, die der Systemkonkurrenz nicht gewachsen ist und deren Bürger fast alle von einer Übersiedlung in die DDR träumen. Einige schaffen es, als Gastarbeiter sind sie Deutsche zweiter Klasse. Die Grenzkontrollen sind streng, die DDR nimmt nicht jeden. Offiziell herrschen immer noch die SED und die sozialistische Rhetorik – Herrschaft der Arbeiterklasse. Die Arbeiterklasse lebt allerdings so ähnlich wie die Saudis in Saudi-Arabien. Arbeit wird delegiert, das Leben ist süß, natürlich unter Verzicht auf gewisse Freiheiten. Der neue Mensch lässt allerdings weiter auf sich warten. Staat und Partei sind korrupt. Aber das stört nur wenige Idealisten. Starring: Hertmut Mehdorn als Robotron-Chef Karl Theodor Guttenberg als Wirtschaftsminister Gregor Gysi als Kulturminister Angela Merkel als inhaftierte Oppositionelle Harald Martenstein und Tom Peuckert als Lucky Loser UND: Kati Witt als Moderatorin des Dschungelcamps live aus Cuba

Schwarzes Gold aus Warnemünde

Schwarzes Gold aus Warnemünde

Deine Meinung zu »Schwarzes Gold aus Warnemünde«

Hier kannst Du einen Kommentar zu diesem Buch schreiben. Wir freuen uns auf Deine Meinungen. Ein fairer, respektvoller Umgang sollte selbstverständlich sein. Danke!

Letzte Kommentare:
Loading
Loading
Letzte Kommentare:
Loading
Loading

Film & Kino:
The Crown - Staffel 3

Die Queen in ihrer vordergründig repräsentativen Rolle ist eine zeitgeschichtliche Ikone, sodass der Erfolg der seit 2016 bei Netflix laufenden Serie „The Crown“ nicht verwundert. Die dritte Staffel markiert allerdings einen Umbruch: Die Royal Family ist in den 60er-Jahren angekommen und viele Rollen werden neu besetzt, da auch die Blaublüter nicht vor dem Altern gefeit sind. Titel-Motiv: © Des Willie / Netflix

zur Film-Kritik