Die Tage in Paris

Erschienen: Januar 2015

Bibliographische Angaben

  • Berlin: Argon, 2015, Übersetzt: Luise Helm

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Kathrin Plett
Flitterwochen in der Stadt der Liebe

Buch-Rezension von Kathrin Plett Jan 2015

Wenn nach der Stadt der Liebe gefragt wird, denken die Meisten wahrscheinlich sofort an Paris. Paris mit seinen vielen Künstlervierteln, dem romantischen Ufer der Seine, seinem umwerfenden Blick vom Eiffelturm über die Stadt oder an die unzähligen Schlösser, die Liebende zum Zeichen der Verbundenheit an die "Pont des Arts" gehangen haben. Nicht selten führen Flitterwochen oder Reisen anlässlich späterer Hochzeitstage nach Paris, um den Zauber der Stadt gemeinsam zu erleben. Egal ob 1912 oder 1998, Paris wirkt anziehend. Kein Wunder, dass die Vorgeschichte zu Jojo Moyes neuestem Roman in eben dieser Metropole spielt: Honeymoon in Paris...

Sophie und Liv: Zwei Frauen die in verschiedenen Zeiten ihre Flitterwochen in Paris verbringen. Sophie verbringt 1912 die ersten Tage ihrer noch jungen Ehe mit ihrem Mann, dem Maler Édouard Lefèvre in besagter Stadt, die andere reist viele Jahre später im Jahr 1998 mit ihrem frisch angetrauten Ehemann David nach Paris. Beide müssen um ihre Liebe kämpfen: Sophie muss sich gegen die attraktiven Modelle ihres Mannes durchsetzen und mit dem Leben in der Großstadt anfreunden, während sich Liv gegenüber den Geschäftspartnern ihres Mannes behaupten muss, da es ihm wichtiger zu sein scheint, ein wichtiges Geschäft zu machen als die Flitterwochen mit Liv zu verbringen. Dass gerade ein Porträt Édouards, welches Sophie zeigt, viele Jahre später zur Rettung von Livs Tagen in Paris führen soll, verbindet die beiden so unterschiedlichen Frauen schließlich unwiderruflich miteinander.

Jojo Moyes, geboren 1969 in London, studierte Journalistik und arbeitete u.a. für die "Sunday Morning Post" in Hongkong und den "Independent" in London. Sie lebt mit ihrem Mann und ihren drei Kindern auf einer Farm in Essex. Mit ihrem Roman Ein ganzes halbes Jahr gelang ihr 2012 der internationale Durchbruch.

Eigentlich müssten Sophie und Liv vor Freude strahlen, beide haben das Glück ihre Flitterwochen an der Seite ihres Mannes in Paris zu verbringen. Zeit zu zweit, die nach Lust und Laune verbracht werden kann. Doch bei beiden verlaufen die Tage in Paris ganz anders, als es sich die beiden zuvor vorgestellt haben: Livs Mann hält es für wichtiger, seine Geschäftspartner zu treffen und ohne Livs Wissen schon im Vorhinein geplant, Flitterwochen mit Geschäftsreise zu verbinden. Auch Sophie muss feststellen, dass ihr Mann vor ihrer Heirat als Maler ein abwechslungsreiches und Frauen nicht abgeneigtes Leben geführt hat. Beide Beziehungen kriseln, bevor der Alltag richtig beginnen kann... Mit Die Tage in Paris erzählt Jojo Moyes die Vorgeschichte zu ihrem neuesten Roman Ein Bild von dir, der gleichzeitig erschienen ist. Auf nur etwas über 100 Seiten beschreibt sie die Entstehungsgeschichte des Bildes, welches im Titel ihres Hauptromans eine zentrale Rolle spielt. Eine schlaue Idee, denn das dünne Büchlein schafft es zweifellos die Neugier des Lesers zu wecken, sodass die Anschaffung des Hauptromans bei den meisten nicht lange auf sich warten lassen wird.

Gefühlvoll und romantisch, wie man es von der Autorin gewohnt ist, füllt sie mit ihrem "Appetizer" die Lücke, die vor der Handlung des Hauptromans liegt und beschreibt das Leben der beiden Frauen, bevor die Ereignisse der eigentlichen Geschichte einsetzen. Farbig bebildert und in einer Hardcover-Hülle setzt sich das Werk auch optisch von den bisher von Moyes veröffentlichten Büchern ab und hebt sich als Besonderheit hervor.

Alles in allem ist Die Tage in Paris ein kleiner Vorgeschmack auf den eigentlichen Roman Ein Bild von dir. Da beide Bücher gleichzeitig erschienen, stellt sich die Frage, ob man es nicht bei einem, dann etwas umfangreicheren Roman, hätte belassen können. Eine berechtigte Frage, die eher mit JA zu beantworten ist. Dennoch bleibt Die Tage in Paris ein lesenswertes Buch, genau richtig als Einstimmung auf die eigentliche Geschichte.

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